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Integration in Schweden: Warme Jacken am Flughafen

Lotsen für Neuankömmlinge, geringe Arbeitslosigkeit, guter Verdienst: In Schweden geht es Migranten gut, weil man Integration dort anders versteht als im Rest Europas. Nämlich nicht nur als Verpflichtung des Einwanderers, sondern auch als Bringschuld der Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...717902,00.html
  1. #260

    ...

    Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
    Hossa; da packt aber einer aus:
    …neomarxistischen Durchblickerfraktion …den noch im Land verbliebenen Bonzen so viel wie möglich von Gewinn .....

    Ich hoffe, Sie haben auch die vorangegangenen Dialog wahrgenommen und erkannt, dass ich mich lange zurückgehalten habe, bis man mir Träumerei und Weltfremdheit (Elfenbeinturm) vorwarf. Ich habe mich lange im Studium mit diesem Thema beschäftigt und versucht zu erklären, wo die eigentlichen Fronten verlaufen. Stichwort Prekarität. Sie ist der wahre Grund und zurückzuführen auf die ständig gebetsmühlenartig wiederholten marktliberalen Ideen wie Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen etc. Ca. 20 % der Erwerbstätigen in Dt. leben aktuell schon in diesen prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen, können ihre Zukunft kaum planen, fühlen sich diskriminiert, ausgeschlossen, anomisch… manch einer wird sein ganzes Leben lang darin verharren.

    Fast alle ökonomischen Ansätze auf bundespolitischer Ebene der Linken sind durchaus machbar und überhaupt nicht so weltfremd, wie Sie es gerne darstellen. Im Gegenteil. Die meisten Forderungen sind doch ehemalige politische Realitäten der Bundesrepublik, wie bspw. der Ruf nach der Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder der Anhebung des Spitzensteuersatz bei gleichzeitigem Abbau des wahrscheinlich auch Sie betreffenden Steuerbauches. Andere Forderungen wie Regulierung der Finanzmärkte und eine Börsenumsatzsteuer sind doch nun nach/während der Krise auch bei den Volksparteien wieder hoffähig, weil notwendig.

    War denn die alte Bundesrepublik mit ihren Bestrebungen des sozialen Ausgleichs und dem solidarischen Einstehen für die Schwachen so schlecht, dass Sie gerne den harten Weg der Entsolidarisierung gehen möchten? Schauen Sie sich doch das Musterland der freien Marktwirtschaft an. 40Millionen auf Essensmarken, 50 Millionen ohne KV, Ghettoisierung, größte Einkommenschere etc.. Was ist denn da bloß falsch gelaufen? Hm… vielleicht die mangelnde Regulierung?

    Das Modell des absolut freien Marktes zieht nicht mehr, empirisch zig Mal gescheitert. Dass müssten auch Sie erkannt haben. Und Europa oder USA tun dies ja auch, wenn sie bspw. gelegentlich ihre Binnenmärkte vor dem freien globalen Wettbewerb zu schützen versuchen.
  2. #261

    Ökonomie

    [QUOTE=podschi;6295834]

    Im Gegenteil. Die meisten Forderungen sind doch ehemalige politische Realitäten der Bundesrepublik, wie bspw. der Ruf nach der Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder der Anhebung des Spitzensteuersatz bei gleichzeitigem Abbau des wahrscheinlich auch Sie betreffenden Steuerbauches. Andere Forderungen wie Regulierung der Finanzmärkte und eine Börsenumsatzsteuer sind doch nun nach/während der Krise auch bei den Volksparteien wieder hoffähig, weil notwendig.

    Ich bin seit ca. 35 Jahren auf dem Gebiet des Steuerrechtes tätig. Es ist einfach nur Quatsch was sie schreiben.
    1. Ich habe die alte Vermögenssteuer, 1995 abgeschafft, erlebt und sie erstellt. Für 100 DM Steuer fiel 300 DM für die Erstellung der Steuererklärung an. Je nach Ausgestaltung
    hält ein ausländisches Unternehmen mein Vermögen in Deutschland. Ausländisches Vermögen, unterliegt nicht der deutschen Steuerpflicht. Ihre Definition von Vermögen
    mächte ich áuch einmal hören.
    Anhebung des Spitzensteuersatz kann man senken durch Werbungskosten oder durch Arbeitsverträge die man im Ausland abschliesst. Der zahlt keine 50%, wenn er im Lichtenstein bei einer GmbH arbeitet und die Firma ihn nach Deutschland schickt.
    Börsenumsatzsteuer. Ich mache meine Geschäfte über das Ausland. Es fällt dann keine an.
    Bevor sie etwas schreiben oder zu wirtschaftlichen Problemen Stellung nehmen sollten sie sich mit Steuerrecht beschäftigen und das über Jahre und dann auch noch in grossen internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
    Eine zusatzliche Jura Ausbildung erspart uns ihre Schreiben.








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