Internes Papier: Deutsche Post distanziert sich von "Mobbing-Leitfaden"

picture alliance / dpaEin "Mobbing-Leitfaden" für langsame, ungeschickte oder beratungsresistente Mitarbeiter: Bei der Deutschen Post kursiert ein Papier, das für Aufregung sorgt. Der Konzern distanziert sich jetzt davon, der verantwortliche Manager sei versetzt worden.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...818404,00.html
  1. #30

    Die Leitfäden im Kopf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein "Mobbing-Leitfaden" für langsame, ungeschickte oder beratungsresistente Mitarbeiter: Bei der Deutschen Post kursiert ein Papier, das für Aufregung sorgt. Der Konzern distanziert sich jetzt davon, der verantwortliche Manager sei versetzt worden.

    "Motzbrüder" und "Sozialfälle": Post distanziert sich von Mobbing-Leitfaden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Diese Leitfäden existieren schon lange. Dumm nur, wenn jemand sie schriftlich festhält.

    Das ist so ähnlich wie mit der latent sprübaren Fremdenfeindlichkeit. Da gibt es das Grundgesetzt, ein relativ neues Gleichstellungsgesetzt usw. Firmen/Behörden schreiben sich auf die Fahne, wie lieb sie doch alle Menschen haben. Dennoch zeigen viele Leute - gerade auch hier in meinem Büro - wie ausländerfeindlich sie sind.
  2. #31

    Paket

    Zitat von HaioForler Beitrag anzeigen

    Da wird das Paket mit 500 Euro Wert einfach in den Hausflur abgestellt, und weg isser.
    Sorry, glaub' ich Ihnen einfach nicht. Ein Paket darf nur mit Zustellnachweis abgegeben werden.
    Der Zusteller wird auf seinem Handscanner sicher nicht einfach Ihre Unterschrift fälschen!
  3. #32

    Zitat von hifimacianer Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst mal als Zusteller gearbeitet, um die Zeit bis zum Studienbeginn zu überbrücken.
    Was da teilweise an Schnarchnasen herumläuft ist echt der Wahnsinn.
    Da kann ich es schon verstehen, dass das Management intern solche Aufstellungen macht.

    Ich hatte genau eine Woche Anlernzeit, bevor die alte Zustellerin in den Ruhestand gegangen ist. Mir war der größte Bezirk der Stadt zugeteilt - in der ersten Woche war ich noch relativ spät wieder zurück. Und bis Feierabend dauerte es dann noch 1 1/2 Stunden. Man muss ja noch nicht zustellbare Einschreiben etc. in die Filiale bringen, unzustellbare Post aussortieren etc.
    Ab der zweiten Woche war ich dann so schnell, dass ich für den Bezirk eine Stunde weniger benötigte als veranschlagt war.

    Und wenn man dann andere Zusteller sieht, die nach zig Jahren in einem kleineren Bezirk immer noch abends um fünf durch die Straßen ziehen, muss man sich echt fragen was mit denen nicht stimmt. Oder wenn andere für die Einschreiben schon vorher die Benachrichtigungen schreiben, um bloß keine Zeit mit Kligeln zu verschwenden.
    Wenn man gut ist, dann hat man als Zusteller echt ein gutes Leben. Man muss zwar früh aufstehen, hat aber auch um 13 Uhr Feierabend.
    Um 13 Uhr Feierabend.....Du hast leider keine Ahnung wie es heute in dieser Firma abgeht.Wahrscheinlich bist du Anfang 60 und erzählst du hier wie es Anfang der 80er Jahre mal gewesen ist.

    Gut das diese Sauerei mal an die große Öffentlichkeit gekommen ist und nach der interessanten NDR Reportage "45 Minuten:Die Paketsklaven",sollten sich die Macher davon mal inkognito in der Firmenabteilung Brief der DHL versuchen:Da ist der Artikel im Stern noch harmlos wenn es in die Realität geht.
    Und dieses in einer Firma die in ein paar Jahren"Deutschlands bester Arbeitgeber sein will"...
    Ich lach mich kaputt wenn es nicht so traurig wäre
  4. #33

    Wer glaubt denn so was?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein "Mobbing-Leitfaden" für langsame, ungeschickte oder beratungsresistente Mitarbeiter: Bei der Deutschen Post kursiert ein Papier, das für Aufregung sorgt. Der Konzern distanziert sich jetzt davon, der verantwortliche Manager sei versetzt worden.

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    Das soll die Idee eines einzelnen Managers gewesen sein? Da lachen ja die Hühner.
  5. #34

    mal andersrum gedacht

    wäre auch interessant. Hab in den späten 60-ern mal ein Bewerbungsgespräch gehabt, wo der GF meinte, er hätte allein im letzten Jahr 13 unfähige AL in der Möbelabteilung gehabt. Der wollte damit wohl sagen, daß es kaum verwendbare AN gibt und hat garnicht gemerkt, daß er sich damit selber ins Knie geschossen hat, weil er unter diesen 13 nicht die brauchbaren bemerkt hat. Ich hätte der Geschäftsleitung von dieser Flasche berichten sollen. Und wenn ein AL anfängt zu mobben, könnte man über den ja auch einmal ein wenig -googeln-; dazu wären z.B. Verwandte beim FA recht brauchbar. Dunkle Flecken auf der Weste haben diese Jungs jedenfalls wohl eher als die von ihnen gequälten AN.
  6. #35

    Zitat von membot Beitrag anzeigen
    Und wenn alle Unternehmen auf der Welt das machen, macht es das nicht besser. Ihr Pseudoargument können Sie getrost in die Tonne kloppen.
    Ich glaube, Sie haben mich missverstanden - ich wollte niemanden in Schutz nehmen. Ich wollte nur rausstellen, dass ich überzeugt bin, dass derartige Schweinereien an der Tagesordnung sind und das, dass keinesfalls dem verfehlten Übereifer einzelner Befehlsempfänger zu verdanken ist. Sondern -viel schlimmer!- dass das System hat und sowas von ganz oben geplant wird.