Forum: Blogs
Integrationsrunde bei Maybrit Illner: Konsequent am Thema vorbei
Wie hoch darf ein Minarett in Deutschland sein? Mit solchem Kleinkram palaverte Maybrit Illners ZDF-Talkrunde zum Islam instinktsicher an jeder wichtigen Frage vorbei. Nicht einmal der zuvor als Pol Pot verunglimpfte Bischof Mixa brachte Feuer in die Runde.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...516361,00.html
- #80 11.11.2007 13:10 von Nior aon Duine
Soziologengeschwurbel
Dann sollten Sie vielleicht mal die Integrationsunwilligkeit nennen, die in den Worten "Die Deutschen sollten sich ein bisschen anpassen." zum Ausdruck kommt.
Keine der von Ihnen genannten Probleme hat irgendwas mit Integration zu tun. Das sind, wenn überhaupt, allgemein gesellschaftliche Probleme, die jeden Bewohner dieses Landes betreffen. Oder wollen Sie mir erklären, was Manager-Gehälter mit Integration zu haben? Oder mit Ihnen?
Dem entsprechend stufe ich den Wert Ihrer Spekulationen über meinen IQ ein.
Cool. Menschenrechte gelten also nur für jene, denen sie nicht von einem Iman abgesprochen werden? Die Artikel 1 bis 3 des GG sind Ihnen aber schon bekannt?
Ich nenne die Dinge beim Namen statt sie zu verschwurbeln. Oder ist das erlernen der hiesigen Amtsprache neuerdings nur noch ethnischen Deutschen bzw. deren Kindern erlaubt? Wer nach 20 Jahren in D nur gebrochenes Deutsch spricht verweigert sich der Integration. Punkt. Wer deswegen keinen Job bekommt, hat das selbst verschuldet. Punkt. Wer meint deswegen, "Kartoffelfresser abklatschen" zu dürfen, macht sich der Körperverletzung schuldig. Punkt.
So einfach sind die Dinge. Wenn man nicht mit Schwurbeln seinen Lebensunterhalt verdie...äh...finanziert.
Nein, verschwurbelt.
ROFL. Besser keine Lösung, als die Leute einfach verpflichten, deutsch zu lernen? Schauen mal unter 'K' ins Telefonbuch. Die Vorfahren der heutigen Kowalski, Koslowski usw. würden Sie nur auslachen.
Die Nazi-Keule. Hilft bei mir nicht. Siehe eine Seite früher. Falls das Ihren Geisteswissenschafter-Intellekt nicht überfordert. - #81 11.11.2007 13:46 von Karolus
Integration
Sie haben Recht, Integration ist ein Prozess, der Eine lernt von dem Anderen. Dies setzt allerdings voraus, dass beide Seiten etwas zu bieten haben. Und hier sind wir beim Probelem. Der Islam hat nichts, was interessant wäre, was mein Gewissen weiterbringen würde. Ethik haben die beiden abrahamitischen Religionen genug. Als Europäer kann ich in dieser Situation nur der Gebende sein, nehmen kann ich nichts. Das macht Ihre Beschreibung von Integration so schwierig.
Ja, es stimmt, die Muslime sind zu unseren Feindbildern verkommen, aber haben sie sich nicht selbst dazu gemacht? Ich rede nicht nur vom 11. September, dessen Wirkung auf unsere Seelen nach wie vor in islamischen Kreisen unterschätzt wird, ich rede auch vom Terror der diversen pali-Gruppen, denn auch diese haben ein schlechtes Bild in meinem Hirn hinterlassen.
Ich wäre froh, wenn sich das ändern würde, doch in der Bringschuld bin ich nicht. Ich bin bereit Dinge zu hinterfragen, aber ich bin nicht bereit die Humanität als solche mit einem Fragezeichen zu versehen. - #82 11.11.2007 20:33 von
Todesstrafe für Aussteiger im Koran?
" ...im Koran sei von einer Todesstrafe für Aussteiger nirgendwo die Rede. Alboga weiß es besser, aber er verlässt sich darauf, das seine Mitredner zu höflich sind, ihm zu widersprechen."
Weiß Herr Broder es denn besser? Dann wäre es schön, wenn er den Leser über entsprechende Stellen im Koran genauer informieren würde. Mehr Fakten und Nachprüfbares, bitte! Sonst kann ich mir Spiegel-lesen bald auch sparen und meine Zeit sinnvoller verbringen. Bla-Sendungen wie Frau Illners Show kann ich schon seit langem nur noch 15 Minuten aushalten. - #83 11.11.2007 20:53 von
Apostasie
Einmal kurz googlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam - #84 12.11.2007 01:59 von
Analyse - ja bitte!
Zitat von Brettschneider Beitrag anzeigen
Halten Sie es für den Ausdruck eines komplexen Geistes, die Tatsachen wegzudiskutieren?
Dann müsste es doch eine Herausforderung für Sie sein, die Tatsache zu analysieren, warum sich die islamische Welt mehr und mehr von Anders- oder Ungläubigen abgrenzt und warum dort der Aufruf zur Gewalt nicht annähernd solche Gegenreaktionen zur Folge hat, wie es beispielsweise in westlichen Ländern der Fall ist, wenn dort jemand zu Gewalt gegen Andersgläubige aufruft.
