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Interview mit George Soros: "Deutschland wird gehasst werden"

DPAVor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,841021,00.html
  1. #1180

    Ob zusammengagaunert

    Zitat von pückler Beitrag anzeigen
    Einem solchen Menschen, der auf Kosten anderer sein Vermögen zusammengegaunert hat, zu glauben, wäre selbstmörderisch. Er sollte endlich aufhören andere Völker zu belehren. Er ist per se unglaubwürdig.
    lässt sich im Wortsinn (od. juristisch) wohl nicht nachweisen.

    Mir scheint, er hat vielmehr sehr geschickt und fuchsschlau alle ökonomisch-fiskalischen Schlupflöcher, die eine bankenhörige Politik offen gelassen hat, genutzt, u.U. auch grenzwertig legal, aber dabei auch noch Glück gehabt.

    Seine Interessenlage ist jedoch so unzweifelhaft, dass insb. DEU genau seinen "Empfehlungen" absolut nicht folgen sollte, erst Recht nicht, wenn er dem noch immer in seiner Vergangenheitstraumatisierung gefangenen DEU mit Liebesentzug, ja Hass der Handaufhalter droht.

    Leicht durchschaubar, der Herr Soros!
  2. #1181

    Zitat von beggars banquet Beitrag anzeigen
    Das ist nicht interessant, sondern eine Subvention. Also genau das worüber sich hier viele im Forum künstlich erregen, wenn es nicht zum eigenen Vorteil gereicht.
    Die "Pendlerpauschale" ist keine Subvention! Noch nicht einmal im weitesten Sinne. Informeiren Sie sich einfach mal etwas gründlicher, und plappern Sie nicht nur Schlagzeilen nach.
  3. #1182

    optional

    Wenn Herr Soros ein Interview gibt, hat er dabei hauptsächlich seine eigene Schatulle im Hinterkopf. Kein Wunder also, dass er für weitere Milliardenhilfen plädiert. Dass wir die aktuelle Krise letztendlich vor allem auch dem Finanzsektor und Spekulanten wie ihm zu verdanken haben, davon kein Wort. Stattdessen versucht er den Deutschen Schuldgefühle einzureden bzw. unterstellt sogar Deutschland wäre für die Eurokrise verantwortlich. Mit "Schuld im Sinne des deutschen Wortes" schreckt er dabei nicht einmal vor Vergleichen zum 2. Weltkrieg zurück - unglaublich. (Zitat: "Deshalb trägt Deutschland auch - im Sinne des deutschen Wortes - die "Schuld" an dem, was durch die Euro-Einführung geschehen ist. Deutschland ist dafür verantwortlich.")
    Lieber Spiegel, wie steht es eigentlich mit der kritischen Auseinandersetzung von solchen Aussagen ? Das wäre doch eigentlich eure Aufgabe, und nicht nur die Bereitstellung einer Plattform für Lobbyisten.
  4. #1183

    Die Interviever haetten sich besser vorbereiten sollen:

    Die Situation 1948 des Marshall-Planes war die gleiche wie heute, nur war es eine amerikanische Kommission, welche gegenueber den Deutschen, rpt nur gegenueber den Deutschen auch durchsaetzte, dass die Bedingungen eingehalten wurden: Kredite, zurueck/wieder einzahlen und wieder investieren. Und das haben die Deutschen mit ihren 1,44Mrd auch gemacht, Italien, fast ohne Kriegsfolgen bekam 1.2Mrd, Frankreich2.29Mrd, Niederlande 1,12Mrd, Schweiz(!) 0.2Mrd, Grossbrittannien 3.3 Mrd, davon haben sie sich die Atomaufruestung geleistet, aber das Geld in Italien und Frankreich ist versandet.
    So etwa ist doch die Situation heute auch. Und das will dieses Schlitzohr auf Kosten von DL wiederholen??
  5. #1184

    Soros hat recht!

