REUTERSDen Zusagen Pekings an US-Außenministerin Clinton traut er nicht: "So schnell wie möglich" will der Bürgerrechtler Chen Guangcheng seine Heimat verlassen, sagt er im Interview mit dem SPIEGEL. Chinas Staatssicherheit habe ihn schikaniert, misshandelt und seine Familie massiv bedroht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831534,00.html
In den westlichen Zeitungen wird u.a. geschrieben, dass
"Chen, one of the most prominent dissidents in China",
sein soll.
Fakt ist aber, dass vor 14 Tagen, vor der "Flucht" von Chen
in die US-Botschaft kein Mensch Chen in China gekannt, von ihm
gehört hat und so viel ich hörte, hat auch ihn auch in der westlichen
Welt kein Mensch gekannt.
Erst seit dieser "one-man-show" von Chen, seinen
"Tatsachenberichten",wie er und seine Familie geschlagen wurden,
misshandelt und ausgeraubt wurden, und den tollen Berichten der
westlichen Medien, ist dieser Mann erst in China bekannt geworden
und die chinesischen Zeitungen und Medien berichten auch über ihn.
Beweise?? Fehlanzeige!!
Es genügt offensichtlich, dass es sich um einen armen, blinden
Mann handelt, der trotz aller Willkür, trotz aller Misshandlungen
laufend Interviews gibt und sich fotografieren läßt.
Dem armen Teufel muß man doch glauben!!
Zuerst war er ein Rechtsanwalt, dann war er plötzlich ein
"Barfuss-Jurist", was immer das sein soll, auf jeden Fall hat er aber
noch keine Jura-Vorlesung gehört, hat sich all sein Wissen alleine
angeeignet, usw. usw.
Was an all seinen Berichten stimmt oder nicht, weiß ich nicht,
aber ich bin mir sicher, dass Chen sich seine Beiträge satt bezahlen
läßt, bestimmt nicht als armer Mann in die USA fliegt und dann noch
in den USA einen Fortsetzungs-Tatsachen-Roman schreiben wird.
Da er ja über genügend juristische Kenntnisse verfügt, wird er wohl
schon die entsprechenden Vorverträge mit den Medien unterschrieben
haben.
Li
p.s. Komisch, irgendwie erinnert mich dies auch an die
Berichterstattung des Falles Timoschenko
Sie stellen seine Glaubwürdigkeit in Frage Herr Keyboard Warrior? Dieser blinde Mann ist so galubwürdig wie das Video, dass zeigt wie er von Polizisten in seinem eigenem Haus verprügelt wird. Seine Glaubwürdigeit wird von Menschen wie Christian Bale untermauert. Der Filmstar wollte Chen besuchen. Vorm Haus wurde er und seine Begleiter von Polizisten abgefange. Es flogen Fäuste, sie flüchteten im Auto und wurden 30 Minuten lang von diesen Stasileuten gejagt. Alles auf Youtube zu sehne... Erst denken - dann posten!
Sehr glaubwürdig! Oder glauben Sie im Ernst, in China herrschen persönliche Freiheit und Demokratie? Dem Land des Massenmordes an friedlich demonstrierenden, unbewaffneten(!) Studenten auf dem Tiananmen-Platz und der höchsten Hinrichtungsrate der Welt? Die Behörden halten sich an die eigenen Gesetze nicht. Dort herrscht WILLKÜR! Chen verhält sich entsprechend seiner Erfahrungen mit dem totalitären Regime. Und er ist schließlich nicht der einzige.