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Internationale Vergleichsstudie: Unicef beklagt deutsche Kinderarmut

dapdKeine tägliche warme Mahlzeit, kein Platz für Hausaufgaben, nur ein Paar Schuhe - so beschreibt Unicef in einer neuen Studie die Situation armer Kinder in Deutschland. Im Vergleich zu anderen wohlhabenden Ländern landete die Bundesrepublik nur im Mittelfeld.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...835706,00.html
  1. #50

    Wirtschaftswunderland

    Ich denke ein Land, dass sich so stark über den Lebensstandard definiert, muss im Bildungs- und Sozialbereich ebenso eine exzellente Leistung bieten. Und wer an den Kindern spart, der zahlt Unmengen von Folgekosten. So einfach ist das. Aber wir sind wirklich träge und wenig innovativ, was das Thema angeht. Die Steuereinnahmen werden teils unsinnig verteilt. Wenn wir schon einigermaßen kinderfeindlich sind, dann muss der Staat mit gutem Beispiel voran gehen, um auch in der Gesellschaft eine Umdenken zu erzeugen. Die Bildungsgutscheine sind ein guter Anfang, man könnte das System aber noch stärker ausbauen und vereinfachen.
  2. #51

    Grausam

    Zitat von vogtnuernberg Beitrag anzeigen
    Unser Sohn ist also arm !•Ein Internetanschluss
    Bekommt er aus Prinzip nicht, bevor er nicht 12 ist.
    •Einige neue Kleidungsstücke (nicht .....
    Gott sei dank bin ich nicht Ihr Kind. Tragen Sie auch die Sachen von Ihrer Frau (Ihrem Man)? Warum sollen Sie andere Kinder füttern?:) Jetzt verstehe ich, warum die Kinder in Deutschland so schwer haben, es liegt nicht am Staat, es liegt an der Einstellung der Eltern. Bei 5000€ Euro Einkommen! Geiz ist geil, ne?
    Und ja, bis der Sohn 12 wird, am liebsten einsperren, sonnst lernt er vielleicht noch schlimmer Sachen auf der Straße
  3. #52

    Titel

    Zitat von Matun Beitrag anzeigen
    Ich unterstütze das Auftragen von gebrauchten guten Klamotten. Keine Frage, aber bei einem Einkommen von 5000 Euro, sehe ich keinem Grund, dem Sohn nicht auch ein Paar ungetragene Schuhe zu spendieren.
    ... das tragen von gebrauchten Klamotten ist absolut keine Schande, ganz im Gegenteil.
    Bei Schuhen ist es unter Umständen schon anders, ordentliche Schuhe sind wirklich notwendig.
    Bei der Liste fiel mir ganz am Ende aber auf:
    Möglichkeit, Geburts- oder Namenstage sowie religiöse Feste zu feiern

    Geburtstag und Namenstag lasse ich mir ja gefallen, aber dass Kinder an der Teilnahme an religiösen Festen gehindert würden erscheint mir schon sehr an den Haaren herbeigezogen.
  4. #53

    nicht kinderfreundlich

    Deutschland war noch nie sehr kinderfreundlich.
    Was sich ja auch bei einigen Beiträgen hier im Forum wiederspiegelt.
  5. #54

    Irrige Annahme

    Zitat von feenixausasche Beitrag anzeigen
    Das wird den Beziehern von Hartz IV vom Regelsatz wieder abgezogen. Da gibt es je nach Altersstufe von 0 - 25 Jahren für ein Kind 211 / 251 / 287 € für Alles im Monat, da ist das Kindergeld drin enthalten.
    Warum ist der überwiegende teil der Foristen sich eigentlich einig, dass die "armen Kinder" alle aus Bedarfsgemeinschaften, die einen Anspruch auf Sozialgeld oder ALGII haben, stammen?
  6. #55

    Tja, das kommt eben davon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine tägliche warme Mahlzeit, kein Platz für Hausaufgaben, nur ein Paar Schuhe - so beschreibt Unicef in einer neuen Studie die Situation armer Kinder in Deutschland. Im Vergleich zu anderen wohlhabenden Ländern landete die Bundesrepublik nur im Mittelfeld.

    Unicef-Studie beklagt Kinderarmut in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    wenn man alles über Geld an die lieben Eltern organisieren will. Da bleibt es nicht aus, dass niemand einen Einfluss darauf hat, ob "Mutti" nun mittags kocht, das Geld lieber für ein Tatoo ausgibt, oder doch lieber im Caffee mit Gleichgesinnten beim Schwätzchen.

