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Interner Bericht zur Ergo-Sexparty: "Damen, mit denen man nicht reden braucht"

APDer Stehgeiger ein Schwager des Polizeichefs, die Hostessen barbusig, die Rechnungen ein einziger Scherz: Das "Handelsblatt" hat den Revisionbericht der Ergo-Versicherung zum Sexskandal in Budapest veröffentlicht. Dessen Ergebnis: "Das Engagement von Prostituierten überschritt moralische Grenzen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850037,00.html
  1. #1

    so what ?

    Jeder, der einen Vertreter aus einem Strukturvertrieb zu sich einlädt, um über ein Finanzprodukt zu verhandeln, sollte eigentlich wissen, mit wem er es zu tun hat. Das ist doch im Gebrauchtwagenvertrieb nicht anders. Und was ich als Firma besonders "verdienten" Verkäufern als Leckerli gebe, sollte den Kunden egal sein,, eben wenn sie vorher wußten, bei wem sie etwas abschließen wollen. Das ist doch auch kein Einzelfall, selbst Obamas Leibwächter machen solche Veranstaltungen und es würde diesen Berufsstand bei den Damen auch nicht geben, wenn es nicht hunderte von Millionen Kunden gäbe - also wer regt sich da auf ?
  2. #2

    Wieso "so what"?

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    Das ist doch auch kein Einzelfall, selbst Obamas Leibwächter machen solche Veranstaltungen und es würde diesen Berufsstand bei den Damen auch nicht geben, wenn es nicht hunderte von Millionen Kunden gäbe - also wer regt sich da auf ?
    Nur weil es in den 70ern noch "normal" war, den Ölwechsel im Wald vorzunehmen, heißt das ja nicht, daß man Dinge nicht verbessern und ändern kann. Und warum es diesen Berufsstand gerade in Osteuropa so häufig und so schön günstig gibt und welche Alternativen nicht - darüber dürfen Sie gerne einmal nachdenken. Ergo: das geht gar nicht.
  3. #3

    Ergasmus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Stehgeiger ein Schwager des Polizeichefs, die Hostessen barbusig, die Rechnungen ein einziger Scherz: Das "Handelsblatt" hat den Revisionbericht der Ergo-Versicherung zum Sexskandal in Budapest veröffentlicht. Dessen Ergebnis: "Das Engagement von Prostituierten überschritt moralische Grenzen".

    Ergo: Interner Bericht schildert Details der Sexparty - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt ist aber mal genug! Die vielen Leute die dort arbeiten (ich meine jetzt nicht jene im Außendienst, oder gar die ganz wenigen in Budapest), wollen ganz gerne ihre Ruhe haben - im Sinne von ewig blöd angequatscht zu werden. Was ist denn diese Sause im Vergleich was die Herrschaften von Olympia oder Fußball "genießen", lächerlich!
  4. #4

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    Jeder, der einen Vertreter aus einem Strukturvertrieb zu sich einlädt, um über ein Finanzprodukt zu verhandeln, sollte eigentlich wissen, mit wem er es zu tun hat. Das ist doch im Gebrauchtwagenvertrieb nicht anders. Und was ich als Firma besonders "verdienten" Verkäufern als Leckerli gebe, sollte den Kunden egal sein,, eben wenn sie vorher wußten, bei wem sie etwas abschließen wollen. Das ist doch auch kein Einzelfall, selbst Obamas Leibwächter machen solche Veranstaltungen und es würde diesen Berufsstand bei den Damen auch nicht geben, wenn es nicht hunderte von Millionen Kunden gäbe - also wer regt sich da auf ?
    Naja gegen einen Strukki ist ein Gebrauchtwagenverkäufer schon mal als seriös zu bezeichnen. Der muss nämlich weitaus eher haften wie der Strukki.
  5. #5

    Das älteste Gewerbe muss doch auch leben..

