25 Jahre alt, Politikwissenschaft, Berlin.
Na ja, immerhin hat's in ihrem Leben für ein S.P.O.N. Interview gereicht.
Wir müssen uns von der Idee privater Daten im Internet verabschieden, sagt Julia Schramm. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt die Mitgründerin der "datenschutzkritischen Spackeria", warum der Datenschutz nicht mehr funktioniert und was es mit Post-Privacy auf sich hat.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...749831,00.html
25 Jahre alt, Politikwissenschaft, Berlin.
Na ja, immerhin hat's in ihrem Leben für ein S.P.O.N. Interview gereicht.
und Utopa ist sowas von Sixties...
die Dame hat ja wohl keine Ahnung von Datenschutz oder?
Ach, Frau Schramm. Glauben Sie denn nicht, dass dieselben Techniken, die zur Identifizierung von über hundert Plagiatsstellen in Guttenbergs Dissertation geführt haben, nicht auch genutzt werden können, Daten über Sie und mich zu identifizieren - und ggfs zu entfernen?
Wir haben nicht die Kontrolle über unsere Daten verloren, nur weil sie weil Sie und andere sich auf Facebook oder anderswo exhibitionieren. Das Spiel ist noch nicht vorbei. Im Gegenteil. Es geht jetzt erst los. Eine andere Frage ist, ob es uns bekümmert, was wir über uns finden. Das muss jeder für sich entscheiden. Sie jedenfalls entscheiden das für uns nicht.
...Bullsh*t. Einen negativen, selbstherbeigefuehrten Zustand mit Ohnmacht begruenden und dann gutheissen und forcieren?
Vermutlich ist dies fuer den duckmaeuserischen deutschen Michel stellvertretend.
*kopfschuettel*
Genau. Stellt halt keine privaten Daten ins Internet. Oder zumindest nicht in Dienste wie Facebook etc.
Bestellt nicht im Internet, zahlt nicht über PayPal.
Die Einbußen an "Bequemlichkeit" sind eher gering, sollte also machbar sein.
Ach ja - könnte man einfach mal den Begriff "Staat" weglassen und vielleicht durch "Gesellschaft" ersetzen? Denn Gesetze (Datenschutz, Nichtraucherschutz etc ) werden meines Wissens nicht vom "Staat" gemacht, sondern von unseren Vertretern im Bundes- oder Landtag und damit letztlich von uns.
Das Problem besteht nicht darin dass durch Teilnahme an sozialen Netzen Privatinformation von Individuen leichter publiziert und ausgetauscht werden kann.
Es besteht darin, dass Privatinformationen missbraucht werden und Frau Schramm ist sehr naiv das nicht zu sehen. Fuer viele Firmen gehoert das Ausspionieren von Antragstellern und Mitarbeitern zur Routine. Vorurteil-besetztes Profiling (Minderheitenschutz ade!)bis hin zum Cyber-mobbing und zur systematischen Diskriminierung sind leider ebenso Resulate der menschlichen Natur und Informations-Offenheit. Und das involviert noch nicht kriminellen Missbrauch.
Es geht ja hier darum wie wir uns vor dem Missbrauch von Daten schuetzen koennen. Das hat mit 'Post-Privacy' rein gar nichts zu tun und ist auch nicht "Eighties", sondern 2011.
dass die Piratenpartei keine politische Relevanz bekommen hat, bei den Ansichten hier.
Natürlich ist Datenschutz möglich! Nur für viele Firmen ist der Verkauf von Benutzerdaten das eigentliche Geschäftsmodell. Frau Schramm und ebenso denkende Millennials geben damit den gierigen Firmen einen Freibrief zum Datenraub ...