...diese Sache. Ein echtes Kernproblem der EU.
REUTERSMicrosoft bekommt Ärger mit der EU-Kommission: Die Behörde hat ein Kartellverfahren gegen den US-Konzern eingeleitet. Konkurrenten hatten sich beschwert. Das Unternehmen lasse den Nutzern keine Auswahl zwischen verschiedenen Internet-Browsern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844847,00.html
...diese Sache. Ein echtes Kernproblem der EU.
windows kann man allen möglichen browsern umgehen.
dass im auslieferungszustand der internet explorer als microsofts hausprogramm drinne ist, ist doch völlig normal.
das verfahren ist an den haaren herbeigezogen. microsoft verhindert nicht die nutzung anderer browser.
soll als nächstes ein abfrage für das hausinterne malprogramm paint kommen?
danach ob ich lieber microsoft word oder libre office nehmen möchte.
danach obs der windows taschenrechner oder doch lieber freeware sein soll..
einfach lächerlich.
wer hat denn hier ein iPad? bekommt man da einen auswahldialog? (kein getrolle, weiss es wirklich nicht)
Wie lachhaft ist das denn? Wenn man zu blöd ist einen anderen Browser zu installieren ... dann hat man halt Pech gehabt. Hab noch nicht erlebt das es unterdrückt wird von MS.
Da kenn ich aber ganz andere Firmen wo die mal tätig werden sollten was zwanghaftes benutzen ihrer Softwareprodukte angeht.
... ich wurde bei der Installation gefragt, ob ich den IE verwenden möchte oder nicht.
Solange die EU sonst keine Sorgen hat, als sich um MicroSoft zu kümmern, ist die Welt ja noch in Ordnung...
und siehe da - es erschien ein fenster, in dem ich meinen bevorzugten Browser auswählen resp. installieren konnte. OK, 5 Optionen. Aber mehr geht halt nicht. Dass Admins in der Lage sind, diese Auswahl zu definieren, steht auf einem anderen Blat.
Ich denke, das ist mal wieder ein Schuß ins Blaue.
JT
Wie ausnahmslos bei solchen Verfahren üblich, wird die verhängte Strafe wesentlich geringer ausfallen als der durch die illegalen Praktiken zusätzlich generierte Gewinn. Das heißt, nach Kosten-Nutzen-Abwägungen lohnt sich der Rechtsbruch für die Unternehmen auch weiterhin und die wiederum Behörden können den Vorwurf abwenden, untätig gewesen zu sein.
Läuft also alles nach Plan.