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Interview mit Arbeitsministerin von der Leyen: "Diesen Kampf stehe ich auch durch"
MARCO-URBAN.DETrotz Mahnungen der Kanzlerin und aus der eigenen Koalition drängt Ursula von der Leyen auf eine schnelle Entscheidung zur Zuschussrente. Im Interview verteidigt die Arbeitsministerin ihre Offensive: "Die künftige Altersarmut gehört ganz oben auf die Agenda."
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854230,00.html
- #1 06.09.2012 11:55 von
...
- #2 06.09.2012 11:58 von
von der leyens kampf
ich denke, man muss ihr dankbar sein, daß sie die deutschen wachgerüttelt hat hinsichtlich ihrer rentensituation.
jetzt muss eine gesamtgesellschaftliche diskussion einsetzen, und die politiker die rente überprüfen, die bald schlechter als in griiechenland sein wird.
ihr weg der mindestrente ist trotzdem falsch, weil das einzahlerprinzip aufgegeben wird, udn dann die beliebigkeit der renten kommt.
die grundsicherung muss nur verändert werden, höherer grundbedarf und 5 jährige antragstellung.... - #3 06.09.2012 11:59 von
Wenn ihr das Thema so wichtig wäre...
...dann würde sie sofort einen Mindestlohn flächen- und branchendeckend einführen und sämtliche Arbeitsverhältnisse beenden, die Transferleistungen des Staates erfordern.
Dann wäre auch genug Geld in der Rentenkasse und man kann für jene, die in den vergangenen Jahren in diesen prekären Arbeitsverhältnissen waren sogar über eine Zuschussrente reden.
Stattdessen werden die Gewinne der Unternehmen künstlich erhöht, in dem ein Millionenheer von günstigen Arbeitnehmern erzeugt wird. Und hinterher kommen die Krokodilstränen über die Altersarmut. Erbärmlich, diese Politik von sogenannten christlichen und sozialen Parteien. - #4 06.09.2012 12:00 von
ESM Risiken nicht betrachtet
Bewusst ausgeklammert hat die Politik EU-Pleite Szenarien. Was passiert wenn Deutschland für seine Partner bürgen muss - weil ein Land pleite gegangen ist?
Gibt es dann soziale Einschnitte? Rentenkürzungen? - #5 06.09.2012 12:00 von
dünnbrettbohrer
einfach ein problem aussuchen und auf panik machen. eine lösung erwartet von der cdu eh keiner.
irgendwann will die gute sogar die arbeitswelt miteinbeziehen. oder anders gesagt, sie hat davon keine ahnung. - #6 06.09.2012 12:00 von
Ich verstehe es ja nicht, dass es der Politik jetzt erst aufällt.
Seit Jahren werden Niedriglohnjobs und Zeitarbeitsfirmen immer mehr gefördert.
Dabei ist es doch schon einer Feldmaus klar, dass dadurch die Altersarmut stark ansteigen wird.
Und unsere Volksvertreter merken es erst jetzt?
Oder wollten sie vorher nichts davon wissen?
Nun, der Karren steckt im Dreck, und wird elendig darin versinken.
Denn den bekommt keiner mehr raus. - #7 06.09.2012 12:01 von
Warum...
...machen wir kein Scutzschild für Rentner. 700 Millioarden in den Topf ist ja easy.
Kleiner Scherz, unsere Rentner sind natürlich nicht so wichtig wie unsere Banken. Schliesslich sind die Rentner nur unsere Eltern und waren immer für uns da. Genauso wie die Banken... - #8 06.09.2012 12:02 von
Gestammel und Gewurschtel
Wenn Sie sich der Armutsrente widmen will, dann soll sie nicht den ungerechten Weg gehen, und auf Kosten anderer andere über die Klippe zu hieven und dabei nebenbei das System der Rentenversicherung auszuhebeln.
Entweder ist es ein ganz dreister Versuch die Kasse plündern und das System insgesamt in Frage zu stellen, oder sie ist so d..............!
Ein ausreichender Mindestlohn und gleichzeitig die Beendigung der unseeligen MiniJobs wären westentlich effektiver und systematischer als ihr derzeitiges Gestammel und Gewurschtel.
Zum Glück ist die parlamentarische Stimmung absolut gegen ihren Vorschlag, so dass sie ihn schnellstens beerdigt oder damit untergeht.
Im Übrigen braucht die nächste GroKo keine v.d. L. mehr.
Der Job geht dann an einen Sozi. - #9 06.09.2012 12:05 von
So ist es!
Das schweizer Modell wäre doch ein gutes Vorbild.
Alle zahlen entsprehend ihrem Einkommen (einschließlich Zinsen!) ein. Dabei gibt es eine Mindestrente, von der man leben kann. Aber: Das System ist gedeckelt, es gibt auch eine Höchstrente, die weit von den höheren Renten und vor allem Pensionen in Deutschland entfernt ist. Wer mehr will muss das privat machen. Bei hohen Einkommen trotz der relativ hohen Beiträge in die normale Rente.
Ich wäre dafür!
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