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Insolvente Drogeriemarktkette: Schlecker-Kinder klagen über Pleite-Schock

DPA"Vom Sportwagen bis zur schönen Uhr musste er alles abgeben": Die Kinder von Firmengründer Anton Schlecker wehren sich gegen Vorwürfe, ihr Vater habe Geld beiseite geschafft. Durch die Pleite der Drogeriekette habe die Familie den Großteil ihres Vermögens verloren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...840454,00.html
  1. #1

    Die Schlecker-Kinder

    Es wäre besser,sie würden schweigen,denn sie wären in der Lage gewesen,dem offensichtlich beratungsresistenten Vater bei seiner Existenz gefährdenden frühzeitiger Einhalt zu gebieten,auch um ihre eigenen Einlagen und Kredite,deren Verlust sie nun beklagen zu sichern.Nach der in der Presse kolportierten erstklassigen Ausbildung nimmt es schon Wunder,wenn man offenen Auges einen sich beschleunigenden Niedergang des einst hoch bewerteten Unternehmens stillschweigend hinnimmt.
    Was nun die Beschäftigten betrifft,so fragt es sich,ob der Insolvenzverwalter gut daran getan hat,den Kindern bei der Auswahl der Lösungsoptionen durch Dritte ein entscheidende Stimme zuzubilligen.
    Allerdings ist es keine Seltenheit,wenn bei solchen Familienkonstellationen der Nachfolgegeneration einfach die Kraft fehlt,bessere Entscheidung im Interesse eines Unternehmenserhalts zu treffen und durchzusetzen.Traurig,aber wahr.
  2. #2

    optional

    Es ist komisch. Für die Banken gab es und gibt es immer noch hunderte von Milliarden, für eine Firma mit 14 000 Mitarbeiter kein Zent.
  3. #3

    Nicht von dieser Welt

    Ein trauriges Beispiel dafür, wie sich ein bizarrer Realitätstunnel auswirkt:
    "Sie dankten den Schlecker-Mitarbeiterinnen für ihr Engagement."
    Die beiden, denen wohl immer noch der goldene Löffel im Arsch steckt, sollten ihren Ex-Angestellten mal besser für ihr Vermögen danken! Das haben die nämlich mit ihrer Leiharbeiterfirma LDG gemacht (deren einziger Kunde Papas Firma war) und durch die ein Teil der ohnehin mageren Schlecker-Löhne in ihre eigene Taschen floss.
  4. #4

    wozu ein offener Brief?

    all jenen die der Familie Schlecker kritisch gegenüberstehen wird das Thema nochmal lauwarm aufm Silbertablett gereicht und den Rest, den interssiert es sowieso nicht.
  5. #5

    @ radwal

    ...als ob nicht die ganze Menschheit sehenden Auges einen sich beschleunigenden Niedergang stillschweigend hinnimmt...
  6. #6

    ...

    Es ist großartig, daß der freie Markt einmal funktioniert hat und Anton Schlecker die Früchte seines menschenverachtenden Geschäftsmodells noch zu Lebzeiten erntet.

    Die Mitarbeiter können einem Leid tun, andererseits hat sich das Desaster auch wirklich lange vorher abgezeichnet. Man muß solche Firmen nicht retten. Das Beispiel vieler anderer Firmen vorher zeigt nur, daß damit die Insolvenz nur verschleppt wird, dieselben Politiker, die beim ersten Mal als rettende Engel aufgetreten sind, interessieren sich später nicht mehr dafür. Man denke nur an Schröder und seine Versuche irgendwelche Baufirmen zu retten. Man wirft am Ende nur gutes Geld in ein Riesenloch und weckt Hoffnung bei den Mitarbeitern, wo man ihnen nahelegen sollte, sich möglichst schnell nach Alternativen umzusehen.
  7. #7

    Wir sollten uns nicht mehr mit diesen Kindern beschäftigen!

    Die über 20.000, in der Hauptsache entlassenen Mitarbeiterinnen, werden wohl auch ihre Sportwagen und ihre teuren Uhren abgeben müssen. Ich kann ein Klagen über den Pleite-Schock nur noch von den Mitarbeiterinnen ertragen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Vom Sportwagen bis zur schönen Uhr musste er alles abgeben": Die Kinder von Firmengründer Anton Schlecker wehren sich gegen Vorwürfe, ihr Vater habe Geld beiseite geschafft. Durch die Pleite der Drogeriekette habe die Familie den Großteil ihres Vermögens verloren.
    Entschuldigung, das hat jetzt etwas gedauert. Ich wurde längere Zeit von Weinkrämpfen geschüttelt, so dass ich nicht schreiben konnte. Jetzt geht's wieder - halbwegs.
    Den Artikel finde ich toll, und ich freue mich schon sehr, wenn ich demnächst beim Aldi nicht nur die Schickedanz, sondern auch die Schleckers treffen werden. Toll.
  9. #9

    Zitat von vaclaus Beitrag anzeigen
    Es ist komisch. Für die Banken gab es und gibt es immer noch hunderte von Milliarden, für eine Firma mit 14 000 Mitarbeiter kein Zent.
    Banken sind wichtig, Schlecker ist unwichtig; gleichgültig, ob mit 14.000 oder 140.000 Mitarbeitern.








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