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Integrationsdebatte: Die Muslim-Studie? Völlig missverstanden

dapdSind viele junge Muslime gar nicht bereit zur Integration? Eine Studie im Auftrag des Innenministeriums hat Scharfmacher mit Schein-Argumenten versorgt. Peter Holtz ist einer der Autoren der Papiers. In einem Gastbeitrag beklagt er, dass der Bericht gar nicht gelesen und grob falsch zitiert wurde.

Integrationsdebatte: Die Muslim-Studie? Völlig missverstanden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #200

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Unsinn. Für eine moderne Bibelauslegung musste auch nicht die Bibel umgeschrieben werden. Sie musste nur modern ausgelegt werden.
    Oder gelten heute noch die Paulusworte, dass die Frau ihr Haupt verhüllen und in der Kirche schweigen solle?
    Ist die Frau heute noch - wie in den 10 Geboten - ein Besitzstück ihres Mannes, das kein anderer Mann begehren soll?

    Dasselbe gilt für den Islam. Es geht nur um die Koranauslegung, die der Moderne angepasst werden muss.
    Genau daran scheint es aber inhärent zu scheitern.

    Ich war nicht direkt angesprochen...

    Grüße an friedrichii aus dem kalten Berlin
    ein senfwassertrinkender
  2. #201

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Unsinn. Für eine moderne Bibelauslegung musste auch nicht die Bibel umgeschrieben werden. Sie musste nur modern ausgelegt werden.
    Oder gelten heute noch die Paulusworte, dass die Frau ihr Haupt verhüllen und in der Kirche schweigen solle?
    Ist die Frau heute noch - wie in den 10 Geboten - ein Besitzstück ihres Mannes, das kein anderer Mann begehren soll?

    Dasselbe gilt für den Islam. Es geht nur um die Koranauslegung, die der Moderne angepasst werden muss.
    Das Problem ist, das es im Islam im Moment eine gegenläufige Tendenz gibt, die vorallem von Saudi-Arabien mit viel Geld finanziert wird. Man nennt es Salafismus. Hier geht es um die wortwörtliche Orientierung am Koran und den Taten, Handlungen und Aussprüchen des Propheten. Alles auf die Kamele und ab in die Zukunft!
  3. #202

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Unsinn. Für eine moderne Bibelauslegung musste auch nicht die Bibel umgeschrieben werden. Sie musste nur modern ausgelegt werden.
    Oder gelten heute noch die Paulusworte, dass die Frau ihr Haupt verhüllen und in der Kirche schweigen solle?
    Ist die Frau heute noch - wie in den 10 Geboten - ein Besitzstück ihres Mannes, das kein anderer Mann begehren soll?

    Dasselbe gilt für den Islam. Es geht nur um die Koranauslegung, die der Moderne angepasst werden muss.
    Da kennt einer 1. den Unterschied zwischen Bibel und Koran nicht und hat 2. wahrscheinlich nie auch nur im Koran geblättert.
    Der Koran ist das Wort Allahs und ist das darf nicht interpretiert werden. Außerdem ist es gültig für die Ewigkeit. Strenggenommen sind auch keine Übersetzungen erlaubt, da diese immer das wahre Wort verfälschen. Schonmal davon gehört, dass in Koranschulen weltweit der Koran auf arabisch auswendig gelernt wird, ohne den Inhalt zu verstehen?
  4. #203

    Zitat von die_firma Beitrag anzeigen
    Da kennt einer 1. den Unterschied zwischen Bibel und Koran nicht und hat 2. wahrscheinlich nie auch nur im Koran geblättert.
    Der Koran ist das Wort Allahs und ist das darf nicht interpretiert werden. Außerdem ist es gültig für die Ewigkeit. Strenggenommen sind auch keine Übersetzungen erlaubt, da diese immer das wahre Wort verfälschen. Schonmal davon gehört, dass in Koranschulen weltweit der Koran auf arabisch auswendig gelernt wird, ohne den Inhalt zu verstehen?
    Trotzdem gibt es verschieden strenge oder offenere Auslegungen des Islams in den unterschiedlichen Ländern. Auch was unter Scharia zu verstehen ist, wird von Schule zu Schule und Land zu Land unterschiedlich ausgelegt. Freilich ist dies alles relativ, aber es geht.
  5. #204

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Trotzdem gibt es verschieden strenge oder offenere Auslegungen des Islams in den unterschiedlichen Ländern. Auch was unter Scharia zu verstehen ist, wird von Schule zu Schule und Land zu Land unterschiedlich ausgelegt. Freilich ist dies alles relativ, aber es geht.
    Der Islam müsste eben auch eine Aufklärung durchmachen aber leider mehren sich die Menschen, die die Schrift wörtlich nehmen.
    Alle die hier mitdiskutieren sollten sich die Mühe machen und einmal ein paar Seiten im Koran lesen. Dann sollte klar werden, warum er sich nicht mit unserer Demokratie verträgt.
    Kann mir jemand 10 aufeinanderfolgende Seiten des Korans nennen, in denen
    1. Menschen anderer Religion oder Atheisten nicht beschimpft oder bedroht werden
    2. keine Drohungen mit dem Höllenfeuer beim Abfall vom Glauben, etc. vorkommen
  6. #205

    Zitat von fuzuli Beitrag anzeigen
    Interessant, weil Andere "Leichen im Keller" haben, muss man auch akzeptieren und vor allem auch damit rechtfertigen, dass man auch "par Leichen im Keller" haben darf!

