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Interview mit Bürgerrechtler Chen: "Sie schlugen mich und meine Frau"

REUTERSDen Zusagen Pekings an US-Außenministerin Clinton traut er nicht: "So schnell wie möglich" will der Bürgerrechtler Chen Guangcheng seine Heimat verlassen, sagt er im Interview mit dem SPIEGEL. Chinas Staatssicherheit habe ihn schikaniert, misshandelt und seine Familie massiv bedroht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831534,00.html
  1. #10

    Ein Kind Politik

    Achja, der Mann engagiert sich nicht nur gegen die ein Kind Politik sondern vor allem in Fällen behördlicher Verbrechen an Menschen. Denn - nach Aussagen diverser Bürgerrechtler wurden im Heimatort Chens Frauen Opfer behördlicher Gewalt. Es fanden Abtreibungen gegen den Willen der Frauen statt - gläubige Menschen würden sowas Mord nennen. Es fanden Zwangssterilisationen statt - ein Verbrechen wie manche Leute finde.

    Die schreiende Ungerechtigkeit liegt darin, dass es Familien in China gibt, die mehrere Kinder haben können - legal und ohne Furcht vor Represalien. Mann muss nur reich sein und ein aktives Mitglied der KP... manche sind halt gleicher als andere.
  2. #11

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Wie glaubwürdig ist jemand, der auf der einen Seite das Land verlassen will und auf der anderen Seite die Zusagen in Frage stellt und Folter gegen sich und seiner Familie unterstellt?
    Auch mir stellen sich hier einige Fragen?

    Wenn man (weshalb auch immer) unter Hausarrest gestellt wird, ist dann nicht zu erwarten, dass man am Verlassen des Hauses gehindert wird?

    Wenn man mal unterstellt, dass die chinesischen Behörden sogar zu Folter griffen, wie konnte dann ein Blinder aus einem bewachten Haus in die ebenfalls bewachte US-Botschaft gelangen? (Doch hoffentlich nicht, indem er über den Zaun kletterte, wie ich an andere Stelle gelsesen habe!)

    Wie kann jemand, der nach eigenen Angaben bedroht und drangsaliert wird, der ausländischen Presse Interviews geben, mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit in China mal unterstellt?

    Was oder wer ist bitte ein "autodidaktischer Anwalt"?

    Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
  3. #12

    Zitat von peter-49 Beitrag anzeigen
    Auch mir stellen sich hier einige Fragen?

    Wenn man (weshalb auch immer) unter Hausarrest gestellt wird, ist dann nicht zu erwarten, dass man am Verlassen des Hauses gehindert wird?

    Wenn man mal unterstellt, dass die chinesischen Behörden sogar zu Folter griffen, wie konnte dann ein Blinder aus einem bewachten Haus in die ebenfalls bewachte US-Botschaft gelangen? (Doch hoffentlich nicht, indem er über den Zaun kletterte, wie ich an andere Stelle gelsesen habe!)

    Wie kann jemand, der nach eigenen Angaben bedroht und drangsaliert wird, der ausländischen Presse Interviews geben, mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit in China mal unterstellt?

    Was oder wer ist bitte ein "autodidaktischer Anwalt"?

    Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
    Ein autoddaktischer Anwalt ist ein blinder Pseudoanwalt der mittels Diktat mit dem Auto kilometerweit in eine Amerkanische Botschaft fahren kann ohne von den ihn überwachenden Kräften gesehen zu werden.

    Oder es ist ein Mensch ohne Ausbildung den bisher noch kein anderer kannte der jetzt aber auf einmal ein absolut integerer Bürgerrechtler ist und international für seine nicht Verdienste bekannt ist.
  4. #13

    Gute Fragen

    Zitat von peter-49 Beitrag anzeigen
    Auch mir stellen sich hier einige Fragen?

    Wenn man (weshalb auch immer) unter Hausarrest gestellt wird, ist dann nicht zu erwarten, dass man am Verlassen des Hauses gehindert wird?

    Wenn man mal unterstellt, dass die chinesischen Behörden sogar zu Folter griffen, wie konnte dann ein Blinder aus einem bewachten Haus in die ebenfalls bewachte US-Botschaft gelangen? (Doch hoffentlich nicht, indem er über den Zaun kletterte, wie ich an andere Stelle gelsesen habe!)

    Wie kann jemand, der nach eigenen Angaben bedroht und drangsaliert wird, der ausländischen Presse Interviews geben, mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit in China mal unterstellt?

    Was oder wer ist bitte ein "autodidaktischer Anwalt"?

    Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
    Auch ich wundere mich immer mehr, wie ein blinder "Bürgerrechtler"
    aus einem scharf bewachten Haus entfliehen konnte.
    Ist eigentlich unmöglich, wenn ich die Polizei und die Sicherheitskräfte
    hier in China sehe, denn gerade aufgrund der Polizeipräsenz kann man
    normalerweise in China überall an 24 Stunden des Tages hingehen,
    auch in Bahnhöfe, Untergrundbahnen usw., ohne sich in Gefahr zu
    begeben, ohne Angst haben zu müssen.

    Auch die Folterungen sind mit nichts bewiesen, nicht einmal
    mit "blauen Flecken", (siehe Timoschenko) und auch die
    veröffentlichten Videos wundern mich doch sehr, wenn Chen so
    scharf bewacht wurde und trotzdem so schön gefilmt werden konnte.


