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Internet-Pranger: Sportlerin Friedrich verteidigt Outing eines Stalkers
Getty ImagesLeichtathletik-Ass Ariane Friedrich hat die Nase voll von Stalkern. Ein Unbekannter schickte ihr eine anzügliche E-Mail plus Foto seines Genitals - sie veröffentlichte daraufhin seinen Namen bei Facebook. Jetzt streiten ihre Fans: Darf eine Prominente sich auf diese Art wehren?
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...829002,00.html
- #1 22.04.2012 14:08 von
Hier wehrt sich eben ein Opfer in möglicherweise nicht üblichem Rahmen. Wenn es tatsächlicher der Stalker war, dann ist es richtig.Prinzip Opferschutz, nicht krankhafter Ferkelschutz.
- #2 22.04.2012 14:08 von
- #3 22.04.2012 14:14 von
Der kerl soll froh sein...
...dass sie das mitgeschickte Foto nicht auch veröffentlicht hat.
- #4 22.04.2012 14:18 von
- #5 22.04.2012 14:19 von
[QUOTE=sysop;10061110]Leichtathletik-Ass Ariane Friedrich hat die Nase voll von Stalkern. Ein Unbekannter schickte ihr eine anzügliche E-Mail plus Foto seines Genitals - sie veröffentlichte daraufhin seinen Namen bei Facebook. Jetzt streiten ihre Fans: Darf eine Prominente sich auf diese Art wehren?
[Es wäre eher gut, wenn unsere schon Vorhandenen Gesetzesrichtlinien intensiver verwendet werden würden, damit Reaktionen wie die von Frau Friedrich nicht mehr gebraucht werden. Früher war der Pranger überall, abgelöst von eigentlich durchdachten Gestzen, jetzt geht es wohl wieder in die andere Richtung... - #6 22.04.2012 14:19 von
Die wenigsten der "jawoll, richtig so!" Kommentierer verschwenden auch nur einen Gedanken an die Möglichkeit, dass die genannte Person die Mail vielleicht gar nicht verschickt hat. Eine Identität im Internet nachzuahmen ist das einfachste der Welt, und mit dieser Geschichte wird jedem Nachahmer klar, dass man anderen damit extrem schaden kann. Denn wie man schon im Fall Emden gesehen hat, fragt der Mob nicht erst nach, ob er es wirklich war, sondern verlässt sich auf die Vorverurteilung durch die Medien - bzw. in diesem Fall ein Promi - und stürzt sich wie eine Bestie drauf (da schreiben einige ganz stolz, dass die bereits den Namen der Ehefrau ausfindig gemacht haben usw.). Die Identität zuerst zweifelsfrei zu klären wäre doch das Mindeste gewesen, sollte für eine Polizistin eigentlich kein Problem darstellen.
- #7 22.04.2012 14:20 von
Es sollte auch weniger internetaffinen Nutzern klar sein, wie einfach es ist unter einem falschen Namen oder einfach in einem "offen gelassenen" Facebook Profil beliebigen Müll zu versenden.
Dass die Betroffene eine Polizistin ist macht die Angelegenheit noch schlimmer. Ihre "Dienstherrenschaft" wird da vermutlich weniger enthusiastisch-freundlich reagieren wie "Volkes Stimme" im Netz.
...wobei natürlich keineswegs irgendwelche Internetstalker verteidigt werden sollen! - #8 22.04.2012 14:21 von
Eine beispielhafte
Reaktion von Frau Friedrich. Eine Person des öffentlichen Lebens hat Vorbildcharakter in jeder Beziehung. Den Stalkingopfern wurde so eine wirksame und juristisch wie moralisch einwandfreie Möglichkeit der Gegenwehr aufgezeigt und den Stalkern eine klare Grenze gesetzt. Wehret den Anfängen !
- #9 22.04.2012 14:21 von
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