Forum


 

Internetangriffe aus China: Sie haben Spähpost!

China und die USA führen seit Monaten Gespräche*über Internet-Sicherheit - doch die Volksrepublik verbittet sich das Thema Späh-Angriffe. Nun belegen Botschaftsdepeschen, wie groß die Angst des Westens vor den Attacken wirklich ist. Auch*Deutschlands Verfassungsschutz ist demnach alarmiert.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...757287,00.html
  1. #20

    Wozu die Panik?

    Spionage hat's immer schon gegeben, jetzt nutzt man halt das Netz dazu. Und?

    Man kann den Spieß auch umdrehen, wenn man weiß, dass da eine Schnüffelsoftware kommt. Die lässt man dann halt schnüffeln und lässt sie absichtlich falsche Informationen finden und nach Fernost übertragen.

    Und selbstverständlich schnüffeln die anderen Nachrichtendienste auch - es ist ihr Job!

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
  2. #21

    Gewisse Unterschiede gibt es auch

    Zitat von tingeltangel-bob Beitrag anzeigen
    ... wenn ich Ihnen jetzt Ihr Weltbild kaputtmachen muss. Die USA (und die Russen, aber um die soll´s hier mal nicht gehen) haben so ziemlich jedes interessante Patent nach dem 2.WK gestohlen, Wissenschaftler entführt (nicht alle, ich weiß) usw. Ich glaube nicht, dass die USA ohne von Braun 1969 auf dem Mond gelandet wären. Oder googlen Sie mal "Go229" und vergleichen die Bilder mal mit denen vom B2-Bomber. Fällt Ihnen was auf?
    [...] Und was die Wirtschaftspionage angeht? Gucken Sie mal hier:

    http://cryptome.org/echelon-cia2.htm

    CIA, NSA usw. sind Erfüllungsgehilfen der US-Wirtschaft. Der Mossad macht´s genauso, und spioniert die USA aus. Das Ganze werden Sie hier natürlich nicht allzu laut zu hören bekommen, sind ja schließlich unsere Freunde...

    Und noch ein letzter Kommentar zu China: China muss unseren Wohlstand gar nicht zerstören; das machen unsere Nieten in Nadelstreifen schon ganz allein. Nur weil ein Land ganz offensichtlich besser wirtschaftet (man vergleiche mal die chinesischen Staatsrücklagen mit den BRD-Schulden), heißt das wohl noch lange nicht, daß China "böse" ist, oder?!
    Die deutschen Wissenschaftler waren nach dem Krieg natürlich in Amerika besser aufgehoben, einerseits entgingen sie hier in Deutschland der Entnazifiezierung, andererseits hatten sie in den USA auch eine bessere Infrastruktur, zudem konnten sie dort auch gegen den gemeinsamen Feind der westlichen Welt, der Sowjetunion, agieren. Und die Sicherheit, die die USA uns bieten ist sicherlich auch ambivalent. Aber prinzipiell lässt sich in etwa sagen, dass jeder Staat Industriespionage durchführt - nur Deutschland nicht, da sich Deutschland selbst klein hält ("politische Korrektheit").
    Die Frage ist nun also, wodurch die Industriespionage motiviert wird und in welchem Maße sie erfolgt: Im Westen zur Verbesserung der Binnenstrukturen.
    Wenn man dies auf China bezieht, kommen durch einen anderen Faktor natürlich sofort Zweifel auf: die militärischen Internetangriffe. Es hat den Anschein, als ob China nicht nur Industriespionage im weltweit größten Maße betreibt, um unsere Wirtschaft zu schwächen und alle anderen Staaten komplett von sich abhängig zu machen, sondern auch versucht, die politische und militärische Vormachtsstellung (Was eigentlich jeder, dem die Geschichte Chinas bekannt ist, wissen sollte.) zu erstreben, indem die Computersysteme der westlichen Regierungen manipuliert bzw. ausgeschaltet werden. Dies könnte zum Zwecke haben, die militärische Abwehr zu schwächen und das "Gleichgewicht des Schreckens" zu kippen.
    Das zweite Problem ist das politische System in China an sich. In China sterben jährlich tausende Menschen durch die Willkür der Partei. Millionen werden verfolgt, weil sie ein humanes Leben fordern. Der Staatsapperat, der natürlich mal wieder im Sinne der Staatsräson handelt, wird in Zukunft nur funktionieren, wenn die Werte und Gesetze der anderen Länder nicht geachtet werden und man sich über Patente hinwegsetzt. Wenn man also verhindern kann, dass sich China das, was den Westen ausmacht, einverleibt, wird das Regieme dort nur eine kurze Halbwertszeit haben. Das ist nämlich der andere große Unterschied zwischen der westlichen Welt und China: wenn die Gesetze, die nach dem kategorischen Imperativ gebildet werden sollten, komplett umgesetzt werden würden, würde China zugrunde gehen, während wir, zwar geschwächt, weiterexistieren würden.
  3. #22