    Auch seine umfassenden Interviews, div. Fotos von ihm und seiner
    Familie, zeigen, dass wohl so ziemlich alles eine Farce ist,
    irgendwelche Kräfte diese Vorgänge nach besten Kräften gefördert
    haben, um China wieder mal ins Rampenlicht zu setzen.

    Ob und wie weit die USA an dieser Inszenierung beteiligt waren,
    welchen Nutzen sich davon versprachen, weiß ich nicht, aber auf
    jeden Fall ist dies auch für die USA voll in die Hose gegangen.

    Und ein autodidaktischer Anwalt, ist kein Anwalt, sondern ist jemand,
    der sich all sein Wissen mehr oder weniger selbst, ohne fremde Hilfe
    beigebracht hat, nicht an einer Uni studiert hat, auch über keinen
    Abschluss verfügt und also weder Jurist, noch Schmalspurjurist, noch
    Anwalt ist, was mich auch zu der Frage drängt, wie er denn seine
    Mandanten vor Gericht vertreten haben soll.

    Zu Anfang hiess es übrigens bei einigen westlichen Medien, dass
    Chen ein Anwalt sei!!

    Fakt ist wohl, dass nur Chen mit seiner one-man-show an dieser
    ganzen Farce verdient, denn ich gehe davon aus, dass er clever
    genug ist, kein Interview umsonst zu geben und wohl als reicher
    Mann in die USA einreisen wird und dann noch einige Interviews
    gibt, seine Lebensgeschichte gegen sehr gute Bezahlung preisgibt
    und dann verschwindet, wie einige andere "Menschenrechtler", die
    es sich in den USA und anderen Ländern mit Ihren Honoraren
    sehr gut gehen lassen.

    mfg
    Li
  5. #14

    ...........

    Zitat von willydilly Beitrag anzeigen
    Sie stellen seine Glaubwürdigkeit in Frage Herr Keyboard Warrior? Dieser blinde Mann ist so galubwürdig wie das Video, dass zeigt wie er von Polizisten in seinem eigenem Haus verprügelt wird. Seine Glaubwürdigeit wird von Menschen wie Christian Bale untermauert. Der Filmstar wollte Chen besuchen. Vorm Haus wurde er und seine Begleiter von Polizisten abgefange. Es flogen Fäuste, sie flüchteten im Auto und wurden 30 Minuten lang von diesen Stasileuten gejagt. Alles auf Youtube zu sehne... Erst denken - dann posten!
    Na, dann denken sie mal.
    Ein blinder Mann flieht vor seinen Bewachern.
    Ohne Probleme gelangt er in die Botschaft der USA.
    Ist danach, trotz Hausarrest und Bewachung in der Lage Interview abzugeben und wie ist es möglich, dass so ein Video an den Bewachern vorbei kommt.
    Schätzen sie die "Stasileute" der Chinesen für so unfähig ein?
    Dann denken sie mal nach und posten dann.
  6. #15

    Ich...

    Zitat von hwolf@gmx.net Beitrag anzeigen
    Sehr glaubwürdig! Oder glauben Sie im Ernst, in China herrschen persönliche Freiheit und Demokratie? Dem Land des Massenmordes an friedlich demonstrierenden, unbewaffneten(!) Studenten auf dem Tiananmen-Platz und der höchsten Hinrichtungsrate der Welt? Die Behörden halten sich an die eigenen Gesetze nicht. Dort herrscht WILLKÜR! Chen verhält sich entsprechend seiner Erfahrungen mit dem totalitären Regime. Und er ist schließlich nicht der einzige.
    Ich bin jedes Jahr für mehrere Monate in China tätig.
    Ich habe auch nicht behauptet das China eine Demokratie nach unserem Verständnis ist. Nur gibt es in diesem Fall soviel Ungereimtheiten, die den ganzen Sachverhalt sehr fragwürdig erscheinen lassen.
  7. #16

    Auch

    Zitat von willydilly Beitrag anzeigen
    Achja, der Mann engagiert sich nicht nur gegen die ein Kind Politik sondern vor allem in Fällen behördlicher Verbrechen an Menschen. Denn - nach Aussagen diverser Bürgerrechtler wurden im Heimatort Chens Frauen Opfer behördlicher Gewalt. Es fanden Abtreibungen gegen den Willen der Frauen statt - gläubige Menschen würden sowas Mord nennen. Es fanden Zwangssterilisationen statt - ein Verbrechen wie manche Leute finde.

    Die schreiende Ungerechtigkeit liegt darin, dass es Familien in China gibt, die mehrere Kinder haben können - legal und ohne Furcht vor Represalien. Mann muss nur reich sein und ein aktives Mitglied der KP... manche sind halt gleicher als andere.
    Auch nicht ganz korrekt. Familien Politik ist in China zwar auf die "Ein Kind" Schiene ausgerichtet es gibt aber Ausnahmen und diese haben nichts mit Geld oder Mitglied der KP zu tun, sondern treffen für die Landbevölkerung zu. Das natürlich mit Geld und Beziehungen vieles möglich ist, stelle ich nicht in Abrede, ist aber bei uns auch nicht zum Nachteil, wenn man mit ein paar Scheinen winken kann und den Einen und den Anderen gut kennt.


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