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Internationale Reaktionen: Merkels Multikulti-Absage sorgt für weltweites Aufsehen
Multikulti - für Angela Merkel ist das ein gescheitertes Konzept. Was die Kanzlerin für eine nüchterne Analyse hält, sorgt im Ausland für großes Aufsehen: Indische Medien und manche europäische Zeitung stellen die Regierungschefin unter Populismus-Verdacht, andere Publikationen loben ihre Äußerungen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...723993,00.html
- #1 19.10.2010 17:17 von gsm900
- #2 19.10.2010 17:32 von
Ohne Multikulti
würden wir heute noch Eisbein fressen und Gäsneklein.
Merkels Stern sinkt. - #3 19.10.2010 17:42 von
Dass die Aussage der Kanzlerin so ein Echo im Ausland findet, ist schon erstaunlich. Dabei hat sie nur eine Binsenwahrheit ausgesprochen.
- #4 19.10.2010 17:43 von Baracke Osama
- #5 19.10.2010 17:46 von Reformhaus
Multikulturelle Gesellschaften
Toterklärte leben länger.
Die Kunst einfach zu formulieren, bleibt Frau Merkel bisweilen verborgen. Sie produziert eher einfältige Sätze.
Wenn "Multikulti" absolut tot wäre, dann wären multikulturelle Gesellschaften anderswo auf dem Planeten in ihrer Existenz gefährdet.
Sieht Frau Merkel den Zusammenhalt der Gesellschaft in den Vereinigten Staaten auch als "absolut tot" an?
Anscheinend können Deutsche alles, nur nicht andere in Frieden lassen. - #6 19.10.2010 17:51 von
- #7 19.10.2010 17:52 von
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Wieso die Aufregung? Multikulti ist gescheitert, das ist ganz schlicht und einfach Realität.
Wenn wir nicht mehr Eisbein essen, hat das nichts mit Multikulti zu tun, ganz im Gegenteil. Die Deutschen haben die mit den Zuwanderern gekommene Erweiterung der Speisekarte mit Begeisterung aufgenommen. Pizza und Döner gehören heute zur Leitkultur in Deutschland. Zusammenwachsen der Kulturen, nicht Multikulti ist modern, Multikulti ist von gestern - #8 19.10.2010 17:56 von
Das Zündeln in Zeiten der Dürre
Multikulti ist tot, sagt die Kanzlerin. Berlin ist demnach gescheitert. Und das unter ihrer Aufsicht. In USA kommen solche Sätze von ganz ganz rechts. Hat Frau Merkel sich damit in die Reihen der tea parties eingegliedert? Mir ist klar, das fast 80 prozent der Befragten in Deutschland angst vor dem Islam haben. Muss das mit solch einer Aussage unterstrichen werden? Europa ist eins, aber Multikulti ist tot. Wie, um Gottes Willen, soll man das verstehen? Es ist ein Schlag ins Gesicht der Weltoffenheit. Und das in einer Zeit, in der Protektionismus am Horizont erscheint, in all seinem Ekel. Die Welt ist gut genug für deutsche Produkte, aber Deutschland ist zu gut für ein multikulturelles Dasein.
Es ist demnach eine Aussage des eigenen Versagens, da ja nicht einmal die Gräben zwischen Ost und West überbrückt worden sind. Angst ist ein grosses, reales Hindernis. Ist es nicht die Aufgabe einer Kanzlerin solche Hindernisse zu überwinden, statt Streichhölzer in Zeiten der Dürre auszuhändigen? - #9 19.10.2010 17:57 von
Bitte um Erklärung
"Multikulturalismus ist ein Segen, bei dem Europa gut beraten wäre, ihn zu bewahren." Mich würde ja mal interessieren worin dieser Segen denn bestehen soll? Im Ausnutzen des deutschen Sozialstaats, in Ehrenmorden oder Zwangsheiraten?
Multikulti ist gescheitert, das Modell einer gesteuerten Einwanderung von Fachkräften die Deutschland auch nutzen allerdings nicht. Das hat man bislang noch nicht mal ausprobiert.
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