Ich erinnere Sie daran, daß bei uns z.B. ein Bischof mit etwas verstaubten Ansichten zu Familie und Erziehung bereits mit Schreckensherrschern verglichen wird, die Millionen von Menschen massakrieren ließen.
Womöglich können ja auch Sie diese Analyse (hier von Claudia Roth) nachvollziehen.
Während es Fakt ist, daß es innerhalb der muslimischen Gemeinde keinen nennenswerten Widerstand gegen Hasspredigten ihrer Imame gibt.
Warum erwarten Sie von Anhängern des Islam nicht dieselbe Lammfrömmigkeit, wie sie etwa von der deutschen Christengemeinde erwartet wird?
Betreiben Sie doch hier mal Analyse ohne Ihren Beschützerreflex, der wie ich vermute, hauptsächlich Mohammedanern zugute kommt, wenn nach langer Phase des duldsamen Schweigens nun endlich offensichtliche Tendenzen zur Gewalt festgestellt werden.
Ein solcher Reflex und die damit verbundene Tabuisierung haben sicher nichts mit hohem Wissenstand zu tun. Im Gegenteil: Er behindert Erkenntnis. - #85 12.11.2007 02:41 von
Ohnmächtig sind wir alle mal
Abgesehen davon, daß ich Ihre Ansichten über die Entstehung der genannten Begriffe nicht teile:
Jeder von uns kennt die Empfindung der Ohnmacht. Jeder - sicher sogar auch die, denen Sie unterstellen, allzu mächtig zu sein.
Aber diese Empfindung darf niemals von jemandem missbraucht werden, indem er zur Gewalt gegen Andersdenkende aufruft.
Sollte Ihr Verständnis so weit gehen, daß Sie solchen Machtmissbräuchen nicht widerstehen und dies womöglich als gutes Recht eines jeden Moslems ansehen, dann kann ein friedliches Miteinander nicht gelingen.
Dann dürften Sie noch nicht einmal beklagen, wenn nach gewalttätigen Eskalationen durch Ihre Glaubensgenossen ein gewisser Generalverdacht entsteht.
Haben Sie schonmal versucht, diese Entwicklung einmal durch die Brille eines "Ungläubigen" zu sehen?
Ich möchte keinem gläubigen Moslem zu nahe treten, aber ich habe den Eindruck, daß viele Mitglieder Ihrer Glaubensgemeinde es als Beleidigung ansehen, wenn von ihnen erwartet wird, auch Anders- oder Ungläubige mit ebensolchem Respekt zu behandeln, wie Moslems ihn häufig sehr fordernd für sich beanspruchen. - anderenfalls oft das Gefühl der Ohnmacht in Zorn umschlägt.
Und damit hätten wir eine wichtige Erklärung, warum sich viele Zuwanderer aus islamischen Ländern nicht in eine säkulare religionsfreiheitliche Gesellschaft integrieren wollen. - #86 12.11.2007 03:25 von
Die Raketen sind längst weg
Und da sich die Unionsparteien gerne als Hüter der deutschen Leitkultur anpreisen, sei hier daran erinnert, daß es damals die Aufgabe der Union gewesen wäre, sich solchen Plänen zu widersetzen.
Aber auch von der SPD kann man die Rettung Deutschlands in keiner Weise erwarten.
In 30 Jahren wird wohl kein Bischof mehr in eine Talkshow eingeladen.
Dazu passt meine Theorie, warum die Geburtenrate einheimischer Deutscher so niedrig ist: Auch wenn sich der Geist noch etwas vormachen lässt - das Fleisch weiß längst Bescheid, was uns blüht - und widersetzt sich u.a. aus diesem Grund dem natürlichen Fortpflanzungsdrang.
Allerdings können wir nicht sagen, daß Deutschland wieder einmal besonders übel mitgespielt wurde. Ganz Europa ist betroffen. - #87 12.11.2007 10:16 von
Gut analysiert -- was folgt?
Ich maße mir hier jetzt natürlich auch keine letztgültige Antwort an, aber m.M.n. liegt der Hund schon beim (unverdienten) besonderen Respekt begraben, den man gefälligst und unbegründeterweise religiösen Überzeugungen entgegenzubringen hat.
Nochmal gefragt: Wieso?
Wieso, wenn diese Überzeugungen z.B. orthogonal zu den Grundrechten verlaufen?
Wieso, wenn offensichtlicher Schwachsinn geglaubt wird (Kreationismus etc.)?
Die einzige Antwort darauf scheint mir (und das ist ein echtes Problem): Verhinderung von Gewalt seitens "in ihren religiösen Gefühlen verletzter" -- d.h. meistens auf die "Verletzung" vor allem von ihren Führern erst hingewiesen -- Gläubigen.
Seltsam, wenn mich jemand in meinen entsprechenden "Gefühlen" verletzt (durch Behauptungen wie oben), dann empfinde ich nicht automatisch Mordlust, eher Mitleid.
Ist das etwa mein Fehler? - #88 12.11.2007 11:55 von wwwilly
trollig?
Oder einfach wie ein Troll halt ;-) Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
- #89 12.11.2007 12:43 von
Die aktuellen Top-Themen



