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Internetkonferenz re:publica: Es wird Zeit, Angst zu haben
APDas Klassentreffen des deutschen Netzvolks, die re:publica in Berlin, ist größer, voller und vor allem wichtiger als je zuvor. Plötzlich sind die Themen der Konferenz jedermanns Sache: Urheberrecht, Internetfreiheit, Bürgereteiligung. Eröffnet aber wurde die Tagung mit einer apokalyptischen Warnung.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...830984,00.html
- #1 02.05.2012 16:51 von
Wäre toll, wenn im Spiegel nicht nur solche Horrorvisionen wiedergegeben werden würden, sondern wenn der spiegel auch die Vorreiterrolle übernehmen und seine Verbindungen zu den asozialen netzwerken, allen voran facebook, kappen würde! Aber das wäre ja ein Irrsinn in Sachen viralem Marketing usw.
- #2 02.05.2012 17:09 von
Herrschaftsinstrument Internet
Das Internet war im Schatten des Kalten Krieges geboren, den Politiker in vollster Beleuchtung spielten.
Schon vergessen? - #3 02.05.2012 17:18 von
optional
Das wird wohl nicht passieren. Heutzutage meint jeder Hansl, er wäre irgendwie unvollständig ohne die totale Vernetzung. Selbst Lidl hat ein Facebook-Konto - das zeigt schon, dass etwas nicht stimmt ^^
Im Grunde hängt all der Spitzelkram von der Werbung ab. All die Daten an sich dienen eigentlich keinem Zweck, außer direkt oder indirekt noch mehr Geld zu verdienen. Die amerikanische Raffkultur breitet sich aus wie ein Krebsgeschwür.
Insofern sollten sich ein paar schlaue Köpfe zusammentun und ein zweites, paralleles, altruistisches Internet schaffen, in dem Anzeigen, Banner, Warenkörbe, Tracking etc. verboten sind und man wirklich nur Benutzer, nicht aber (potenzieller) Kunde ist. - #4 02.05.2012 17:20 von
Warum?
Warum werden Teile des Internets nicht als Infrastruktur deklariert, die jedem offenstehen müssen? Dazu braucht es noch nicht einmal viel Aufwand, es gibt bereits globale Organisationen, die sich darum kümmern könnten. Aber das wäre ja "Sozialismus". Heißt übersetzt: man kann keine Kohle mehr damit machen. Man müßte dann ja so etwas wie "Verantwortung" zeigen, was ja mittlerweile auf einer Stufe mit "Geschlechtsteile zeigen" zu stehen scheint.
- #5 02.05.2012 18:23 von
Mein Vorschlag:
Laßt und ein "Gütesiegel" für Web-Sites schaffen; sowas ähnliches, was auf Bio-Produkten klebt; oder auch mehrere davon.
Für eine Web-Präsenz werden Kriterien definiert, die sich an Freiheit, Verantwortung, Datenschutz orientieren:
- Keine Like-Buttons
- Keine Web-Server-Logs
- Keine Cookies (für Online-Shops gibts Ausnahmeregelungen)
- Kein Tracking
- Kein Rassismus, keine Gewaltverherrlichung,...
- Keine Malware
- Es dürfen nur Resourcen von Dritt-Servern eingebunden werden, die auch diese Gütesiegel haben.
Man könnte einen Bot schreiben, der die Einhaltung der Kriterien versucht automatisiert zu überprüfen. - #6 02.05.2012 18:23 von
Fürchten
Fürchten müssen sich ja nur jene, die ihre Kontaktsphäre in der betreffenden Weise im Internet einer Firma anvertrauen, in einem Land das kaum Datenschutz kennt, und die absehbar keine philantropischen Absichten hat.
Eigentlich könnte man sagen "Versuch macht kluch", aber häufig wird es wohl ein paar Jahre dauern, bis die negativen Folgen der Offenherzigkeit dem Einzelnen klar werden.
Lustig dabei, dass der Spiegel selbst jede Allianz mit Facebuck eingeht, die irgendwie Vorteile verspricht, Fb-Button und -Code tauchen ja oft auf diesen Webseiten auf. - #7 02.05.2012 18:38 von
könnte mit gutem Beispiel vorangehen und seinen Account bei Facebook auflösen. Oder einfach auf jeden Verweis auf Facebook zu verzichten. So lange das nicht geschieht, macht sich Spiegel-Online nicht nur unglaubwürdig, es unterstützt sogar solche Datenhaie wie Facebook. Freiheit beginnt immer bei sich selber, weshalb ich einen Teufel tun werde, um Mitglied bei Facebook zu werden.
- #8 02.05.2012 19:11 von
- #9 02.05.2012 19:18 von
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