DPAHersteller von Sportartikeln wie Asics, Adidas oder Nike wehren sich gegen Verkauf ihrer Produkte bei Amazon oder Ebay und verfügen immer häufiger Verkaufsstopps für entsprechende Händler. Der "Financial Times Deutschland" zufolge hat das Bundeskartellamt deshalb jetzt Ermittlungen aufgenommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841149,00.html
Es geht darum, die Preise künstlich hochzuhalten, damit der anvisierte Kunde weiterhin glauben soll, dass die Markenschuhe es "wert" sind, dafür eklatant überhöhte Preise zu zahlen, obwohl die Dinger ebenso in Vietnam oder China zusammengeflickt werden, wie "Günstigschuhe" auch. Nun, soll jeder sein Geld für Dinge zum Fenster rausschleudern, wie er es für richtig hält.
Es gibt so viele Sportfirmen - da fällt die Auswahl leicht!
Laufschuhe von Brooks oder Reebook
Laufkleidung von Trigema, Erima oder ALDI ;-)
Asics, Adidas und Puma! Ihr könnt nach Hause fahren!
Wer Waren produziert darf verkaufen an wen er will und zu allen Bedingungen die er durchsetzen kann.
Wenn die Hersteller wollen, können sie auch die Regalfarbe, Abstand zu Konkurrenzmarken und weiß der Geier in noch so alles einfällt. Solange die Kunden mitspielen...was geht das das Kartellamt an?
Das Kartellamt hat wichtigeres zu tun, zb.:
Es muss doch sicher irgendwo zwei Würstchenbuden geben deren Fusion man dringend verhindern muss, oder ein paar Spritpreise zum notieren.
Es geht nicht um Absprachen. Die stehen hier nicht zur Debatte.
Es geht um eine Einschränkung des freien Warenverkehrs innerhalb der EU und Deutschlands.
Ein Hersteller kann niemandem vorschreiben
1. Wo er seine Produkte den Kunden anbietet und
2. gibt es schon länger keine Preisbindung mehr.
Das haben bereits einmal BMW und Mercedes teuer bezahlen dürfen.
Es ist nur eine Frage der Zeit wann die EU-Wettbewerbskommissarin Nelie Kroes ermittelt. Dann kostet es richtig Geld.
Und das ist gut so.
wenn die ihre Preise künstlich hochhalten wollen, müssen sie halt ihre Preise erhöhen....
abgesehen davon dass diese Premium-Marken ebenso gute oder schlechte Qualität liefern wie die meisten anderen Textilhersteller auch. Nur dass deren Schuhe keine bescheuerten Namen tragen und nicht knallbunt angemalt sind...
sehe das Problem schon. Sofern es nur noch gesteuerte Händler gibt, bekommt der Kunde nur noch dann Produkte zu niedrigeren Preisen als der UVP des Herstellers, wenn der Hersteller es erlaubt... Merkt man glaube ich recht schnell, dass das Gewinnmaximierung des Herstellers zu lasten des Kunden ist.
Klar, der Hersteller steckt viel Geld in Werbung zum Aufbau der Marke usw. usf. Und ich kann auch verstehen, dass Adidas nicht gerne seine Produkte bei Joes Resterampe neben den Teleshoppingresten sieht... Aber es pauschal zu verbieten, dass die Produkte bei den größten Online-Händlern der Welt überhaupt angeboten werden dürfen ist schon ein heftiger Eingriff in den freien Markt.
Ziehen Sie da auch eine Grenze? Oder wäre es für Sie auch korrekt, diese Schuhe nicht mehr an bekennende Schwule, Schwarze oder Radfahrer zu verkaufen? Wie steht es bei Lebensmitteln, nur noch an Schlipsträger?
Diese "Würstchenbuden" sind in der Regel größere Konzerne, die einen günstigeren Konkurrenten aufkaufen, auf daß denen die onkurrenz erspart bleibt.Das Kartellamt hat wichtigeres zu tun, zb.:
Es muss doch sicher irgendwo zwei Würstchenbuden geben deren Fusion man dringend verhindern muss, oder ein paar Spritpreise zum notieren.
Lassen Sie mich raten, Sie haben momentan genügend Geld, um sich Monopolpreise leisten zu können?