DPA4500 Schlecker-Mitarbeiter klagen gegen ihre Kündigung. Eine Angestellte hat jetzt Recht bekommen: Das Gericht nennt die Entlassung sozialwidrig. Sollte das Urteil Signalwirkung haben, könnten hohe Gehaltsrückzahlungen auf Schlecker zukommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841442,00.html
Das ist doch nicht zu fassen. Ich verklage jemanden, der nichts hat auf Rückwirkende Zahlung und die Kündigung ist unwirksam. Wie dumm (weltfremd) sind deutsche Arbeitsgerichte? Ich hoffe, die Klagende hat recht hohe Anwaltskosten zu tragen. Sie kann Ihre Forderung dann in der Insotabelle anmelden. Rückwirkend werden das so um die 6500 € sein. Die zu erwartende Quote wird wohl unter 10% liegen. DRAUFGEZAHLT.
Aber Hauptsache ich habe meinen EX AG verklagt. Der hat mich zwar jahrelang ausgehalten und trotz gigantischer Verluste weiter bezahlt, aber er ist ja BÖSE..er muss weiter zahlen und bluten, weil er war Unternehmer. Asoziales Pack, diese Unternehmer.
Siehe Bild zum Artikel. Da entblöden sich Ex Mitarbeiterinnen, Ihren Chef öffentlich zu verhöhnen und wohl als "Kraftausdruck" zu betiteln, jammern aber dann rum? Ich würde sowas nicht einstellen. Wer dann auch noch nicht mal in der Lage ist, das Apostroph richtig zu benutzen und statt "Antons Mädels", lieber Antons Mädel´s schreibt, der sollte sowieso erstmal zum Bewerbungstraining. Warum schreibt es eigentlich nicht "Anton´s Mädel´s", oder gleich in korrektem Kanak "Antonz Mädelz", Alter?!
Eine Kündigung wegen Insolvenz/Zahlungsunfähigkeit ist also sozialwidrig? Interessante Erkenntnis.
Dann sind im Grunde automatisch alle Kündigungen sozialwidrig, weil, einen besseren Grund als die Insolvenz eines Unternehmens gibt es nun wirklich nicht.
Wie soll man jetzt noch wem kündigen? Da geht die gekündigte Person doch direkt vor Gericht und klagt auf Sozialwidrigkeit.
Perfekt!
Die Kosten können ja von den Parteien getragen werden, die in dem Unternehmen Steuergelder versenken wollten. Oder haben "Schlecker-Frauen" auf einmal keinen Bonus mehr?
wieder ein Beispiel für die extensive Interpretationspraxis deutscher (Sozial)Gerichte, die ein Gesetz mittels extensiver Interpretation bei einer Anwendung im konkreten Fall gemäss Interesse ändert. Passt auch zu einer Nachricht von gestern (in der Welt online), nach der die Käuferin einer Eigentumswohnung diese nicht bewohnen kann, weil einer 82jährigen Mieterin mit entsprechenden Arztzeugnissen nicht gekündigt werden darf. Diese Interpretationspraxis entspricht auch vielen Entscheidungen des Bundesverf.gerichtes und besonders des EUGH für Menschenrechte. Sozialisierung auch von Gewinnen, nicht nur von Verlusten.
Ich Frage mich, wieso Herr Anton Schlecker so billig davon kommt. Er hat doch ein Großteil seines Geldes behalten und alles fein und sauber an die Familie verschoben. Darüber wird mittlerweile sogar ganz offen gesprochen. Wieso wird dagegen nichts getan?
Wenn dann diese "ach so guten" Kinder etwas davon erzählen, dass sie ihre soziale Verantwortung so hoch gehalten haben, kommt einem die Galle hoch. 1€-Jobber, Subunternehmen usw. usf. Hauptsache Lohndumping betreiben und jetzt einen auf:"wir haben ja alles versucht!" machen. Es wäre schön wenn dieser Asoziale Geldadel mal wirklich zur Kasse gebeten würde. Dann könnte man die Klage auch entsprechend bezahlen, wenn sie Recht bekommt.