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Internet-Zensur: Iran sperrt Google aus
REUTERSIran verschärft die Internet-Zensur: Die Regierung will das Mohammed-Schmähvideo zum Anlass nehmen, ihren Bürgern den Zugriff auf Google und Gmail künftig zu verbieten. In wenigen Monaten soll das Land vom internationalen Web abgekoppelt werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...857516,00.html
- #1 24.09.2012 08:39 von
- #2 24.09.2012 08:40 von
Macht nur so weiter
Das wird die Unzufriedenheit in der Jugend noch weiter anheizen bis eines Tages der Kessel platzt und das gesamte Regime einschließlich aller Ajatollas hinweg gefegt wird.
- #3 24.09.2012 08:40 von
Suppi
Das freut mich. Vielleicht sollte die islamische Welt wirklich ihr Halal-WWW einführen und uns einfach in Ruhe lassen. Am besten mit islamischer Technologie. Achne, dann ist es ja erst in ein paar hundert Jahren so weit.
- #4 24.09.2012 08:43 von
Das wird ein wirtschaftlicher Riesenerfolg!
Keine Zeitverschwendung mehr durch Facebook, Twitter und Konsorten. Keine E-Mails aus dem Ausland, die man mühsam übersetzen muss. Keine Computerviren, außer staatlich zugelassene. Iran wird ein Paradies der Effizienz und Wirtschaftlichkeit werden. Und wenn sich diese Erkenntnis erst mal weltweit verbreitet hat (Frage ist nur, wie), werden alle anderen Länder schon aus diesem Grund die nationale Intranet-Karte ziehen wollen. Aber vielleicht ist das nur der Anfang. Was müssen einen Berliner beispielsweise Nachrichten aus Bayern interessieren? Blog-Posts aus Schwaben, die man ohnehin nicht verstehen kann?
- #5 24.09.2012 08:48 von
Praktisch
Wenn sich der nächste Shitstorm nicht gegen ein Video sondern die eigene Regierung wendet, kann man nicht nur entsprechende Seiten einfach vom Netz nehmen, sondern die Urheber möglicher Protestaufrufe auch viel Leichter ausfindig machen.
- #6 24.09.2012 08:52 von
Damit schiesst sich der Iran ein Eigentor..
Man mag Google bewerten wie man will, aber Fakt ist, dass die Gesamtheit der Internetnutzer auch - jenseits politischer Ambitionen - ihr Verhalten im Alltag auf Google und Youtube eingestellt hat. Wir bemerken schon gar nicht mehr, wie oft wir uns täglich mit dieser oder jenen Frage an Google wenden und viele fragen werden auch auf Youtube beantwortet. Und sei es nur ein Kochrezept.
Gestern hattte ich "Vergolden mit Blattgold" gegoogelt und fand Anbieter von Blattgold, Verarbeitungsverfahren und auch Youtube-Videos zur Anleitung.
Wer möchte im Alltag noch darauf verzichten wollen. Die Iraner, die das Internet nutzen, werden das Fehlen dieses Alltags-Services täglich mit Ärger bemerken und ihre Regierung dafür zum Teufel wünschen, falls sie das nicht schon jetzt tun. Es wird ihre Oppositionebereitschaft nur stärken. - #7 24.09.2012 08:59 von
- #8 24.09.2012 09:15 von
Ach naja, dann müssen sich die Muslime dort wenigstens nicht mit der Meinungsfreiheit rumschlagen.
Im Internet gibts zu viele "Beleidigungen" für den rechtgläubigen Muslim. Wenn sie eben mittelalterlich oder industriezeitalterlich leben wollen, dann sei es so.
..oder vielleicht gehen sie dann mal endlich für die richtigen Dnge auf die Strasse und verbannen den Klerus dorthin, wo er hingehört. - #9 24.09.2012 09:16 von
Der wahre Hintergrund
Mit Sicherheit ist hier die wahre Motivation die Abkapselung von westlicher Kriegspropaganda, die ja auch in Libyen und in Syrien maßgeblich eingesetzt wurde um die Moral der regierungstreuen Truppen zu schwächen - und zwar als Vorbereitung auf den unausweichlichen Krieg mit Israel, der aller Voraussicht nach spätestens Anfang 2013 vom Zaun gebrochen wird und an dem sich die USA mit Sicherheit auch beteiligen werden.
Ich glaube kaum, dass man wegen dem "Schmähvideo" (Kandidat für das Unwort des Jahres?) ein so großes Aufhebens macht.
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