Nicht berücksichtigt wird v.a., daß auf viele der Soldaten und Polizisten massiv familiärer Druck ausgeübt wird, soche (Selbsmord-) Anschläge zu begehen - lange Zeit, nachdem diese Soldaten rekrutiert wurden.
Durch eine 'sorgfältigere' Auswahl von Rekruten würde sich unter Umständen ein ethnisches Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der afghanischen Sicherheitskräfte ergeben, weil die Paschtunen ggü. Druck von Terroristen aus Pakistan gefährdeter sind, als z. die Hazara oder die Tadjiken, aber gleichzeitig die Bevölkerungsmehrheit in Afghanistan stellen und sich von den Minoritäten gegängelt fühlen würden.
Das Problem liegt in Pakistan, in den Sicherheitskräften, im ISI und in Teilen der Regierung, an letzter Stelle an einigen Clans in den Tribal Areas im Nordwesten des Landes.

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