    Erstens einige hetzen gegen ihn weil er ein Finanzjongleur ist. Wer gibt ihm denn die Möglichkeit dies zu tun? Die Politik - die er selber schon angemahnt hat den Finazsektor zu regulieren.Solange dies nicht der Fall ist, können die Finanzhaie Geld verdienen. Und mal ganz ehrlich, hätten wir die Möglichkeit, würden wir es genauso tun.
    Zweitens trägt Deutschland eine Mitschuld an der Situation, wie alle Regierungen der Eurozone, sie haben versäumt klare Regeln einzuführen und diese auch einzuhalten. Es wurde von Anfang an versäumt durch gemeinsame Anleihen den Finazmarkt zu regulieren und auszubremsen, nun haben wir den Salat.
  6. #1185

    Deutsche werden in den USA bestimmt nicht gehasst

    Zitat von tennessean Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen dass es nicht stimmt - Deutsche werden in den USA bestimmt nicht gehasst, ganz im Gegenteil, primitiven Antiamerikanismus zahlt man dort nicht mit kleiner Muenze zurueck - sind deutsches Selbstmitleid und deutsche Kurzsichtigkeit schon ziemlich kurios. Nun ja, die Schlausten waren die Deutschen in der Masse noch nie, und hier im Forum treten sie halt in Masse auf ...
    im Gegenteil, sie sind eher ziemlich angesehen. Warum haben wir hier sonst die ganzen Hofbraeuhaeuser, Volksfeste, etc.?
  7. #1186

    Gesamtkontext

    Zitat von beggars banquet Beitrag anzeigen
    Das ist nicht interessant, sondern eine Subvention. Also genau das worüber sich hier viele im Forum künstlich erregen, wenn es nicht zum eigenen Vorteil gereicht.
    Immerhin setzen Sie das Substantiv selbst in Anführungszeichen. Den eigenen kleinen Vorteil nimmt ein jeder gerne mit. Für die paar Cent wird sogar der Straftatsbestand des Steuerbetruges in Kauf genommen. Echt lächerlich für die Bürger eines Staates, der sich der Freiheit in Verantwortung verschrieben hat.
    Und ja, es ist eine Leistung des Staates, wenn alle Steuerzahler dazu beitragen, dass eine Lobby ihren Vorteil abgreift, ...und zwar eine unverschämte. Dieser Widersinn (neudeutsch: Absurdität) gipfelt, nicht zuletzt, in der Steuerminderung von alten Drecksschleudern, die Liebhaber Oldtimer nennen.
    Was genau hat der Staat, der sich sonst immer aus allem heraushalten soll, mit Ihrer Wohnsituation und dadurch bedingt, Arbeitsweg zu tun?
    Dieser Zusammenhang gilt für alle Variablen, in denen alle eine Leistung erbringen, nur Wenige aber die Nutznießer sind.
    Grundsätzlich davon ausgenommen sind die vier Sozialversicherungen GRV, GKV, GPflV, ALV.
    Hätte Deutschland sich an seine eigene Staatstheorie gehalten, wären die Forderungen an andere Leistungsempfänger auch glaubwürdiger.
    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Die "Pendlerpauschale" ist keine Subvention! Noch nicht einmal im weitesten Sinne. Informeiren Sie sich einfach mal etwas gründlicher, und plappern Sie nicht nur Schlagzeilen nach.
    Nur weil es "Vater Staat" aus irrationalen Gründen nicht (mehr) so nennt und Sie (vermutlich) davon profitieren, ist der Fakt der staatlichen Steuerungsfunktion durch geld- oder sachwerte Zuwendungen, genannt Subventionen, noch lange nicht abgeschafft. Von daher gilt ihr letzter Satz uneingeschränkt.
    PS. Einen Satz aus seinem Kontext zu reissen, birgt immer die Gefahr des Missverständnisses. Oder der bewussten Manipulation.
    MfG beggars banquet
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