Interne Querelen: Berliner Piratenchef tritt nach drei Monaten zurück

dapdEr stand seit Wochen in der Kritik, jetzt wurde der Druck zu hoch: Der Berliner Vorsitzende der Piratenpartei, Hartmut Semken, ist zurückgetreten - nach nur drei Monaten im Amt. Die Hauptstadtpiraten sind in der Krise.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833426,00.html
  1. #20

    Landeschefs...

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Genau wie mir das ununterbrochene Bashing-Gerede von den Piraten-Fans. Der zweite zurückgetretene Landesvorsitzende innerhalb kurzer Zeit, weist vielleicht sogar auf ein strukurelles Problem der Partein hin. Will man einen Vorsitzenden mit Profil, also auch mit Ecken und Kanten, dann kann man kaum verlangen, dass er sich jeglicher eigenen öffentlichen Meinung enthält.
    Und was muss ich da lesen, Geheimsitzung im kleinen Kreis. Sind das etwa der Anfang der bösen Hinterzimmerpolitik, die man so gerne bei den Etablierten angreift?
    Stell dir vor du bist Landeschef und keiner geht hin... wie bei einer anderen grossen Partei :)
  2. #21

    Was für ein Kindergarten!

    Hoffentlich kommen die Herrschaften auch mal zum arbeiten, so inhaltlich, von wegen Bundesrepublik Deutschland, Ansätze zur Lösung der Probleme der Gegenwart und Zukunft. Nur mal so als Anregung. Naivität in politischen Führungsgremien können wir uns nun wirklich nicht leisten, auch wenn die etablierten Parteien leider ebenfalls kein Ausbund von Sachverstand sind.
  3. #22

    ..

    Zitat von Semmelbroesel Beitrag anzeigen
    Ach..und wo ist jetzt die von SPON herbei geschriebene Krise?

    So langsam geht ihr mir mit eurem Piratengebashe auf den Senkel.
    Was heißt Piratengebashe?!

    Von dem Haufen kam doch bisher nichts weiter als etliche personelle Kapriolen. Es ist echt bedrückend, dass so viele Lemminge diesen Laiendarstellern wg. ein paar niedlicher Ankündigungen auf den Leim gehen.

    Interessant war ein Interview mit einem der Kinder als sie in SH in der Landtag kamen. Auf die Frage hin wie die Piraten denn nun ihre Ziele zu finanzieren gedenken kam die interessante Aussage: Steuererhöhungen!
  4. #23

    Rundgelutscht

    Die Piraten sind längst rundgelutscht und auf politisch korrekt getrimmt. Linke und Grüne U-Boote (siehe Domscheidt-Berg) haben die Macht an sich gezogen und werden die Piraten auf Linie bringen. Danach sind sie überflüssig. Von wegen offener Dialog und Meinungsfreiheit, wo kämen wir denn da hin in D.
  5. #24

    Das grundlegende Problem im Internet

    Es finden sich immer wesentlich mehr die es besser können und kritisieren als Leute die etwas machen und schaffen.

    Und wenn eine Bande unfähiger Besserwisser die niemals Verantwortung übernehmen würde oder wirklich etwas geschafft hat keinen Gegenpool erhalten zerstören sie jede Motivation etwas zu tun.

    Die schweigende Masse muss diesen Chaoten und hauptberuflichen Besserwissern etwas entgegen setzten. Mann muss den Menschen die etwas entscheiden und voran bringen erstmal dafür respektieren.
    Das es so gut wie immer andere Meinungen gibt und die deren Meinung nicht zum Zug kommt immer lauter schreien ist ein Problem jedes Projektes mit Basisstimmen.
  6. #25

