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Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet Mitarbeitern 500 Euro Abfindung

dapdFragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829910,00.html
  1. #1

    Wenn sich kein Investor oder Gruppe findet, welche die insolvente Kette kauft, wird auch keiner mehr da sein, der Lohn- oder Abfindungsforderungen zahlen kann. In erster Instanz eines Arbeitsgerichtes kann ein Klaeger entweder selbst, weil kein Anwaltszwang, klagen, Kuendigungsschutzklage, wo dann auch in diesem Falle Abindungsansprueche der Hoehe nach festgelegt werden konnen, aber ob die noch beitreibbar sind, ist ein Gluecksspiel. Findet sich kein Investor und geht die Kette in Aufloesung, sitzen die Lohnglaeubiger auf ihren Forderungen. Das Prozessrisiko kann eingegangen werden, ob die Forderungen beitreibbar sind oder nur in der Glaeubigerliste landen, ist eine andere Sache.
  2. #2

    Was steht den Eigentümern des Desasters zu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    nagen die schon am Hungertuch, sitzen im Schuldturm oder in Beugehaft.

    Das ist schlechter als Nichts, denn es ist NICHTS PLUS eine satte Ohrfeige ins Gesicht der Arbeitnehmer bei Schlecker. Die sind weniger Wert als die Kasse im Laden.
  3. #3

    ...

    Na da werden sich die Aufstocker aber freuen und in im nachhinein in unsagbaren Luxus schwelgen...
    Entschuldigen Sie bitte meinen zynismus, aber anders kann ich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Deutschland nicht mehr ertragen....
  4. #4

    Vorsicht !!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Da gab es 2003 mal eine größere Insolvenz in Deutschland.
    Dem mehr als 500 Mitarbeitern bot der Insolvenzverwalten
    1000 € auf die Hand wenn sie einen Aufhebungsvertrag mit dem Recht in eine Auffang - und Qualifizierungsgesellschaft wechseln zu können unter-
    zeichnen. 72 Stunden Zeit hatte man zu entscheiden,
    3 vom 500 weigerten sich und klagten.
    Ergebnis: akzeptable Abfindungen in 5 - stelliger Höhe.

    Auf die 1000 € warten die Dummen heute noch.
  5. #5

    Äh, wie bitte ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    "Immerhin: Der Zeitung zufolge verspricht der Insolvenzverwalter neben dem Geld auch noch einen Abschiedsgruß - "ein wohlwollendes, qualifiziertes Zeugnis"."

    Äh, dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Die Einhaltung von Gesetzen gilt nun schon als nennenswerte Zusatzleistung ?
    Einfach pervers ... und Familie Schlecker lebt während dessen in Luxus. Einfach pervers.
  6. #6

    Es ist in Deutschland üblich, die Höhe der Abfindung nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zu bemessen, gemeinhin gilt, ein Monatslohn (brutto) für jedes Jahr.
    500 € Abfindung spotten jeglicher Beschreibung!
  7. #7

    Verdi hat Schlecker in die Pleite getrieben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Ich erinnere mich an die Verdi Aktion "rote Karte für Schlecker". Mit anderen Worten bedeutet das: Leute kauft doch woanders ein. Jetzt soll Verdi sich doch auch mal finanziell um die Betroffenen kümmern, anstatt mit grosser Klappe die anderen in die Scheiße zu reiten.
  8. #8

    Danke, FDP

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Da dürfen sich die Mitarbeiter UND der Steuerzahler bei den Herren der FDP bedanken. Ohne die FDP hätten sie wenigstens für 6 Monate eine Auffanggesellschaft mit 80% des letzten Gehaltes gehabt. So bekommen sie nix und ein großer Teil darf gleich zum aufstocken zum Amt, weil des ALG I wohl kaum reichen wird bei den Gehältern.
    Danke, FDP !
  9. #9

    ...,wenn "Schlecker" eine Abfindung von 500€ anbietet sind das bei 10.000 gekündigten Mitarbeiter/innen eine Summe von 5mio € ,falls natürlich alle klagen. Schlecker soll pleite sein und hat Million in der Schublade versteckt?!?!? Das soll einer mal verstehen. Scheint wohl eine neue Masche zu sein, Insolvenz zu beantragen, um die Mitarbeiter loszuwerden. Wir haben in Deutschland einen Arbeitsschutz, der so leicht umgangen werden gang, das ich mich wie in China fühle.
    -fremd Firmen kaufen Abteilungen ab und die Mitarbeiter werden arbeitslos oder der neue Arbeitgeber nimmt sie unter Vertrag fürn Hungerlohn
    -oder man brabbelt den neuen Arbeitern eine OG auf, um als eigenständige Firma bei dieser Person zu arbeiten.
    Was hat sich den geändert? Ich sage, NICHTS. Wir sind in einer modernen Sklaverei. Viel spaß bei den neu Wahlen, ich hoffe ihr lässt euch wieder von der verlockenden F...DP
    hintergehen. =)


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