Forum


 

Intensive Landwirtschaft: Zahl der Feldvögel hat sich halbiert

dapdLerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...846072,00.html
  1. #1

    Der Trend wird weitergehen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

    Zahl der Feldvögel in Europa hat sich seit 1980 halbiert - SPIEGEL ONLINE
    ... auch der neue Präsident des Bauernverband hat ja schon deutlich gemacht, dass der industriellen Landwirtschaft vorrang gegeben wird. Was ja formal wichtig ist, aber das geht auch mit Hecken und Bäumen zwischen den Feldern. Die Folgen wie Errosion, Mäuseplagen und Feldvogelschwund sind ja seit Jahren bekannt.
  2. #2

    wen wunderts?

    Es muss ja alles für den "Klimaschutz" platt gemacht werden. Monokulturen, Windräder, etc.. wen interessieren da schon ein paar Vögel. Aber wenn in Sumatra wieder eine Großkatze in Gefahr ist, dann spenden die Leute gerne Geld für den Umweltschutz und beruhigen ihr kaputtes Öko-Gewissen. Vor der eigenen Haustür interessierts nicht.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

    Zahl der Feldvögel in Europa hat sich seit 1980 halbiert - SPIEGEL ONLINE
    Ruinierte Landschaften, vernichtete Ökosysteme, gerodete Regenwälder, soviel zu den unerschöpflichen, erneuerbaren Energien.

    Greenpeace und Grüne könnten doch mal die berühmten externen Kosten für ihr Bioenerien ausrechnen. Klappt sonst auch so gut.
  4. #4

    Intensive Landwirtschaft?

    Bei uns wird jeder Hase, jeder Fasan, jedes noch so kleine Rebhuhn, jegliches Getier sofort mit großem Hallalli gejagt und getötet. Enten? Die gab es hier einmal... Gänse??? Hahaha, das war einmal vor langer Zeit... Das ist die Hauptursache dafür, das unsere Landschaften verarmen. Heute findet man keine 3 Kaninchen mehr auf einem Fleck. Und das mitten auf dem Land!
    2 bis 3 mal im Jahr wird hier gejagt und gemordet was das zeug hält.
    Die Tiere wandern schließlich nicht von allein aus, sondern werden erschossen! Ermordet, für nichts und wieder nichts.
  5. #5

    Die Stilllegungsprämien waren ein Segen...

    ..für die Natur. Auf den freien Flächen konnten Förster und Jäger Wildackermischungen aussähen, so das Wild aus dem Wald herauslocken und den Wildverbiss im Wald mindern. Feldhasen, Hühnervögel, Hamster und Bilche, Füchse, das ganze Kleingetier bis hin zu Reptilien fand Schutz, Nahrung und Lebensraum.

    Auf den heutigen Agrarsteppen lebt nicht mehr viel, dafür sind die Wildschäden in den angrenzenden Wäldern größer geworden.



    Leider wurden sie abgeschafft.
  6. #6

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Ruinierte Landschaften, vernichtete Ökosysteme, gerodete Regenwälder, soviel ....
    ...wenn Sie Ihre merkwürdigen "anti-grün-Reflexe" nur eine Sekunde zügeln würden, dann läsen Sie vor allem das hier:

    Zahl der Feldvögel in Europa hat sich seit 1980 halbiert - SPIEGEL ONLINE: Die intensive Landwirtschaft, die sich vielerorts durch Monokulturen auszeichnet, raubt den Feldvögeln die Lebensgrundlage.

    Das betrifft die gesamte Landwirtschaft - und: Mais wird auch als Futtermittel eingesetzt, sogar hauptsächlich.

    Und wenn Sie demnächst ein Steak essen - dann auchten Sie darauf, daß es nicht aus Ländern kommt, in denen illegal Weideland in den Regenwald freigeschlagen wird:

    Kommentar zum Schutz der Regenwälder: Steaks für die Armen | Meinung*- Frankfurter Rundschau: Spektakulärstes Beispiel sind die Rinder, die auf illegalen, also durch illegale Abholzung entstandenen Weiden grasen: Sie werden rigoros beschlagnahmt, geschlachtet und der Armenspeisung zugeführt. Auch dass die Abholzer keine Kredite mehr bekommen, beweist die Abkehr von früherer Nachsicht.
  7. #7

    Zitat von Multitrav Beitrag anzeigen
    Bei uns wird jeder Hase, jeder Fasan, jedes noch so kleine Rebhuhn, jegliches Getier sofort mit großem Hallalli gejagt und getötet. Enten? Die gab es hier einmal... Gänse??? Hahaha, das war einmal vor langer Zeit... Das ist die Hauptursache dafür, das unsere Landschaften verarmen. Heute findet man keine 3 Kaninchen mehr auf einem Fleck. Und das mitten auf dem Land!
    2 bis 3 mal im Jahr wird hier gejagt und gemordet was das zeug hält.
    Die Tiere wandern schließlich nicht von allein aus, sondern werden erschossen! Ermordet, für nichts und wieder nichts.
    Ich weiß nicht auf welchem "Land" Sie wohnen, aber hier ist alles woll mit Kaninchen und die machen auch keine Anstalten zu verschwinden sondern vermehren sich eben wie die Kaninchen.

    Trotz Industriegebiet, trotz stark befahrener Straßen die alles durchschneiden.

    Leztenz selbst auf der kleinen Miniwiese neben dem McDoof 5 Kaninchen die dort seelenruhig saßen und den Autos beim Schlagestehen im McDrive zugesehen haben.

    Samstags wenn die meisten Firmen zu sind rennen die ungeniert über die Parkplätze
  8. #8

    Nur schwarz oder weiß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

    Zahl der Feldvögel in Europa hat sich seit 1980 halbiert - SPIEGEL ONLINE
    Schwachsinn, Land brach liegen zu lassen nutzt niemand. Man sollte Landwirtschaftliche Flächen in Wiesen umwandeln und die erst ab dem 15Juli mähen lassen. Damit haben die Vögel ihr Revier, die einjährigen Pflanzen können sich vermehren und die Biogasanlagen haben Gras zum Energie erzeugen.
    Das wäre ein Win-Win aber unsere Naturschützer wollen ja mehr den Krieg als Lösungen.
  9. #9

    Der Bauer, der Killer

    Das Image vom Landwirt als Bewahrer von Tradition und Natur ist das vielleicht verlogenste das unsere Gesellschaft pflegt. Aber es wird aggressiv, gerne auch bayerisch polternd von Funktionären und Politkern verteidigt.
    Flurbereinigung, Monokulturen, totale Nutzung der Landfläche (vielleicht 5% sind "naturnah"), Kunstdünger, all die Pestifungiherbi-Zide...Ein Massaker an der Schöpfung. Die Brasilianer sollen ihren Regenwald schützen und vor unserer Nase machen wir alles platt!
    Wie die GRÜNEN am Ruder waren hat sich auch nicht viel zum Besseren gewendet. Etwa in die Zeit fällt eine Rüge der EG dass Deutschland zu wenig vernetzte Biosphären einrichtet.
    Vermutlich liegt's einfach daran dass Politiker nicht genug Rückgrat haben um Dinge die ohne weiteres machbar wären, durchzusetzen: Eine Wende hin zu Bio und viel mehr naturnahen Flächen.








TOP



TOP