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Integrationsdebatte: Die Muslim-Studie? Völlig missverstanden
dapdSind viele junge Muslime gar nicht bereit zur Integration? Eine Studie im Auftrag des Innenministeriums hat Scharfmacher mit Schein-Argumenten versorgt. Peter Holtz ist einer der Autoren der Papiers. In einem Gastbeitrag beklagt er, dass der Bericht gar nicht gelesen und grob falsch zitiert wurde.
Integrationsdebatte: Die Muslim-Studie? Völlig missverstanden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
- #210 04.03.2012 21:12 von
Warum sollten man ihnen das mehr als anderen einräumen?
Relative 14% finde ich schon viel, um darauf zurück zu kommen.
Um was zu tun?
Schauen Sie sich bitte die Nummer mit den ultras in Israel an. Das ist auch nur eine Minderheit.
Nein. Auf keinen Fall. Warum auch? - #211 04.03.2012 21:25 von
[QUOTE=simon23;9760323] von welcher schule sprechen sie, in dem EIN kind nicht deutsch kann?
dorfschule? (falls es so etwas gibt). in großstädten gibt es schulen, wo es klassen gibt, wo entweder eine minderheit oder gar kein autochtones kind mehr zu finden ist.
tut mir leid, aber sie phantasieren sich her was zurecht, das mit der realität überhaupt nichts mehr zu tun hat.
ist ihnen denn überhaupt nicht gekannt, dass autochtone kinder die rudimentäre sprache der allochtonen annehmen, um nicht schikaniert zu werden? - #212 04.03.2012 21:34 von
stimmen sie mir zu, dass der koran nicht verändert werden darf, für alle zeit und an jedem ort gültig ist und wortwörtlich zu verstehen und zu befolgen ist? (dem himmel sei dank befolgen nicht alle ihn wortwörtlich).
wenn ja, dann erklären sie mir bitte, wie man, nur um ein beispiel von mehr als 200 an die moderne angepasst werden soll:
Sure 2,191
Pa: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! - #213 04.03.2012 21:34 von
- #214 04.03.2012 21:44 von
sie haben natürlich auch recht.
nur sehe ich (ich habe im freundeskreis einige lehrer) das problem mit der bildung, dass gerade in vielen islamischen familien bildung, wie sie unsere demokratie anbietet, wenig stellenwert hat. wichtig ist und das zählt in eben diesen familien, dass die kinder in den islamunterricht gehen (sie wissen sicher, dass der koran komplett auswendiggelernt, einen sicheren platz im paradies bedeutet). - #215 04.03.2012 21:47 von
- #216 04.03.2012 21:47 von
- #217 04.03.2012 22:32 von
nun
Ich denke das sehen Sie etwas zu optimistisch. Vorherige Untersuchungen haben ergeben, dass ein sehr grosser Teil eben doch sehr glaeubig ist. Hier ein Zitat aus einer Auswertung einer solchen Studie durch den Soziologen Hartmut Krauss:
"Demgegenüber geben 53,5 % an "eher gläubig" und 33,8% "sehr stark gläubig" zu sein"
Der Link zu der interessanten Auswertung:
GLASNOST Berlin - Hartmut Krauss: Muslime in Deutschland: (Des-)Integration, religise Bindung, weltanschaulich-politische Orientierung und islamistische Radikalisierungspotentiale.
Und hier dann auch noch ein Link zu einem weiteren Text des Autors, der sich mit den Argumenten der Verharmloser aussetzt:
Hintergrund - Verlag - Texte* Islam
Krauss ist uebrigens nicht verdaechtig, ein "Rechter" zu sein.
Gute Frage. Aber Appeasemt und Schoenreden wird da nicht helfen
Natürlich macht dies alles kompliziert, aber die Situation ist nunmal gegeben. Und Lösungen kann man nur aus der tatsächlich gegebenen Situation heraus finden. Sie sind da. Was machen wir jetzt?
Die Religionsfreiheit im Grundgesetz ist nicht allumfassend. Das ergibt sich schon aus anderen Artikeln.
Drittens habe ich das Interview nur kurz überlesen, fand es aber insgesamt schwach. Ich würde mich nicht auf diese Herren berufen, die etwas sehr alarmistisch sind mit leichter Tendenz zum Verfolgungswahn (bei allen auch von mir registrierten Problemen) und auch das Grundgesetz nicht so genau kennen (Religionsfreiheit).
Im UN-Zivilpakt (geltendes Voelkerrecht) ist die Religionsfreiheit im Artikel 18 folgendermassen eingeschraenkt:
"(3) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich
vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit,
Ordnung, Gesundheit, Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind."
http://www.auswaertiges-amt.de/cae/s...tZivilpakt.pdf
Es genuegt also einfaches Gesetz, eine Religion, die sich nicht an das GG haelt, einzuschraenken.
Dies kann bis zu einem kompletten Betaetigungsverbogt fuehren.
Ich denke nicht, dass man einen "Kulturmoslem" davor bewahren muss, zu den Fanatikern ueberzulaufen.
Um es zum Ende zu bringen: gegen Fanatiker hilft es nicht, selber fanatisch zu werden. Entspannung, Humor, Einfühlungsvermögen auf der einen Seite, klare Kante auf der anderen, wenn die Herrschaften nicht begreifen wollen, wie die Gesetze lauten.
Und denjenigen, die diesen Wahn nicht wollen, möglichst viele Brücken bauen, anstatt sie in die Arme der Fanatiker zu treiben.
Diesem kann man Hilfestellung geben, sich aus der ganzen sozialen Gruppe zu loesen. Was allerdings sehr schwierig sein wird.
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