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Interne Querelen: Berliner Piratenchef tritt nach drei Monaten zurück
dapdEr stand seit Wochen in der Kritik, jetzt wurde der Druck zu hoch: Der Berliner Vorsitzende der Piratenpartei, Hartmut Semken, ist zurückgetreten - nach nur drei Monaten im Amt. Die Hauptstadtpiraten sind in der Krise.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833426,00.html
- #20 16.05.2012 09:21 von
- #21 16.05.2012 09:21 von
Was für ein Kindergarten!
Hoffentlich kommen die Herrschaften auch mal zum arbeiten, so inhaltlich, von wegen Bundesrepublik Deutschland, Ansätze zur Lösung der Probleme der Gegenwart und Zukunft. Nur mal so als Anregung. Naivität in politischen Führungsgremien können wir uns nun wirklich nicht leisten, auch wenn die etablierten Parteien leider ebenfalls kein Ausbund von Sachverstand sind.
- #22 16.05.2012 09:24 von
..
Was heißt Piratengebashe?!
Von dem Haufen kam doch bisher nichts weiter als etliche personelle Kapriolen. Es ist echt bedrückend, dass so viele Lemminge diesen Laiendarstellern wg. ein paar niedlicher Ankündigungen auf den Leim gehen.
Interessant war ein Interview mit einem der Kinder als sie in SH in der Landtag kamen. Auf die Frage hin wie die Piraten denn nun ihre Ziele zu finanzieren gedenken kam die interessante Aussage: Steuererhöhungen! - #23 16.05.2012 09:26 von
Rundgelutscht
Die Piraten sind längst rundgelutscht und auf politisch korrekt getrimmt. Linke und Grüne U-Boote (siehe Domscheidt-Berg) haben die Macht an sich gezogen und werden die Piraten auf Linie bringen. Danach sind sie überflüssig. Von wegen offener Dialog und Meinungsfreiheit, wo kämen wir denn da hin in D.
- #24 16.05.2012 09:26 von
Das grundlegende Problem im Internet
Es finden sich immer wesentlich mehr die es besser können und kritisieren als Leute die etwas machen und schaffen.
Und wenn eine Bande unfähiger Besserwisser die niemals Verantwortung übernehmen würde oder wirklich etwas geschafft hat keinen Gegenpool erhalten zerstören sie jede Motivation etwas zu tun.
Die schweigende Masse muss diesen Chaoten und hauptberuflichen Besserwissern etwas entgegen setzten. Mann muss den Menschen die etwas entscheiden und voran bringen erstmal dafür respektieren.
Das es so gut wie immer andere Meinungen gibt und die deren Meinung nicht zum Zug kommt immer lauter schreien ist ein Problem jedes Projektes mit Basisstimmen. - #25 16.05.2012 09:27 von
Naja, um ein "ich habs ja gesagt" komm ich leider nicht umher. Und ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich grad mit einem dicken Grinsen im Gesicht dasitze. Schadenfreude ist eigentlich nicht so mein Ding, aber nach diesem monatelangen etwas arrogant wirkende "wir sind die besseren Menschen"-Getue tut es einfach gut.
Auch die Piraten merken jetzt, dass manche Dinge besser NICHT in der Öffentlichkeit geklärt werden.
Und vor allem sollten sie irgendwann eine Lösung finden, wie man die Meinung der Basis und die Meinung einzelner Parteimitglieder handelt. Gerade ein Funktionär muss doch peinlichst genau darauf achten, dass er jede nicht aus der Basis stammende Aussage als eigene Meinung kennzeichnet. Das erweckt manchmal den Eindruck von Beschneidung der Meinungsfreiheit innerhalb der Partei. Und das ist ganz bestimmt nicht das, was die Piraten wollen. - #26 16.05.2012 09:31 von
Ich habe eher den Eindruck, die als »Piratenpartei« firmierenden Netzpopulisten veranschaulichen immer wieder den Bereich, in dem Idealismus und Naivität eine verstörend große – jedoch keineswegs originelle – Schnittmenge bilden. Natürlich kann man Konzeptlosigkeit auch zum Konzept erklären, wenn es an konkreten politischen Inhalten fehlt; man muss es sogar. Es wird schon seinen Grund haben, wenn derartige Gruppierungen vor allem in äußerst saturierten Industriestaaten die lange Liste der Wohlstandssyndrome ergänzen.
Politik jedoch ist von Machtausübung nicht zu trennen. Dazu braucht es Menschen, die bereit sind, dieses immer auch schmutzige Geschäft zu betreiben; Politik machen ist nichts für Ohnmächtige. Daran werden auch die Piraten nichts ändern, schon gar nicht, wenn sie Chefposten besetzen, die ja nichts anderes sind als Stühle der Macht, zentrale Positionen, die über andere herrschen. Business as usual.
Kann mir gut vorstellen, dass sich da noch eine Menge tun wird. Wird sich zeigen, ob die Piraten die Belastung einer so außerordentlichen Fluktuation ertragen können; vor allem, wenn es ans politische Tagesgeschäft geht. - #27 16.05.2012 09:31 von
- #28 16.05.2012 09:32 von
Der entscheidende Satz
Der entscheidende Satz ist dieser: "und das mitten in einem Ansturm von Neumitgliedern, der die Partei an ihre Grenzen bringt." Die werden von linksextremen rasant unterwandert. Bald werden wir die Piraten nicht wiedererkennen, aber die Antifa und das was sich vor allem in Friedrichshain "Grüne" nennt.
Es lebe die Hauptstadt der DDR und die ewig lebende Partei der DDR mit allen Strategien die dazugehören. - #29 16.05.2012 09:39 von
was für ein Unsinn... wen interessieren Personalquerelen... der Weg der Entscheidungsfindung ist das wichtige... sie haben immer noch nichts gelernt... "Köpfe" sind bei den Pirtaten nur zweitranging und das ist gut so...
wenn dort jemand an seinem Stuhl klebt und er hat Mist gebaut, sägt der Schwarm ihn ab...
sowas schützt auch vor Korruption... man sieht es ja wie anfällig die etablierten Parteien dafür sind...
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