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Internet-Kriminalität: "Wir haben den Kampf gegen Kinderpornos verloren"

Neun Männer stehen in Darmstadt vor Gericht, weil sie im Internet Tausende Kinderpornos ausgetauscht haben sollen. Ein Erfolg der Polizei? Vor allem eine Ausnahme. Denn bei der Aufklärung von Netz-Kriminalität sind die Ermittler bundesweit hoffnungslos überfordert.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...716629,00.html
  1. #1

    Mag sein....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neun Männer stehen in Darmstadt vor Gericht, weil sie im Internet Tausende Kinderpornos ausgetauscht haben sollen. Ein Erfolg der Polizei? Vor allem eine Ausnahme. Denn bei der Aufklärung von Netz-Kriminalität sind die Ermittler bundesweit hoffnungslos überfordert.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...716629,00.html
    dass die Strafverfolgungsbehörden überfordert sind. Aber auch "Kleinvieh macht Mist". Wenn man die, die nun vor Gericht stehen, entsprechend verurteilt und wegsperrt, ist das gut so - sofern sie schuldig sind.
  2. #2

    letztendlich

    Im Ergebnis bekommen die Täter 1,5 Jahre Haft auf Bewährung vergehen sich am nächsten Kind und alle wundern sich, wie das passieren konnte.

    Mir fällt dazu nichts mehr ein.
  3. #3

    Sparan, sparan,sparen.....

    ....
    das ist das einzige was man komt, offiziel.
    Wie wäre es wenn man einfach ein paar Milliarden von Stuttgart 21 abzwackt und den Behörden für Personal zur Verfügung stellt.


    Ach ja, träumen wird ja noch erlaubt sein.

    Schönes Wochenende
  4. #4

    Knallharte Strafe zur Abschreckung

    Grundsätzlich muss hier eine knallharte Strafe zur Abschreckung, auch für andere vielleicht kommende Täter, eingeführt werden.
    Von wegen Fernseher in der Zelle oder sonstige schönen Dinge, knallhart Einzelhaft über viele Jahre.

    Das beste Beispiel für Strafen ist Singapur.
    Dort hat man die Wahl zwischen einer Stockstrafe und Gefängnis. Die Strafen sind knallhart und die Kriminellen liegen unter 1 % Prozent. Also zeigt sich ganz klar der Erfolg bei harten Strafen.

    In Deutschland gibt man ja solchem Abschaum noch zig Therapeuten zur Seite und die Opfer gehen leer aus, mit ihrer lebenslangen Schädigung.
  5. #5

    Wieso eigentlich

    Zitat von critique Beitrag anzeigen
    Im Ergebnis bekommen die Täter 1,5 Jahre Haft auf Bewährung vergehen sich am nächsten Kind und alle wundern sich, wie das passieren konnte.

    Mir fällt dazu nichts mehr ein.

    Mir ist nicht wirklich klar, was Männer daran toll finden? Vor allem so viele. Kann mir mal jemand weiter helfen? Was macht denn den Reiz aus? Wenn das die Spitze des Eisberges war und diesers Forum 1000 Leute bediente - wie viele derartig veranlagter Männer gibt es dann in Deutschland? 10.000 oder 50.000?
  6. #6

    Jetzt kommen wir zum Kern des Problems

    es ist einfach unerklärlich wenn von BKA und Innenministerium ständig neue rigide Gesetze durchgesetzt werden, damit die Strafverfolgung schlagkräftiger wird und gleichzeitig schlichtweg das Personal für die Umsetzung fehlt.

    Dass der Polizei gut ausgebildete Fachleute im Bereich der Computerkriminalität fehlen, ist seit Jahren bekannt. Das mangelhafte Wissen und die personelle Unterbesetzung schafft genau den Freiraum für Kriminelle der anschließend beklagt wird.

    Aber nicht nur im Spezialgebiet der Computerkriminalität fehlt es an Personal. Erkundigen sie sich einfach mal wie sich die Personalstärke der Polizei in ihrem direktem Lebensumfeld entwickelt hat. Wenn Sie es noch nicht wissen, werden sich wundern.
  7. #7

    .

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    dass die Strafverfolgungsbehörden überfordert sind. Aber auch "Kleinvieh macht Mist". Wenn man die, die nun vor Gericht stehen, entsprechend verurteilt und wegsperrt, ist das gut so - sofern sie schuldig sind.
    Das ist sicherlich richtig. Trotzdem halte ich unter diesem Gesichtspunkt vdLeyens Aussagen letztes Jahr und vor allem Jörg Zierckes derzeitige Interviews für den eigentlichen Skandal. Ich erinnere daran, dass Ziercke erst kürzlich sagte, man sei mit 30 Beamten beim BKA ausreichend aufgestellt. Was noch fehlen würde, wären die Netzsperren und nicht mehr Personal. Dazu fallen mir im Moment nur Worte ein, die der sysop hier nicht sehen möchte, daher lasse ich es lieber ...
  8. #8

    ....

    Zitat von herbert Beitrag anzeigen

    Das beste Beispiel für Strafen ist Singapur.
    Dort hat man die Wahl zwischen einer Stockstrafe und Gefängnis. Die Strafen sind knallhart und die Kriminellen liegen unter 1 % Prozent. Also zeigt sich ganz klar der Erfolg bei harten Strafen.
    Leider würde Sie das hier nie durchbekommen.
  9. #9

    Beschlagnahmung bei Unschuldigen...

    Was nicht erwähnt wird: nicht jeder, bei dem im Rahmen einer Hausdurchsuchung Computer etc. beschlagnahmt werden, ist auch schuldig. Die Praxis, so viel Zeugs wie möglich mitzunehmen in Verbindung mit den überlangen Bearbeitungszeiten bedeutet dann gerade bei Computern einen erheblichen Schaden - hoher Wertverlust und um weiterhin arbeiten zu können, muss eine Neuanschaffung her.

    Festplatten lassen sich "Clonen"; alles länger als 3-4 Wochen ist einem Rechtsstaat unwürdig.


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