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Instagram-Deal: Facebook schluckt potentiellen Rivalen für eine Milliarde Dollar

APKurz vor dem Mega-Börsengang macht Facebook Schlagzeilen mit einer spektakulären Übernahme. Der Web-Konzern schluckt den Fotodienst Instagram - für eine Milliarde Dollar. Das Start-up hat zwar nur ein Dutzend Mitarbeiter und erwirtschaftet kaum Umsatz. Dennoch feiern Beobachter den Deal.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...826468,00.html
  1. #1

    bald reichts

    Es geht doch immer nur um das eine: Der Handel mit User-(Daten):

    "Bei einem Kaufpreis von einer Milliarde Dollar (rund 760 Millionen Euro) bezahlt Facebook etwa 33 Dollar für jeden Nutzer von Instagram. Sollte das soziale Netzwerk bei seinem Börsengang tatsächlich 100 Milliarden Dollar erlösen, würden die Investoren sogar 118 Dollar für jeden Facebook-Nutzer zahlen."

    Wie heißt es so schön? Wenn es etwas im Internet kostenlos ist, dann bist du nicht der Kunde, dann bist du das Produkt. Werden die Datenkraken endlich in die Schranken gewiesen? Kommt bald eine Gegenbewegung, wo man sich blamiert, wenn man bei facebook ist?
  2. #2

    Lachhafte Einschätzung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor dem Mega-Börsengang macht Facebook Schlagzeilen mit einer spektakulären Übernahme. Der Web-Konzern schluckt den Fotodienst Instagram - für eine Milliarde Dollar. Das Start-up hat zwar nur ein Dutzend Mitarbeiter und erwirtschaftet kaum Umsatz. Dennoch feiern Beobachter den Deal.

    Instagram-Deal: Facebook schluckt potentiellen Rivalen für eine Milliarde Dollar - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie man zum kuriosen Schluss kommen kann, instagram wäre oder hätte mal ein Konkurrent zu facebook werden können, ist mir schleierhaft. Da muss man es schon niemals genutzt haben und selber kräftig an der facebook Blase pumpen, um das zu glauben.

    Wenn ein überbewertetes Unternehmen mit geliehenem Geld ein null-Umsatz-Start-Up für eine Milliarde Dollar kauft, dann weiss man was die Stunde geschlagen hat.

    Freue mich schon auf das grosse Heulen und Bibbern!
  3. #3

    der Hype in die naechste

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor dem Mega-Börsengang macht Facebook Schlagzeilen mit einer spektakulären Übernahme. Der Web-Konzern schluckt den Fotodienst Instagram - für eine Milliarde Dollar. Das Start-up hat zwar nur ein Dutzend Mitarbeiter und erwirtschaftet kaum Umsatz. Dennoch feiern Beobachter den Deal.

    Instagram-Deal: Facebook schluckt potentiellen Rivalen für eine Milliarde Dollar - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    fette Blase laeuft auf Hochtouren, die Bodenhaftung scheint abhanden gekommen zu sein. Eine Milliarde $ fuer eine Bude die pics um die Welt schickt ist starker Tobak. Irgendwann wird auch der duemmste Facebook user begreifen, dass er selbst und freiwillig zum Produkt wurde. Sein Bewegungsprofil, sein Konsumentenverhalten, seine Hobbies, ja selbst Staerken und Schwaechen seiner Pesoenlichkeit, sowie wohl bald auch seine Gesundheit, werden zur Totalvermarktung freigegeben und liefern clicks an Leute die glauben ihm was andrehen zu koennen. Setzt man eine kontextuelle Suchmethode/maschine auf die einzelnen Facebookseiten an, so ist die Nutzung praktisch unbegrenzt. Eigentlich muesste das bei genauer Betrachtung umgekehrt sein und fuer mich ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich dieser Trend umdreht und der User fuer seine Informationen von Facebook & Co. Geld verlangt oder eine Art Provision pro click. Im Gegensatz zu Unternehmen in der Realwirtschaft sind Facebook & Co. Pleite, wenn die user ihren Account abschalten. Das waere ein Thema fuer die Piraten oder anderen Gruppen denen die Persoenlichkeitsprofilvermarktung schon lange auf den Keks geht.
  4. #4

