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Internet-Fernseher: Ebay will niemand gucken, HD-Filme jeder

Rund 20 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Fernseher, behaupten Marktforscher, haben Schnittstellen für das Internet. Bis 2015, prognostiziert die Firma Goldmedia, sollen dann schon über 60 Prozent aller Haushalte via TV im Web surfen. Warum das so ist, traut sich kaum jemand zu sagen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...703775,00.html
  1. #20

    Definition "Widescreen "

    Zitat von toledo Beitrag anzeigen
    Auch das ist nicht richtig...
    1080p stellt, wie Sie schreiben, auf geeigneten TV Geräten 1920*1080 Pxi maximal dar und ist 16:9. Dies stellt eine Ration von etwa 1:1,85 dar.
    WideScreen ist ein originäres Kinoformat und hat dagegen eine Ratio von 1:2,35 und teilweise noch höher.
    ...
    Ich habe mich bei meinem Posting an den Wikipedia Artikel
    http://en.wikipedia.org/wiki/Widescreen
    orientiert:

    A widescreen image is a film, computer, or television image with a width to height aspect ratio greater than the standard 1.37:1, Academy Frame aspect ratio.
    Siehe auch Full HD: http://en.wikipedia.org/wiki/1080p
  2. #21

    Erfasst nicht die ganze Problematik

    Der Artikel erfasst nicht die ganze Problematik.

    Zum einen gibt es da ein altes, mittlerweile überstandenes Problem: Röhrenfernseher eigenen sich nicht für Internetinhalte. Zu unscharf, zu geringe Auflösung. Eine Qual, auf diesem Weg zu surfen.

    Dieses Problem ist allerdings mittlerweile aus der Welt geräumt. HD fähige Flachbildfernseher haben diese Probleme nicht mehr. Sie sind optimal zum surfen - keine Ahnung, von welchen Problemen der Autor des Artikels spricht. Ich vermute, er kennt sich in der Materie genauso wenig aus, wie die Firmen, die kastriertes Internet für Fernseher anbieten.

    Erstmal ist es völlig witzlos, propietäres Internet auf dem Fernseher anbieten zu wollen. Die Anbieter glauben zu wissen, was der User will. Tun sie aber nicht. Wissen tun es die Leute, die auch heute die Grundlagen zum surfen stellen, also Firmen wie bspw. Microsoft oder Apple. Da werden seitens der Fernsehhersteller Millionen verballert, um Systeme einzubauen, die Benutzer gar nicht haben wollen. Dabei wäre es so einfach: Einfach einen Nettop mit Windows in den Fernseher integrieren. Damit kann man alles machen. Insbesondere kann man Opera als Browser nutzen, damit gehören alle Schriftgrößenprobleme der Vergangenheit an. Obwohl mittlerweile die Zoomfähigkeiten der verschiedenen Browser so gut sind, das auch andere Browser das Problem lösen können. Eine Seite wie der Spiegel ist auf einem Bildschirm mit HD-Auflösung doch nur noch ein schmales Band auf der linken Seite des Bildschirms. Kann man gut und gerne auf 200 % aufblähen; danach kann man auch aus 3 m Entfernung prima lesen.

    Die Befürchtungen, der Benutzer wäre mit Tastatur und Maus überfordert, zeigt nur, wie weltfremd die Hersteller sind. Aber das gilt ja generell für die Internetintegration: Einen Fernseher mit fest eingebauten Internet? Eine dämliche Idee. Der Lebenszyklus eines Rechner liegt zwischen 3 und 5 Jahren, der eines Fernseher liegt so bei ungefähr 10. Bedingt durch neue Standards und Möglichkeiten werden die Kisten im Laufe der Jahre also unterdimensioniert. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren - man möge mir also bitte eine 3 Jahre alte Settop-Box zeigen, die HD Inhalte anzeigen kann - oder die neuen Angebote, die Game-Inhalte streamen, darstellen zu können. Dazu sind diese Geräte einfach nicht imstande. Und es werden weitere, neue Inhalte kommen, die die propietären Lösungen nicht verarbeiten können und für die Allrounder dann zu schwach sind.

    Die Lösung wäre so einfach: Einfach einen Schnittstellenstandard definieren. Einen standarisierten Platz am TV definieren, an dem ein Nettop eingehängt werden kann, den sich Anwender dann frei raussuchen können. Das wäre die beste Lösung. Da sich aber jeder Hersteller erst mal selbst der nächste ist, versucht jeder, seine eigene, unbrauchbare Insellösung zu etablieren. Der Verbraucher bleibt dabei auf der Strecke.
  3. #22

    Erfasst nicht die ganze Problematik, Teil 2

    Aus Verbrauchersicht gibt es nur eine Lösung: Fernseher mit integriertem Internet meiden. Wer auf seinem Fernseher surfen will, sollte sich dafür einen Rechenknecht holen. Wer es optisch hübsch mag und mit einfacher Bedienung, der holt sich einen Mac Mini (echt toll für so etwas, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann - und ich bin ansonsten wahrlich kein Apple-Fan). Wer einen Allrounder sucht, holt sich halt einen PC, den er anschließt. Das Geld in einen Fernseher mit integriertem Internet zu stecken ist jedenfalls schlicht Geldverschwendung. Die angeblich ach so große Anzahl internetfähiger TVs ist dabei Augenwischerei. Alle Leute, die ich kenne, die einen internetfähigen Fernseher haben, waren sich dessen nicht einmal bewusst. Und als sie es erfahren haben, hat sich vor allen eins breitgemacht: Enttäuschung. Internet-Fernseher sind im Augenblick eine Mogelpackung, von deren Kauf ich nur dringend abraten kann.
  4. #23

    ...

    Ich hab auch so einen angeblichen internetfähigen Fernseher, nutze aber die Inhalte kaum bis gar nicht.

    Ich nutze eher die Möglichkeit, das TV-Gerät in mein privates LAN einzubinden und dann Inhalte von meinem PC dort abzuspielen, das funktioniert prima.
  5. #24

    Und was guckst du dann...?

    Zitat von mkes Beitrag anzeigen
    Ich bin meiner Zeit in Sachen Mediennutzung immer ziemlich weit voraus gewesen.
    Ich benutze seit 10 Jahren gar keinen Fernseher mehr....
    Klingt eher als ob sie in Sachen Mediennutzung in der Steinzeit sind. Damit meine ich nicht ihre persönlichen Vorlieben sondern den Status Quo im Internet: wenig oder kaum interessante Inhalte! Ein paar interessante Streams a la Revision3, TED u.ae wiegen noch lange nicht die gähnende Leere der bunten Internet-Media-Welt auf. Ein bisschen Youtube da, ein paar TV-Serien Torrent Streams hier, Und wenn es etwas interessanter wird dann ist das Angebot leider nicht in ihrem Land verfügbar ...
    -> das ist Steinzeit!

    Oder meinen sie nur das Verbreitungsmedium d.h. für sie ist Fernsehen tot aber sie sehen das Heute Journal via ZDF Stream?








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