Forum


 

Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet Mitarbeitern 500 Euro Abfindung

dapdFragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829910,00.html
  1. #20

    ist die Abfindung nicht auch noch zu versteuern?

    Zitat von Spassbremse Beitrag anzeigen
    Es ist in Deutschland üblich, die Höhe der Abfindung nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zu bemessen, gemeinhin gilt, ein Monatslohn (brutto) für jedes Jahr.
    500 € Abfindung spotten jeglicher Beschreibung!
    mit den Einnahmen rollt es sich gleich leichter
  2. #21

    Danke, FDP

    Zitat von OlafKoeln Beitrag anzeigen
    Da dürfen sich die Mitarbeiter UND der Steuerzahler bei den Herren der FDP bedanken. Ohne die FDP hätten sie wenigstens für 6 Monate eine Auffanggesellschaft mit 80% des letzten Gehaltes gehabt. So bekommen sie nix und ein großer Teil darf gleich zum aufstocken zum Amt, weil des ALG I wohl kaum reichen wird bei den Gehältern.
    Danke, FDP !
    du liebe FDP hast eine schöne neue Behörde mit vielen warmen Plätzen für verdiente Funktionäre verhindet.
  3. #22

    Zitat Alice:
    " Verdi hat Schlecker in die Pleite getrieben
    Ich erinnere mich an die Verdi Aktion "rote Karte für Schlecker". Mit anderen Worten bedeutet das: Leute kauft doch woanders ein. Jetzt soll Verdi sich doch auch mal finanziell um die Betroffenen kümmern, anstatt mit grosser Klappe die anderen in die Scheiße zu reiten"
    Da scheint Ihre Erinnerung zu trügen,die Aktion hieß "Rote Karte für Anton Schlecker",dabei ging es darum,besagte Karte mit Forderung nach Übername usw.an das Ehepaar Schlecker zu senden.Es ging nicht um einen Aufruf zum Boykott.So dumm ist selbst Verdi nicht.
  4. #23

    Zitat von jahiro Beitrag anzeigen
    "Immerhin: Der Zeitung zufolge verspricht der Insolvenzverwalter neben dem Geld auch noch einen Abschiedsgruß - "ein wohlwollendes, qualifiziertes Zeugnis"."

    Äh, dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Die Einhaltung von Gesetzen gilt nun schon als nennenswerte Zusatzleistung ?
    Einfach pervers ... und Familie Schlecker lebt während dessen in Luxus. Einfach pervers.
    Naja, wie die Angestellten von Schlecker bisher behandelt&bezahlt wurden, ist ja allgemein bekannt, warum sollte es also nun, am Ende der Geschichte plötzlich anders werden ?
  5. #24

    Frei sein ist alles

    Zitat von celsius234 Beitrag anzeigen
    nagen die schon am Hungertuch, sitzen im Schuldturm oder in Beugehaft.

    Das ist schlechter als Nichts, denn es ist NICHTS PLUS eine satte Ohrfeige ins Gesicht der Arbeitnehmer bei Schlecker. Die sind weniger Wert als die Kasse im Laden.
    Tja, so ist das im schönen Kapitalismus, wo laut FDP die Freiheit herrscht und jeder frei wählen kann, ob er 500,00 Euro haben will oder gar nichts. Abgesehen davon sind erzwungene Abfindungen natürlich Teufelswerk. Anders nur, wenn es sich um vereinbarte Managerabfindungen in 6- oder 7stelliger Höhe handelt, die gerne auch für das Fahren eines Karrens an die Wand gezahlt werden. Dann ist es natürlich etwas anderes.
  6. #25

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe, das der Betriebsrat und Verdi genügend Stehvermögen haben.
    Anfang der Neunziger gab es nach harten Verhandlungen dank Betriebsrat und Gewerkschaft, für uns pro Jahr Betriebszugehörigkeit ein halbes Gehalt und noch etwas extra.
    Die Arbeitgeberseite wollte sterben und gab den Verzweifelten.
    Als alles unterschrieben war sagten der Verhandlungsführer, das der Arbeitgeber happy sei so gut aus der Sache herauszukommen.
    Er hätte einen noch um 25% höheren Spielraum gehabt, wir waren zu schnell zufrieden. Darum Kopf hoch und Härte zeigen!!!!
  7. #26

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Wow, Wahnsinn. 500 Euronen! Die zwei Wochen brauchen die Angestellten sicher auch, um erstmal nachzudenken, was sie mit dem ganzen Geld überhaupt machen sollen.

    Wie wäre es, wenn ein unabhängiger Sachverständiger berechnet, in welcher Höhe den Angestellten Abfindung aufgrund von Beschäftigungsdauer, Grundgehalt, Kündigungsfrist etc. zustehen würde?

    Dieser Betrag kann der Familie Schlecker dann vom Privatvermögen abgezogen werden. Der Patriarch ist schliesslich schuld an diesem Debakel, nicht die Angestellten.

    Wenn das Vermögen dabei draufgeht - das ist dann eben das unternehmerische Risiko, das die FDP in ihren pseudoplanwirtschaftlichen Heldenstories besingt. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, dass es ab einem gewissen Vermögen kein solches Risiko mehr gibt, und der Steuerzahler als Vollkasko für jeden Vollpfosten, der sich für einen Unternehmer hält, geradesteht.
  8. #27

    ...........

    Zitat von jahiro Beitrag anzeigen
    "Immerhin: Der Zeitung zufolge verspricht der Insolvenzverwalter neben dem Geld auch noch einen Abschiedsgruß - "ein wohlwollendes, qualifiziertes Zeugnis"."

    Äh, dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Die Einhaltung von Gesetzen gilt nun schon als nennenswerte Zusatzleistung ?
    Einfach pervers ... und Familie Schlecker lebt während dessen in Luxus. Einfach pervers.
    na na pervers ist was anderes, z. B. wenn ich den Damen meiner Schleckerfiliale ein gutes Zeugnis ausstellen würde. Sorry - aber ich würde es so verbrämen, dass jeder Arbeitgeber die Finger davon lassen würde, denn "meine" Damen haben einem das Einkaufen bereits vor der Pleite vergällt.
  9. #28

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immerhin: Der Zeitung zufolge verspricht der Insolvenzverwalter neben dem Geld auch noch einen Abschiedsgruß - "ein wohlwollendes, qualifiziertes Zeugnis".

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE

    Ist das überhaupt legal? Gutes Zeugnis gegen Geld ausstellen ?
    Hört sich nach Täuschung des neuen Arbeitgebers an, oder ?
  10. #29

    Auffanggesellschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fragwürdiges Angebot oder besser als nichts? Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat zwei gekündigten Mitarbeitern 500 Euro Abfindung angeboten. "Im Ergebnis ist das nichts", sagt der Anwalt einer Klägerin. Die Angestellten haben nun zwei Wochen Zeit, sich zu entscheiden.

    Insolvente Drogeriekette: Schlecker bietet*Mitarbeitern 500 Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Von einer Auffanggesellschaft wäre das weniger als nichts gewesen, gar nix.


TOP



TOP