    Gegenbewegung

    Zitat von geronimo49 Beitrag anzeigen
    Eigentlich muesste das bei genauer Betrachtung umgekehrt sein und fuer mich ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich dieser Trend umdreht und der User fuer seine Informationen von Facebook & Co. Geld verlangt oder eine Art Provision pro click.
    Ich hoffe auch daruf, dass der Trend sich umkehrt. Hoffentlich ist FB nicht zu groß. Google+ hat mir besser gefallen (unabhängig von der Datenproblematik). Da wird man nicht mit allem billigen Mist und Werbung zugemüllt. Allerdings nutzen das zu wenige.

    Ein Rätsel sind mit auch die Unternehmen. FB ist ja so eine Art Markenstrich auf dem sich Marken prostituieren, und User mit windigen Versprechungen in die digitalen Separees locken, um sie dort ihrer Anonymität zu berauben - angetrieben von "Zuhältern", die sich Socail Media Manager schimpfen...;-)
  5. #5

    Der Widerstand formiert sich,

    Zitat von blowup Beitrag anzeigen
    Es geht doch immer nur um das eine: Der Handel mit User-(Daten):

    "Bei einem Kaufpreis von einer Milliarde Dollar (rund 760 Millionen Euro) bezahlt Facebook etwa 33 Dollar für jeden Nutzer von Instagram. Sollte das soziale Netzwerk bei seinem Börsengang tatsächlich 100 Milliarden Dollar erlösen, würden die Investoren sogar 118 Dollar für jeden Facebook-Nutzer zahlen."

    Wie heißt es so schön? Wenn es etwas im Internet kostenlos ist, dann bist du nicht der Kunde, dann bist du das Produkt. Werden die Datenkraken endlich in die Schranken gewiesen? Kommt bald eine Gegenbewegung, wo man sich blamiert, wenn man bei facebook ist?
    wenn auch noch sehr, sehr langsam, hier macht man einen Anfang, Link einfach kopieren. Es ist Zeit sich zu organisieren, bevor die Welle total uberschwappt..

    europe-v-facebook.org | EUROPE versus FACEBOOK
  6. #6

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    ...Wenn ein überbewertetes Unternehmen mit geliehenem Geld ein null-Umsatz-Start-Up für eine Milliarde Dollar kauft, dann weiss man was die Stunde geschlagen hat...
    Wann wohl nächste Unternehmen gegründet wird, das Facebook Konkurrenz machen könnte...

    DAS ist ja mal eine Einnahmequelle.
  7. #7

    Ich frag mich, wie wohl die AGB bezüglich Nutzungsrechte an hochgeladenen Bildern aussehen werden. Wahrscheinlich "Nutzer lädt hoch, Fratzenbuch/Instagram könne vermarkten ohne Nutzer zu entlohnen.

    Und ob sich Fratzenbuch über Instagram wohl Zugang zum Handy/Telefon-Addressbuch der Nutzer verschafft? Eine Frage der Zeit...
  8. #8

    13 Mitarbeiter

    1 Milliarde für ein Unternehmen mit 13 Mitarbeitern und einer Idee die morgen schon veraltet sein kann.

    Wer da noch an unser Geld- oder Finanzsystem glaubt, ist wohl im Casino aufgewachsen.
  9. #9

    Wieso "Konkurrenz"?

    Wieso ist Instagram bitte eine Konkurrenz für Facebook? Hat der Verfasser dieses Artikels jemals diese App benutzt?

    PS Was an diesen Polaroid-Retro-Fotos so geil sein soll, kapier ich auch nicht. Soll wahrscheinlich cool sein. Ungefähr so wie Karo-Sitzbezüge im Auto und Lavalampen.








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