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Internetangriff: US-Kommission wirft China Daten-Entführung vor

War das eine gezieltee Attacke? IT-Experten werfen China*in einem Bericht für den US-Kongress vor, in großem Stil Datenverkehr aus den USA*auf eigene Server umgeleitet zu haben. Der beschuldigte Staatskonzern bestreitet die Vorwürfe, Experten sehen ein fundamentales*Sicherheitsrisiko.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...729690,00.html
  1. #20

    Internetangriff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    War das eine gezieltee Attacke? IT-Experten werfen China*in einem Bericht für den US-Kongress vor, in großem Stil Datenverkehr aus den USA*auf eigene Server umgeleitet zu haben. Der beschuldigte Staatskonzern bestreitet die Vorwürfe, Experten sehen ein fundamentales*Sicherheitsrisiko.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...729690,00.html
    Gut finde ich das nicht. Aber, die Amis machen das doch ganz legal und dauernd. Aus Südkorea habe ich mal verschiede Routings getestet und festgestellt, dass der Verkehr mit Deutschen Seiten und Mailprovidern zu über 95 % erstmal über die USA gehen. ;-) Genauso wie unsere Flug- und Bankdaten. Und was macht der große Bruder mit all diesen Infos? Ich empfinde das alles als eine ziemlich große Sauerei!
  2. #21

    .

    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    Bisher war es doch so, daß alle Daten, selbst meine Mail zum Nachbarn, über die USA laufen und die dort auch immer beanspruchten, alle Welt - aus Sicherheitsgründen - zu überwachen. Was ist da nun so schlimm, wenn die Chinesen das auch tun?
    Ich finde es generell nicht in Ordnung dass jemand, außer der Adressate meine Mails lesen kann.

    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls gebe ich meine mails lieber den Chinesen als den Amerikanern zu lesen.
    Weder noch.
    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    Denen vertraue ich einfach mehr, weil z.B. völliges Fehlen von Angriffskriegen,
    Na, ganz soo ohne Angriffskriege war China nicht, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie die USA.

    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    Drohnen über fremden Staaten, kein Guantanamo, kein Abu Ghraib,
    Lager in denen Menschen ohne ordentliche rechtsstaatlichen Prozesse einsitzen gibt es in China auch.

    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    nur ein Fünftel des Militäretats der USA,
    noch, stimmt.
    China holt aber auf was den Etat angeht.

    Zitat von werner3 Beitrag anzeigen
    keine 4,6 Billionen Auslandsschulden, noch nie Atombomben und Napalm auf andere Kulturen abgeworfen und und und ...
    Wohl wahr, dennoch sind die Chinesen keine Waisenknaben.
  3. #22

    3 seiten

    erstaunlich wie viele leute hier kenntnis von systemen wie echelon haben, aber nicht verstehen was es ist.
    was wahrscheinlich auch der grund für soviele unquallifizierte meinungen hier ist. ja echelon betreiben die amis aber nicht allein. ja auch bei bündnispartnern wie und mit den engländern. aber echelon zielt aufs gesprochene wort. funk und mikrowellen transmissionen.
    interessanterweise wird die innereuropäische kommunikation kaum erfasst. jedenfalls nicht von echelon.

    darüberhinaus betreibt amerika ein system namens "carnivore" dieses beim fbi angesiedelte system überwacht den *kompletten* "usamerikanischen" traffic um mögliches "kriminelles" verhalten aufzudecken.
    da aber nun eine der haupt routen für weltweiten internettraffic zwischen england und den usa verlaufen, und die ICANN als oberste vergabeeinheit für die tld ebenfalls in den usa verortet ist (auch wenn es ein büro in belgien gibt) müssen fast zwangsläufig viele dns anfragen in den USA landen. womit sie dann auch wieder in carnivore dem us staatsapparat zur verfügung stehen.

    soviel zur technik in kürze. mir sind die unscharfen aspekte natürlich bewusst, aber da sowieso fast alles was den kontinent verlässt via amerika läuft kontrollieren die amis seit jahren alles was sich digital austauscht. wenn das system narrenfrei wäre, müssten die aber andererseits, keinen schmuh mit zb. swift treiben. folglich stellt sich mir mal wieder die frage nach der plausibilität.

    und die geht wie folgt: wenn sagen wir die hälfte der weltbevölkerung, schätzen wir vorsichtig mal 3 mrd menschen internet haben und davon 10 % gleichzeitig internet mässig in den usa unterwegs sind, weil sie gerne hollywood klatsch, musiknews und wow konsumieren, dann wären das 300 mio menschen. diese 300 mio menschen und den von ihnen erzeugten traffic zu überwachen würde einen kostenapparat kreiiren der die usa vernichten würde. selbst wenn china dazu in der lage wäre und das ist mal sehr unwahrscheinlich, würde doch der zeitaufwand die meisten dieser erkenntnisse obsolet werden lassen.
    zwar helfen diese datensammlungen im nachhinein sachen zu klären, aber wer bitte glaubt denn ernsthaft das eine derartige datenbank präventiv dinge verhindert??

    ich glaube nicht das die chinesen nachdem sie den rohdatentraffic mitgeschnitten haben, diese auch zeitnah umsetzen können. denn zum einen fällt das auf und zum anderen ist das in etwa so als wenn ich mit einem schleppnetz im nordatlantik nur fische mit exakt 46,8 gr fangen wollte. ums nachwiegen komme ich nicht herum, und das kann dauern!
  4. #23

    Internetangriff - Plausibel??

    Insgesamt erscheint die These, dass im skizzierten Fall ein gezielter "Angriff" Chinas gegen die USA stattgefunden hat zwar in die politische Großwetterlage zu passen, wirkt aus meiner Sicht aber wenig plausibel.

    Ähnliche Vorfälle haben bereits 1997 mit einer deutlich größeren relativen "Reichweite" stattgefunden (und wurden von auch von amerikanischen Telekommunikationsunternehmen hervorgerufen). Sie können in regelmäßigen Abständen beobachtet werden und sind eigentlich immer auf unbeabsichtigte Fehlkonfigurationen oder technisches Fehlverhalten zurückzuführen.

    Im Fall von April 2010 war das aufgetretene Ereignis durch die hohe Anzahl der betroffenen Ziele äußerst auffällig und global sichtbar. Neben amerikanischen Organisationen und Unternehmen waren zum Beispiel auch australische, russische und andere chinesische Einrichtungen betroffen. 18 Minuten sind - von einigen einfachen Ausnahmen abgesehen - recht wenig Zeit, um wichtige Daten abzugreifen, aber ausreichend Zeit um eine Fehlkonfiguration zu erkennen und zu beheben. Auch wurden keinerlei Maßnahmen ergriffen, um das "Präfixhijacking" zu verschleiern. All das spricht eher für einen Unfall: Ein Angreifer würde in der Regel wesentlich präziser und unauffälliger vorgehen.

    Wer an den Details interessiert ist, kann einen Blick auf http://bornhauser.de werfen (englischsprachig). Hier sind die wichtigsten Fakten zusammengefasst.
  5. #24

    wie du mir, so ich dir

    ohh da füllt sich ein grosser spion übers ohr gehauen.

    na wenn da nicht alle das metier beherschen würden?

    ein geschlossenes netz mit aliasnamen und einigen kurieren........
    so wie es viele privatbankdynastien vormachen bringt ein beträchtliches eindämmen der gefahr.


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