    Amerikanische Spione sind gute Spione

    Zitat von abfallverwertung Beitrag anzeigen
    Belege? Quelle?
    Amerikanische Spinone sind gut Spione, die nicht einmal der Spiegel beim Namen nennt.
    Die NSA betreibt Abhörzentren bei verschiedenen Internetknoten. Sie hat Backdoors zu einem Grossteil der Firewall- und anderer Sicherheitssoftware. Trojaner benötigt die NSA in der Regel nicht um an bestimmte Informationen zu kommen.
    Daneben sind alle grösseren amerikanischen Internetfirmen vernetzt.
    Ein Blick in Wikipedia gibt dazu entsprechende Quellenangaben: http://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Agency
    Problematisiert wird dies in Europa nur, wenn sich die USA damit zu sehr auf Wirtschaftsspionage fokussieren. Ansonsten liefern auch die Deutschen Behörden fleissig Daten an die Amerikaner. Begründet wird das alles mit dem Terrorismus - wobei ich nicht verstehe, wieso wir die amerikanischen Terroristen in Pakistan, Guantanamo und anderswo auch noch unterstützen müssen.
  4. #23

    sisso

    Zitat von AlLumMei Beitrag anzeigen
    hat auch nichts zu befürchten!
    Wer tot ist, kann nicht mehr sterben.

    Fragt sich nur, ob "freie Gesellschaft" bedeutet, dass man keine Geheimnisse mehr zu haben braucht - oder dass man auch Geheimnisse haben darf?
  5. #24

    Die Leute sind teilweise auch selbst schuld

    da die auch noch die banalsten Vorsichtsmassnahmen unterlassen. Man kann ALLE diese Sachen ganz einfach in den Griff bekommen und zwar so: Es werden grundsaetzlich keine Anghaengsel von e-mails aufgemacht wenn man dies nicht vorher mit der betreffenden bekannten Person gecheckt hat. Wenn solche Anhaengsel von Unbekannten ohne Verifizierung kommen bekommt diese Person ein e-mail mit der Nachricht er soll eine Webseite nennen wo man das betreffende Material sehen kann wenn dies nicht geschieht vergisst man die Sache. Der Witz ist naemlich das in der Regel die geschriebene Mail per mailer daemon umgehend zurueckkommt und man sofort sieht das da was faul ist denn die angegebenen e-mail Adressen gibt's meist gar nicht.
  6. #25

    naiv

    Zitat von blob123y Beitrag anzeigen
    da die auch noch die banalsten Vorsichtsmassnahmen unterlassen. Man kann ALLE diese Sachen ganz einfach in den Griff bekommen und zwar so: Es werden grundsaetzlich keine Anghaengsel von e-mails aufgemacht wenn man dies nicht vorher mit der betreffenden bekannten Person gecheckt hat. Wenn solche Anhaengsel von Unbekannten ohne Verifizierung kommen bekommt diese Person ein e-mail mit der Nachricht er soll eine Webseite nennen wo man das betreffende Material sehen kann wenn dies nicht geschieht vergisst man die Sache. Der Witz ist naemlich das in der Regel die geschriebene Mail per mailer daemon umgehend zurueckkommt und man sofort sieht das da was faul ist denn die angegebenen e-mail Adressen gibt's meist gar nicht.
    träum weiter...ab dem moment wo du online gehst kann jeder profi der an deinen daten interesse hat diese auch abgreifen
  7. #26

