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Insolvente Drogeriekette: Jeder fünfte Schlecker-Arbeitslose hat neuen Job
DPADie letzten Schlecker-Filialen schließen endgültig, doch jeder fünfte entlassene Mitarbeiter hat schon einen neuen Job. Das geht aus internen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. In der Behörden-Statistik haben die Betroffenen einen Sonderstatus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841310,00.html
- #1 27.06.2012 17:42 von
Flache vier fünftel leer
Und vier Mitarbeitern von fünf haben noch keinen Job.
Würde nicht eher DAS in die Schlagzeile gehören? - #2 27.06.2012 18:10 von
- #3 27.06.2012 18:27 von
Eine Frage des Standpunktes
Und natürlich, dass dem Artikel aus den Zeilen sprüht, dass man doch nicht so meckern sollte, denn wenn schon so kurz nach der Insolvenz 20% wieder einen Job haben, dann.....
Völlig falsche Betrachtungsweise. Wie Sie es schon sagen, die Kehrseite sind die 80% die keinen Job bekommen, weil in ihrer Gegend die Arbeitsstellen, besonders die sozialversicherungspflichtigen einfach nicht da sind.
Die Autorin kommt aus der Wirtschaftsredaktion, da müssen Werbekunden besänftigt werden. Käme sie aus der Redaktion für Soziales, ja dann sähe das Ganze völlig anders aus.:-)
Eine Frage des Standpunktes, wie so oft im Leben. - #4 27.06.2012 19:40 von
Hm, dann lesen Sie mal was hier mehrheitlich vor ein paar Wochen verkündet wurde. Alle nach einem Jahr in H4! 5%Umschulung, 30% Fortbildung, 22% neuer Job, dazu kommen noch alle Sonderfälle, erstmal in der Familienfirma mitarbeiten, gerade krank, sowieso nur ein paar Jahre zur Rente usw.
Was ich mir dachte. Wer es jahrelang bei Schlecker geschafft hat, für den ist die soziale Hängematte ein Trampolin. - #5 27.06.2012 19:44 von
rechnen
tja, und keine 12 stunden vorher veröffentlichte die "berufsberaterin" Uta Glaubitz ihren unsäglichen artikel "anschlussverwendung als opfer".
- Soviel zum thema wirklichkeitswahrnehmung von berufsberatern. - Selbst in die bequemen sessel des öff. dienstes pupsen, aber keinen blassen schimmer vom der lebenswirklichkeit von den 80% der schleckerinnen, die bis dato keinen job gefunden haben, und noch weniger ahnung von den konditionen für die die 20%, die tatsächlich nen neuen job haben.
Den schleckerinnen sei angeraten: rechnet mit spitzem bleistift!
Hartz4 ist de facto das bedingungslose grundeinkommen, an das die einzige bedingung geknüpft ist, dass man arm ist. - und den zustand kann man mit einem luxus-urlaub auch ganz schnell herbeiführen oder die enkel freuen sich auch über großzügige geldgeschenke.
374,- € plus miete plus nebenkosten plus heizung, zuzüglich 130,90 € für eine maßnahme, zuzüglich befreiung von GEZ, befreiung von krankenkassen- eigenbeteiligungen, zuzüglich weiterer unterstützungen, die man sich von diversen ämtern organisieren kann ... ggf. auch mal endlich ne richtige kur machen oder ähnliches ...
das läppert sich lustig auf 1.000,- € netto und mehr pro monat zusammen, ... dafür hat man es nicht mit nervigen chefs, nölenden kunden, stress am arbeitsplatz, aufstehen zu unchristlichen zeiten und widerlichem berufsverkehr zu tun ...
Und wer sich um seine rente sorgt, sollte mal einen blick auf seinen letzten bescheid werfen ...
meine damen: es gibt auch noch anderes auf der welt als die ewige maloche und das rattenrennen. Die gesellschaft in ihrer darstellung als arbeitgeber hat Sie zu 4/5teln aussortiert. Als staatsbürger sind wir eine einstehungsgemeinschaft. Und wer meint, auf Sie und Ihren Beitrag verzichten zu können,muss ganz offensichtlich solche reserven haben, dass diese auch ausreichen, dafür auch bezahlen zu können. - #6 27.06.2012 20:39 von
- #7 27.06.2012 20:43 von
22% haben neue Jobs, aber was für Jobs?
Den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kann man doch nicht trauen. Ich könnte wetten, dass mindestens die Hälfte dieser 22% nur Jobs auf 400€-Basis bekommen hat. Die Bundesagentur für Arbeit ist doch sowieso nur noch der verlängerte Arm der Leiharbeiterfirmen.
Außerdem sind die ganzen Statistiken doch geschönt ohne Ende. Würde man die ganzen 1€-Jobber, die ganzen Leute die Fortbildungen oder Maßnahmen machen, die ganzen Langzeitarbeitslosen nicht aus der Arbeitslosenzahl rausrechnen, hätte Deutschland weit mehr als 4 Millionen Arbeitslose. Ach was heißt "hätte", Deutschland hat mehr als 4 Millionen Arbeitslose!
Die sollen doch mal offenlegen, welche Jobs die Frauen von Schlecker denn bekommen haben. Das wäre höchstinteressant. Aber da wird die Agentur wieder sagen, dass es viel zu aufwändig wäre, diese Daten zu ermitteln^^
Ne, dem Saftladen kann man nicht trauen! - #8 27.06.2012 20:49 von
Na also, geht doch!
Wer bei Schlecker Regale auffüllt oder kassiert, kann das doch auch anderswo genau so gut. Dafür braucht man doch keine besondere Weiterqualifizierung, oder gar ein Bewerbungstraining, hallo? Das sind doch nur ABM-Maßnahmen für gewisse Kursanbieter, die nix gescheit´s gelernt haben. Das kennt man doch zur genüge. Dadurch hat noch niemand einen neuen Job gefunden.
- #9 27.06.2012 21:04 von
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