    Auch ein Folge der überhöhten Familienpolitik die nichts kostenlose zur Verfügung stellen will, sondern immer der Einfachheit Geld per Gieskanne verteilt.
  7. #56

    Zitat von Frickleburt Frogfart Beitrag anzeigen
    ...die sich durch Ignoranz und Arroganz sowie unterentwickeltem Cortex und fehlender Empathie auszeichnen.

    Es geht nicht um das Abhaken einer Liste von Dingen, die ein Kind heutzutage "haben muss". Es geht um gesellschaftliche Teilhabe, um ein Grosswerden unter Bedingungen, die für das Kind ertragbar sind, ohne dass es sich für das fehlende Einkommen seiner Eltern (-teile) schämen muss. Und es geht eben nicht um ein "wir hatten auch nicht mehr", "uns hat es nicht geschadet" und "ich vediene 5000 Euro netto und stecke meine Kinder in gebrauchte Schuhe". Die armselige Haltung vieler Kommentare hier ist einfach zum k*tzen.
    Lassen Sie das ko** sein, ist zu schade drum.
    Solche Beiträge (wie auch der 1 jährige Sohn) zeigen, wie sehr unsere Massenmedien (RTL, SAT1 & Co) schon Stimmung gemacht haben.
    Wer H4 bekommt, ist ein Säufer, ein Kettenraucher, faul, etc., etc.
    Kurz er ist Abschaum, der froh sein sollte das man ihn nicht in ein Arbeitslager steckt und seine Kinder an "anständige" Menschen vermittelt.
    Diese Chatter werden erst aufwachen, wenn irgendwelche radikalen Parteien einen potenten Führer finden und dann auf einmal nicht mehr als Minipartei wie die Linke im Bundestag sitzen.
  8. #57

    geiz ist geil. auch auf kosten eigenes blutes

    Zitat von Matun Beitrag anzeigen
    Ich unterstütze das Auftragen von gebrauchten guten Klamotten. Keine Frage, aber bei einem Einkommen von 5000 Euro, sehe ich keinem Grund, dem Sohn nicht auch ein Paar ungetragene Schuhe zu spendieren.
    Ein anderer Forist, schrieb die Hart4 Eltern die rauchen, trinken und deswegen wohl kein Geld für Schuhe haben,
    Dann wäre der mit 5000 netto, auch kein Geld für seine Kinder Füßchen ausgeben will, kann man nur mit Geiz ist Geil, um höflich und in der jetzigen Zeit zu bleiben.
    Ich frage mich nur was ist schäbiger. Derjeniger Elternteil, der vielleicht nichts anderes kennt und wenig seinen Kindern auf den Weg geben kann.
    Oder der der könnte, ohne weiteres, (würde auch Wirtschaft und Arbeitsplätze, aber naja) neue Schuhe kaufen könnte, dies aber aus Geiz nicht tut.
  9. #58

    .

    Zitat von gboar Beitrag anzeigen
    natürlich ist "der Staat" wieder dafür verantwortlich, muss er den Eltern eben noch mehr Subsidien zahlen und den Managern der Armutsindustrie mehr Stellen, Geld und Einfluss einräumen. Dieser Personenkreis ist auch hauptsächlich der Informationsgeber für ihre Kumpel bei Unicef. Ein Angebot schafft sich die Nachfrage. Ach so, die alleinerziehenden Mütter habe ich als Opfergruppe vergessen, die brauchen zumindest soviel Geld, dass sie Fertiggerichte oder Kartoffeln im Glas kaufen können, denn selber kochen oder gar Kartoffeln schälen ist wirklich stigmatisierend.
    ... na Sie teilen aber aus, sind aber ganz offensichtlich nicht von der Wohlfahrtsindustrie geblendet.

    Wie schon mehrfach gesagt, bei den in unserem Lande verfügbaren Leistungen für Eltern gibt es keinen Grund die wesentlichen Anforderungen der Unicef zu erfüllen - Internet Anschluss einmal aussen vor.

    Man muss es nur wollen und den Kindern als Eltern den richtigen Stellenwert zumessen.
  10. #59

    Nicht nur die Kinder sind arm, sondern Deutschland ist auch arm an Kindern! Eine doppelte Kinderarmut also!








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