Zitat von
Steinwald
Kommt auf den Grad der Behinderung an, würd ich sagen. Ansonsten tut man ja weder den Behinderten noch den Nichtbehinderten einen Gefallen, sondern nur sich selbst, weil man dann so ein schönes Image vor sich her
tragen kann. Inklusion klingt wieder nach Kampfbegriff, hinter dem die realen Nöte und Notwendigkeiten verschütt gehen. Man kann bekanntlich Behinderten keinen größeren Gefallen tun, als sie in ihrer Behinderung ernstzunehmen. So aber tut man so, als gäbe es keine Behinderung, das heißt, man negiert etwas, was man einfach als Normalität anerkennen sollte, die eine bestimmte Fürsorge benötigt.