Internet-Pranger: Belgier sollen Ausländer denunzieren

In Belgien können Bürger künftig illegale Einwanderer melden. Die Partei Vlaams Belang hat dafür eine Internetseite freigeschaltet. Die Rechtspopulisten wollen so gegen "Zehntausende illegal eingereiste Ausländer" vorgehen. Kritiker sprechen von Nazi-Methoden.

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  1. #10

    Zitat von eagle1903 Beitrag anzeigen
    Wenn die Meldung nicht Anonymisiert erfolgt und dem "Ausländer" die rechtliche Möglichkeit gegeben wird gegen Verleumdungen strafrechtlich vorzugehen, darf die Seite gerne in Anspruch genommen werden.
    Er braucht doch bloß seine Aufenthaltsberechtigung vorweise.
    Wo sehen Sie das Problem?
  2. #11

    Belgien ist schon Pleite

    Sozialbetrug,Steuerbetrug wird geahndet.
    illegaler Aufenthalt ist ebenso ein Betrugsdelikt zu Lasten der immer wieder bemühten Solidargemeinschaft.
  3. #12

    ...

    Zitat von Shaft13 Beitrag anzeigen
    Illegal eingereiste Ausländer.

    Die halten sich somit illegal im Land auf.

    Warum sollte man diese nicht melden? Warum sollte man Illegale dulden?

    Legal eingereiste Ausländer,die sich somit rechtmässig in Belgien aufhalten,haben doch nichts zu befürchten.

    Verstehe nicht,warum man illegale dulden muss,um kein Nazi zu sein?
    Damit stehen Sie nicht alleine.
  4. #13

    Was ist eine "Nazi-Methode"?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Belgien können Bürger künftig illegale Einwanderer melden. Die Partei Vlaams Belang hat dafür eine Internetseite freigeschaltet. Die Rechtspopulisten wollen so gegen "Zehntausende illegal eingereiste Ausländer" vorgehen. Kritiker sprechen von Nazi-Methoden.

    Internet-Pranger: Belgier sollen Ausländer denunzieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    "Nazi-Methode" ist, wenn Verbrechen nicht verfolgt werden, weil sie dem Staat gerade in den Kram passen (siehe die Pogromnacht im November 1938). Der Vergleich mit der illegalen Einwanderung liegt also völlig daneben. Oder gelten für die "Kritiker" zwei Sorten von Recht, nämlich solches, an das man sich zu halten hat, und Recht, an das sich niemand halten muss? Die Anzeige eines Rechtsbruchs als "Denunziation" zu verunglimpfen, ist jedenfalls einer "Nazi-Methode" nicht unähnlich.
  5. #14

    Lieber SPON,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Belgien können Bürger künftig illegale Einwanderer melden. Die Partei Vlaams Belang hat dafür eine Internetseite freigeschaltet. Die Rechtspopulisten wollen so gegen "Zehntausende illegal eingereiste Ausländer" vorgehen. Kritiker sprechen von Nazi-Methoden.

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    was ist das denn schon wieder für eine Überschrift? "Belgier" stimmt ja. Aber
    "sollen" müsste wohl "können" sein,
    "Ausländer" wohl "illegal eingewanderte Ausländer" und mit
    "denunzieren" meinen Sie wohl "der Polizei melden".

    Ich bin zwar kein Fan von Vöaams Belang und seinen Zielen, aber eine solche Verdrehung der Vorschläge dieser Partei ist nun doch ein bisschen viel.

    Sie sollten in Ihrer Berichterstattung dafür sorgen, dass Ihre Leser informiert werden und nicht eine flämische politische Gruppierung verleumden!
  6. #15

    Zitat von Shaft13 Beitrag anzeigen
    Illegal eingereiste Ausländer.

    Die halten sich somit illegal im Land auf.

    Warum sollte man diese nicht melden? Warum sollte man Illegale dulden?

    Legal eingereiste Ausländer,die sich somit rechtmässig in Belgien aufhalten,haben doch nichts zu befürchten.

    Verstehe nicht,warum man illegale dulden muss,um kein Nazi zu sein?
    Gesetzesverstöße zu melden ist die Pflicht eines jeden braven Staatsbürgers. Aber woran erkennt man einen "Illegalen"? Für einen Tip wäre ich dankbar ...
  7. #16

    Hm ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Belgien können Bürger künftig illegale Einwanderer melden. Die Partei Vlaams Belang hat dafür eine Internetseite freigeschaltet. Die Rechtspopulisten wollen so gegen "Zehntausende illegal eingereiste Ausländer" vorgehen. Kritiker sprechen von Nazi-Methoden.

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    Nazi-Methoden soso...

    vielleicht sagt man das auch mal den "illegalen Einwanderern", die aus armseligsten Verhältnissen meist über Helfer in die reicheren Länder kommen. Die wahren Profiteure sind dann jene "Transportunternehmer" und "Arbeitgeber" welche die Menschen hier ausnutzen und unter schlimmsten Verhältnissen unterbringen. Hungerlöhne zahlen und horrende Mieten verlangen. Etwas gegen modernen Sklavenhandel zu tun halte ich
    für gerecht und gut. Speziell im Hinblick auf die Problematik im Rotlichtmilieu.

    Das Ding hat zwei Seiten, klar ist Denunziantentum in moralisch diskussionswürdigen Bereichen unangenehm, aber eine etwas reflektiertete Berichterstattung schadet auch nicht.
  8. #17

    Zitat von gvcom Beitrag anzeigen
    Und woher soll denn ein normaler Bürger wissen ob ein Ausländer illegal ist ? Das führt doch nur dazu dass "unschuldige" Leute denuziert werden.
    Denunziation war seit jeher ein praktisches Mittel der rechten politischen Ecke. War doch klar, dass das aus der braunen Ecke kommt. Man kennt sowas in Deutschland von NPD & Verfassungsschutz. Und auch in der DDR war es damals bei uns "systemrelevant", dass denunziert wurde. Der Staat braucht Feinde .... so isses leider.


    Same shit, different day......
  9. #18

    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Illegale Einwanderer sind Verbrecher wie andere auch, ihr Verbrechen ist die illegale Einwanderung. Es sollte selbstverständlich sein, das auch solche Verbrecher den Behörden gemeldet werden.
    Ruhig, Brauner. Illegales Einwandern ist im eigentlich Sinne nur ein Verbrechen des Staates!
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Belgien können Bürger künftig illegale Einwanderer melden. Die Partei Vlaams Belang hat dafür eine Internetseite freigeschaltet. Die Rechtspopulisten wollen so gegen "Zehntausende illegal eingereiste Ausländer" vorgehen. Kritiker sprechen von Nazi-Methoden.

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    In Deutschland ruft man da beim nächsten Bundespolizei- oder Zollstandort (Finanzkontrolle Schwarzarbeit) anonym an oder schreibt anonym sein Briefchen und den Hinweisen wird tatsächlich nachgegangen wenn ein Prüf- oder Ermittlungsansatz besteht.

    Illegaler Aufenthalt und/oder Einreise ist in so ziemlich jedem Staat der Welt eine Straftat und dient in nicht wenigen Fällen der Begehung weiterer Straftaten (sei es bloße Schwarzarbeit oder auch OK).

    Solange die Hinweise auf der website anonym und für Dritte nicht einsehbar getätigt werden können und nur zuständige Behörden darauf Zugriff haben, sehe ich kein Problem. Findet das aber auf einer Parteiwebsite statt, mag das ggf. immer noch legal sein, aber scheint einem ganz anderen Zweck als der Strafverfolgung zu dienen (politische Meinungsmache) und stinkt deswegen zum Himmel.