    ...natürlich zahlen das letztendlich die Versicherungsnehmer. Aber Merkel und Co. werfen Milliarden den Banken in den Rachen um deren Zockereien auszubügeln, ergo sollte man den Damen auch etwas zukommen lassen. Ergo versichert man sich bei einer Versicherung, bei der das nicht vorkommt, oder zumindest nicht an die Öffentlichkeit gerät. Ergo werden wir alle beschissen.
  6. #6

    Zitat von fxe1200 Beitrag anzeigen
    ...natürlich zahlen das letztendlich die Versicherungsnehmer. Aber Merkel und Co. werfen Milliarden den Banken in den Rachen um deren Zockereien auszubügeln, ergo sollte man den Damen auch etwas zukommen lassen. Ergo versichert man sich bei einer Versicherung, bei der das nicht vorkommt, oder zumindest nicht an die Öffentlichkeit gerät. Ergo werden wir alle beschissen.
    Bekommen die Versicherungsnehmer weniger Prämie ausbezahlt, weil das Geld für Parties draufgegangen ist? Und die Beiträge sind zumindest bei mir auch nicht unverhältnismäßig gestiegen. Solange das nicht der Fall ist, sehe ich keinen Grund, sich darüber groß aufzuregen.
    Viel schlimmer wäre es, hätte man die anwesenden Dienstleister nicht für ihre Dienste bezahlt.
  7. #7

    Mal das Maul aufmachen

    Zitat von Oachkatzlschwoaf Beitrag anzeigen
    Jetzt ist aber mal genug! Die vielen Leute die dort arbeiten (ich meine jetzt nicht jene im Außendienst, oder gar die ganz wenigen in Budapest), wollen ganz gerne ihre Ruhe haben - im Sinne von ewig blöd angequatscht zu werden.
    Wenn Leute, die in solchen Betrieben arbeiten, davon sprechen, "ihre Ruhe haben zu wollen", dann geschieht es ihnen ganz recht, wenn man sie auf die Verfehlungen ihrer Bosse hinweist. Wer solchen Kotzbrocken im eigenen Betrieb nicht entgegentritt, und das wäre ja z.B. ein klassisches Feld für die Betriebräte, der darf sich nicht wundern, wenn er von anderen für seine Feigheit kritisiert wird. Aber wißt Ihr, was ich glaube? Ich glaube, dass man unter den Teilnehmern der Bordellparty sicher auch den einen oder anderen findet, der selbst im Betriebsrat ist. Nur so kann ich mir die Unkultur des Schweigens erklären, die diesen Betrieb umgibt.

    PS: Ich werde bei der Ergo niemals ein Versicherung abschließen, so lange der Betrieb sich nicht deutlich distanziert und auch Mitarbeiter zur Verantwortung zieht!.
  8. #8

    Zitat: Der Wunsch war eine neue Art von Kuschelkonzern, der mit Slogans wie "Versichern heißt verstehen" seit 2010 um Kunden warb. Die Wirklichkeit waren Vertreter der alten Schule, denen Kuscheln nicht genug war - als Belohnung für viele verkaufte Verträge bekamen sie käuflichen Sex spendiert.

    ...also nicht nur das der Spon das Thema mal wieder aufgreift, nein, er verdreht auch noch die Fakten!

    2007 war die Reise, sei 2010 gibt's die Werbung, also nix die Wirklichkeit sieht anders aus...!

    Und: die HMI war eine Strukkibude... Die hat mit der Ergo von heute nicht mehr viel zu tun!

    Ich frag mich manchmal, ob irgendwer Angst vor der Ergo hat und das immer wieder aufleben lässt...?! Die Werbung wird ja mittlerweile auch schon kopiert...
  9. #9

    Zitat von fxe1200 Beitrag anzeigen
    ...natürlich zahlen das letztendlich die Versicherungsnehmer.
    Genau soe wie die übrigen Gehltsbestandteile, die Kantine, ... und? Was soll uns das jetzt sagen?

    Aber Merkel und Co. werfen Milliarden den Banken in den Rachen um deren Zockereien auszubügeln, ergo sollte man den Damen auch etwas zukommen lassen.
    Ach wie, gab's etwas Staatsbeihilfen für diese Sache?

    Ergo versichert man sich bei einer Versicherung, bei der das nicht vorkommt, oder zumindest nicht an die Öffentlichkeit gerät. Ergo werden wir alle beschissen.
    Beschissen? Was hat den das mit Beschiß zu tun? DIe Kunden der Ergo zahlen einen Preis X für eine Leistung A. Man kann ja sicher bei der Ergo zubenddenken geben, dass die Kunden über A und die Höhe von X nicht ganz augeklärt werden. Aber was die Ergo nachher mit dem/ihrem Geld macht, ist nur deren Sache.

    Oder werden sie auch von ihrem Bäcker vor Ort "beschissen", weil der am Samstag in den Puff geht?








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