    Respekt, das ist eine "richtige bürgerliche Einstellung"!!!!!
    Sie wollen können Sie das gerne akzeptieren. Ich stelle nur fest. Wenn Ihnen das in die falsche Hirnwindung kommt, so ist dies nicht mein Problem.
  7. #206

    Nein. Es geht eben nicht.

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Trotzdem gibt es verschieden strenge oder offenere Auslegungen des Islams in den unterschiedlichen Ländern. Auch was unter Scharia zu verstehen ist, wird von Schule zu Schule und Land zu Land unterschiedlich ausgelegt. Freilich ist dies alles relativ, aber es geht.
    Das mag für die Herkunftsländer gelten.

    Für Deutschland ist das nicht "relativ" und "geht schon irgendwie".
    Hier hat man eine Gesetzgebung, der sich ggfs. auch "Religionen" unterzuordnen haben.

    Ob und was die "Scharia" hergibt ist bestenfalls theoretischer Natur.
    Hier ist sie nicht bindend. Unser GG verbietet sie sogar.

    Entsprechend ist dagegen vorzugehen.
  8. #207

    Zitat von weltsichtig Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch, dass es uns schon sehr helfen würden, wenn wir (Ansprache an die Konservativen =>) endlich akzeptieren würden, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und wir uns entsprechend verhalten müssen: (Ansprache an die Linken =>) also ähnlich wie Kanada oder Australien dafür sorgen, dass diejenigen ins Land kommen, die was leisten wollen und können und unser Land und unsere freiheitliche Kultur schätzen, und diejenigen draussen bleiben, denen einfach die Bildung und der Wille fehlt für sich und unser Land Nutzen schaffen zu können anstatt Probleme zu verursachen.

    Das löst natürlich nicht die bestehenden Probleme, aber ermöglicht es diese anzugehen ohne sich noch weitere aufzuladen.
    so einfach ist das natürlich nicht.

    denn es gibt da die familienzusammenführung und statistiken bzw beobachtungen meinerseits, die das bestäigen, heiraten die meisten türken oder tükischstämmige eben partner aus der türkei.

    und was die bildung betrifft: die attentäter von 11.9. waren studenten, die verhinderten attentäter in großbritannien waren ärzte.

    bildung verhindert überhaupt nicht radikalisierung.

    um ein neutrales beispiel zu nennen: die radikalsten der franzöischen revolutionsführer waren sehr gut bis hochgebildet.

    bildung ist eines, fanatismus ist das andere. beides kann durchaus zusammengehen. leider.
  9. #208

    Zitat von general.brathahn Beitrag anzeigen
    Das mag für die Herkunftsländer gelten.

    Für Deutschland ist das nicht "relativ" und "geht schon irgendwie".
    Hier hat man eine Gesetzgebung, der sich ggfs. auch "Religionen" unterzuordnen haben.

    Ob und was die "Scharia" hergibt ist bestenfalls theoretischer Natur.
    Hier ist sie nicht bindend. Unser GG verbietet sie sogar.

    Entsprechend ist dagegen vorzugehen.
    Ich widerspreche Ihnen da ja gar nicht. In Deutschland gilt das Grundgesetz und das ist wunderbar! Es ging nur darum, ob Muslime in ihrem Religionsverständnis Spielräume haben. Sie sind da, aber eben nur relativ. Für eine Demokratie, wie wir sie in Deutschland haben, reichen sie nicht aus.
    Letztendlich ist es für einen bekennenden Muslim immer schwierig, wenn man ihn in eine Grundsatzdiskussion verstrickt.
    Er muss dann auch für Positionen einstehen, die er persönlich vielleicht gar nicht einnimmt. Da ist es manchmal besser zu schweigen, um die Person nicht in Verlegenheit zu bringen.
    Ansonsten bin ich immer für offene Diskussionen. Aber hier mag es angebracht sein, diplomatisch zu sein.
    Anders bei den Überzeugten. Die foppe ich gerne.
  10. #209

    Zitat von mulcahy@gmx.at Beitrag anzeigen
    denn es gibt da die familienzusammenführung und statistiken bzw beobachtungen meinerseits, die das bestäigen, heiraten die meisten türken oder tükischstämmige eben partner aus der türkei.

    und was die bildung betrifft: die attentäter von 11.9. waren studenten, die verhinderten attentäter in großbritannien waren ärzte.
    Was die Heirat angeht haben Sie leider recht; auch in zweiter oder dritter Generation heiratet man viel stärker unter sich als andere Migranten, was leider die Separation noch verstärkt. Einer Muslima ist es verboten einen Nichtmuslim zu heiraten und viele männliche Muslime heiraten lieber eine "unverdorbene" Frau aus der Türkei als eine "verwestlichte" deutsche Frau.

    Es ist zwar auch richtig, dass Bildung Radikalisierung nicht verhindert, aber ich halte Separation für ein größeres gesellschaftliches Problem als Terrorismus.

    Bei den in der Studie genannten 15% gewaltbereiten, abgehängten Jugendlichen sehe ich eher Bandenbildung denn Terrorismus als Problem an, vegleichbar etwa mit rechtsradikalen deutschen Losern.








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