    Haben sie schon bemerkt das es hier um e-mail Anhaengsel

    geht ? Da wirkt meine Aussage total, trust me, ihnen fehlt eben der Durchblick. Uebrigens habe ich auch dieses Szenario das sie entwerfen im Griff, geht naemlich, jedoch mit ihrer fatalistischen Einstellung natuerlich nicht, also traeumen sie weiter wie die Politik die auch nie was zustande bringt.


    Zitat von Scillabiene Beitrag anzeigen
    träum weiter...ab dem moment wo du online gehst kann jeder profi der an deinen daten interesse hat diese auch abgreifen
  8. #27

    Antiamerikanismus?

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    Soso, konnten Sie wieder Ihrem Antiamerikanismus fröhnen und Gerüchte verbreiten ohne irgendwas zu belegen.
    Sie sollten sich einmal genauer informieren, denn wer es wissen will, weiß, dass die USA eine lange Tradition hat, auch sogenannte befreundete Nationen und Unternehmen aus diese Ländern auszuspionieren. Die Ergebnisse der Wirtschaftsspionage werden teilweise sogar an US-Firmen weitergegeben, um diesen einen Vorteil gegenüber der europäischen Konkurrenz zu sichern. Aber dies öffentlich zu sagen, ist ja Antiamerikanismus, also rassistisch, also eine Sauerei.

    Und was die Belege angeht, natürlich gibt es selten Vorfälle, die hieb- und stichfest und dann natürlich auch nur in Ausnahmefällen dies beweisen - Geheimdienst kommt schließlich von geheim und nicht von bekannt. Aber alle Berichte zusammen genommen ergeben schon ein Bild. Und es ist auch nicht die NSA alleine, es ist auch die CIA und teilweise auch der diplomatische Dienst der USA. Und hier und da sind auch noch andere US-Behörden darin verwickelt.

    Und selbst wenn dies alles falsch wäre, besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich jemand schlicht irrt, aber dann ist jede Behauptung trotzdem gleich Antiamerikanismus, also rassistisch, also eine Sauerei. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte auch so eine einfache Weltsicht wie Sie, eine Art Augen zu und durch, da wäre vieles einfacher, aber wenn ich dann genauer nachdenke, ist es dann doch wenig verlockend: Zum einen wird man dann schnell selbst Opfer solcher Machenschaften und zum anderen mag ich nicht gerne pauschal verurteilt und herabgesetzt werden, nur weil ich eine andere Meinung als andere habe und finde, andere haben es auch nicht verdient.
  9. #28

    Ich habe die bisherigen Beiträge überflogen ...

    ... und meine, es wäre auch sinnvoll, darüber nachzudenken, warum eine Textverarbeitung wie "Word", ein Leseprogramm wie "PDF-Reader", oder eine Präsentationssoftware wie "Powerpoint" überhaupt die Einschleusung von Schadcode unterstützt.

    Leider habe ich mit "Sicherheitslücken" nicht wirklich beschäftigt - aber wenn ich nicht völlig veraltet informiert bin, muss doch der Schadcode immer noch aus dem "Dokument" als ausführbarer Code im Arbeitsspeicher identifiziert und dann durch eine Funktion des Betriebssystems zur Ausführung gebracht werden.

    Wer also braucht zum Lesen eines z.B. PDF Textes eine derartige Funktionalität im Zusammenspiel zwischen Betriebssystem und Reader? Ich meine, keiner.








TOP



TOP