Plagiarius ConsultancyAutofelgen, Kinderspielzeug, Salatschneider: Produktpiraten machen vor kaum einer Branche halt. Die Kopien schaden den Erfindern und können auch Verbrauchern gefährlich werden. Die dreistesten Plagiate wurden nun mit einem Schmähpreis bedacht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...814352,00.html
Sie suggerieren, dass sogenannte Produktpiraterie schlecht für die Kunden ist. Mag sein, dass da sogar was wahres dran ist. Das würde unter anderem davon abhängen, wie man Produktpiraterie definiert und auch welche historischen Erfahrungen damit gemacht worden sind.
Sie machen es sich mal wieder einfach. Nachbeten, was die Firmenvertreter vorbeten. Warum nicht mal kreativ sein? Produkthaftung radikal zugunsten der Kunden umgestalten und starke gesellschaftliche Zertifizierungsinstanzen einführen bzw. erhalten. Löst das Problem von selbst und vermeided Gewinne auf Kosten der Kunden.
Also nach Ihnen sollten am besten alle Hersteller nur darauf warten, dass ein anderer ein Produkt entwickelt, um es dann besser nachzumachen und so auSer dem Fotografen sich die Entwicklung sparen.
Es ist klar, dass viele Hersteller auf der selben Schiene fahren aber das ist Wettbewerb wenn man etwas ähnliches mit eigenen Erkennungsmerkmalen besser oder günstiger herstellt. Plagiatie ist es, wenn man sich die Entwicklung erspart und einfach etwas nachmacht, meistens in billigster Form. Wenn alle sich darauf umstellen würde keiner mehr Geld für Entwicklung springen lassen.
Wo möglich kaufe ich Ratiopharm oder andere Generika. Mit Medikamenten aus Polen hätte ich auch keine Schwierigkeiten.
Begründung: Die Pharmamafia in diesem Lande besch**t uns nach Strich und Faden - so sehr, dass Menschen, die hierher kommen und keine so wahnsinnige KV haben, die einfach mal alles zahlt, die ihre Medikamente also selbst zahlen müssen, in Ohnmacht fallen.
Übrigens auch, wenn sie aus dem europäischen Ausland kommen. Weil: Da ist der Kram bis zur Hälfte billiger...
Ich weiß ja nicht, ob Sie mich da richtig verstanden haben - so wie es scheint, eher weniger.
Ne Stihl kauf ich von Stihl - nicht weil es alle sagen, sondern weil ich aus Erfahrung weiß, daß ich damit hervorragend zurechtkomme und daß das über lange Sicht keine schlechte Wahl und Qualität ist.
Und sollte mir - unabsichtlich, betrügerisch und preislich nicht Verdachtsverursachend- jemand eine nachgemachte unterjubeln, ist das Betrug, und vollkommen zu verurteilen.
ABER: Wenn der Artikel vom Hersteller selbst schon total panne konzipiert, schlecht gebaut, mit mangelnder Qualität ausgestattet ist und die einzige Begründung für den zehnfach überhöhten Preis das aufgedruckte Emblem ist, welches sich meist auf längst überholte Eigenschaften und Markeneigenschaften aus der Vergangenheit stützt, dann, ja dann wirds halt eng.
Und unabhängig vom Umsatz: Eine schützenswerte Schöpfungstiefe seh ich bei einem Handtuchhaken in Fußabdruckform nicht - da geht wohl der Preis nach Maschinenstunden und Materialaufwand. So wie früher. Zurecht.
Also bei Uhren und T-Shirts kann ich Dir sofort sagen, warum es gefährlich sein kann. Die Produkte haben direkten Kontakt mit der menschlichen Haut. Werden die falschen Materialien verwendet, kann es zu Allergien und Vergiftungen beim Träger verwendet.
In der Türkei habe ich zum Beispiel erlebt, dass bei gefälschten Uhren sich die Metallarmbänder innerhalb von nur 1 Woche komplett verändert haben: von glatt silbrig spiegelnd glänzend zu rau, matt und schwarz. Der Träger hatte an der Stelle wo die Uhr sich befand, eine rote juckende Stelle auf der Haut.