    Naja, um ein "ich habs ja gesagt" komm ich leider nicht umher. Und ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich grad mit einem dicken Grinsen im Gesicht dasitze. Schadenfreude ist eigentlich nicht so mein Ding, aber nach diesem monatelangen etwas arrogant wirkende "wir sind die besseren Menschen"-Getue tut es einfach gut.
    Auch die Piraten merken jetzt, dass manche Dinge besser NICHT in der Öffentlichkeit geklärt werden.
    Und vor allem sollten sie irgendwann eine Lösung finden, wie man die Meinung der Basis und die Meinung einzelner Parteimitglieder handelt. Gerade ein Funktionär muss doch peinlichst genau darauf achten, dass er jede nicht aus der Basis stammende Aussage als eigene Meinung kennzeichnet. Das erweckt manchmal den Eindruck von Beschneidung der Meinungsfreiheit innerhalb der Partei. Und das ist ganz bestimmt nicht das, was die Piraten wollen.
  7. #26

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    Was hier als Krise bezeichnet wird, sehe ich als ein Beweis dafür, dass das Konzept der Piraten funktioniert: Ideale sind wichtiger als Köpfe. Nicht wie bei den anderen Parteien, die von einzelnen Machtmenschen beherrscht werden.
    Ich habe eher den Eindruck, die als »Piratenpartei« firmierenden Netzpopulisten veranschaulichen immer wieder den Bereich, in dem Idealismus und Naivität eine verstörend große – jedoch keineswegs originelle – Schnittmenge bilden. Natürlich kann man Konzeptlosigkeit auch zum Konzept erklären, wenn es an konkreten politischen Inhalten fehlt; man muss es sogar. Es wird schon seinen Grund haben, wenn derartige Gruppierungen vor allem in äußerst saturierten Industriestaaten die lange Liste der Wohlstandssyndrome ergänzen.

    Politik jedoch ist von Machtausübung nicht zu trennen. Dazu braucht es Menschen, die bereit sind, dieses immer auch schmutzige Geschäft zu betreiben; Politik machen ist nichts für Ohnmächtige. Daran werden auch die Piraten nichts ändern, schon gar nicht, wenn sie Chefposten besetzen, die ja nichts anderes sind als Stühle der Macht, zentrale Positionen, die über andere herrschen. Business as usual.

    Kann mir gut vorstellen, dass sich da noch eine Menge tun wird. Wird sich zeigen, ob die Piraten die Belastung einer so außerordentlichen Fluktuation ertragen können; vor allem, wenn es ans politische Tagesgeschäft geht.
  8. #27

    Wat ein Blödsinn

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Für mich sind die Piraten moderne Anarchisten die gerade einmal bei einem Großteil unserer undsiziplinierten Bevölkerung, genannt Wutbürger, en Vogue sind, sonst nichts: Netzanarchisten, dies zeigen ja auch die Urhebrrechtsdebatten und das verabscheuungswürdige Verhalten der Anonymusaktivisten durch die Veröffentlichung von privatesten Daten der Unterzeichner des Aufrufes: Wir sind die Urheber, den ich voll unterstütze!
    Die Daten die da veröffentlicht wurden kann kein vernünftiger als privateste Daten bezeichnen wenn jeder dreijährige sie im Internet finden kann, da diejenigen sie veröffentlicht haben.
    Oder bin ich jetzt böse weil ich sage: Sie sind ein Wagner Fan?
  9. #28

    Der entscheidende Satz

    Der entscheidende Satz ist dieser: "und das mitten in einem Ansturm von Neumitgliedern, der die Partei an ihre Grenzen bringt." Die werden von linksextremen rasant unterwandert. Bald werden wir die Piraten nicht wiedererkennen, aber die Antifa und das was sich vor allem in Friedrichshain "Grüne" nennt.
    Es lebe die Hauptstadt der DDR und die ewig lebende Partei der DDR mit allen Strategien die dazugehören.
  10. #29

    Zitat von Krokodilsträne Beitrag anzeigen
    Wird Zeit, dass sich die Freibier-für-alle-Partei mal mit substanyiellen Inhalten als Personalquerelen profiliert.


    was für ein Unsinn... wen interessieren Personalquerelen... der Weg der Entscheidungsfindung ist das wichtige... sie haben immer noch nichts gelernt... "Köpfe" sind bei den Pirtaten nur zweitranging und das ist gut so...
    wenn dort jemand an seinem Stuhl klebt und er hat Mist gebaut, sägt der Schwarm ihn ab...
    sowas schützt auch vor Korruption... man sieht es ja wie anfällig die etablierten Parteien dafür sind...