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Insektensterben: Rätselhafter Bienentod alarmiert EU

Bienen bestäuben Blüten - sie sichern der Landwirtschaft gute Erträge. Doch die Insekten*sterben in großer Zahl, Forscher stehen vor einem Rätsel. Mit einem Notprogramm will die EU dem Massentod auf die Spur kommen. Doch bereits jetzt drohen hohe wirtschaftliche Verluste.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...741260,00.html
  1. #70

    Stadthonig ist prima!

    ... hier wurde Stadthonig untersucht und der war bestens:

    http://biene.fingerweb.org/?p=233
  2. #71

    Stadthonig

    Zitat von ibramaru Beitrag anzeigen
    Stadthonig schmeckt sicher gut, Analysen hingegen könnten den Verbrauchern das Fürchten lehren.
    Das Analysen vom Honig von Völkern direkt an der Autobahn, keine erhöhten Schadstoffgehalte zeigen, hat mein Vorautor ja schonmal nachgewiesen.

    Zitat von ibramaru Beitrag anzeigen
    Und Grundsätzlich sollte jeder Imker im Sinne seiner Bienen und seiner Kunden die Völker in grösstmöglicher Entfernung (min. 15km) von Gewerbegebieten, Industrieanlagen, KohleKW (Quecksilber) Autobahnen, Müllverbrennungsanlagen (Dioxin) und Städten aufstellen.
    Diesen Ort zeigen Sie mir bitte in Deutschland. Also vielleicht könnte man sowas noch in Mecklenburg/Brandenburg finden, aber anderswo ist das ja wohl illosorisch. Außerdem könnten wir, wenn es so wäre, ja gar nichts in Deutschland hergestelltes mehr essen, da selbst ökologische oder biologisch arbeitende Betriebe gegen mindestens eines der obigen Kritierien verstoßen. Ich halte das deshalb für Panikmache.

    Zitat von ibramaru Beitrag anzeigen
    Umweltgifte wie Quecksilber, Dioxin, DDT und neuerdings das transgene Gift des bacillus thuringiensis, ..., wirken z.T. kumulativ auf Menschen und verursachen Gesundheitsschäden...
    Wie sie schon schreiben, wirken diese Substanzen nur zum Teil akkumulierend. Quecksilber ist, solang nich als Organo-Quecksilberverbindung vorkommend bzw. eingeatmet überhaupt nicht bioverfügbar geschweige denn akkumulierend. Organische Chemikalien mit hohem Log Kow wie DDT und Dioxin stellen tatsächlich ein Problem dar. Diese Substanzen gelangen aber auch nicht in den Honig, da sie wenn sie wirklich eingetragen werden sollten, eher in eine lipophilere Phase des Bienenstocks, sprich den Wachs oder die Bienen selbst, difundieren, und nicht im Honig verbleiben.
    Das Gift vom Bacillus thuringiensis könnte sich zumindest für Insekten zu einem Problem entwickeln, da es, soweit ich weiß, sehr spezifisch auf Insekten wirkt. Im übrigen zeigen aktuelle Studien, dass der von Monsanto und anderen vertriebene BT-Mais, zwar keine direkt toxische Wirkung auf die Bienen entfalltet, zusammen mit dem Neusema-Erreger indirekt jedoch sehr wohl zu einer erhöhten Mortalität bei den untersuchten Bienenvölkern geführt hat (Quelle: Vortrag Prof. Dr. Hannes Kaatz Universität Halle-Wittenberg).

    Zitat von ibramaru Beitrag anzeigen
    Und übrigens, Bienen verhalten sich in Sonderfällen ähnlich wie Wespen. Sie gehen sehr wohl an Süssigkeiten ...
    Bei dieser Bemerkung sollten sie die Begleitumstände mit schildern, also war Schwarmzeit, wie war die Trachtsituation. Haben die Bienen hunger gelitten. Wieviel Süßigkeit war vorhanden (genug um für Bienen interessant zu sein?)
    Wie bereits beschrieben, kann es in Ausnahmefällen, z.B. bei ausgehungerte Schwärmen, schon vorkommen, dass sie auch Nahrungsreste anfliegen. In Städten haben Sie meist über den Gesamten Frühjahr und Sommer sehr gute Trachtverhältnisse, angefangen von Obstbäumen im Frühjahr über Robinien (Pseudoakazien) im Mai, weiter mit Linden und Götterbäumen im Juni bis Juli, bis hin zum japanischen Schnurrbaum im August. Danach wird sowieso nicht mehr geschleudert, da die Völker behandelt und eingewintert werden müssen.

    Man sollte, das stimme ich Ihnen zu, den Käufern natürlich sagen, dass es sich um Honig aus der Stadt handelt. Es steht ja dann jedem frei den Hongig zu kaufen oder nicht.
  3. #72

    Zitat von taxidriver Beitrag anzeigen
    Hallo s_f
    ...
    Ich selbst bin bei der Beschäftigung mit dem Thema Gentechnik immer wieder genau an dieser Stelle hängen geblieben, also an der Frage ob es irgendwelche.....
    Eine sehr gute Frage, die sich auch mir als Knackpunkt der ganzen Gentechnik-Debatte stellt.
    Zitat von s_f Beitrag anzeigen
    Bei der geschlechtlichen Kreuzung 2er Arten oder Sorten ist es Zufall wie sich die elterlichen Chromosomen aufteilen. D.h. man bekommt eben auch eine neue Mischung, die es so evtl. noch nie so gab und deren Eigenschaften dementsprechend nicht vorhersehbar sind (transgenen Organismen wird ja eben auch genau dies vorgeworfen).
    ...
    Der hat auch darauf hingewiesen dass es vom wissenschaftlichen Standpunkt eben keinen Unterschied macht ob ein Gen künstlich eingesetzt wird oder durch Kreuzung.
    Warum auch? Ist dem Genom egal.
    Deshalb ergeben sich für neue Züchtungen aber dieselben Probleme wie für transgene Pflanzen, das wird aber eben von der Gesellschaft nicht so wahrgenommen.
    Dann muss man halt sachlich beurteilen ob es besser ist eine Pflanze künstlich mit einem Insektizid zu 'bestücken' oder stattdessen massenhaft Spritzmittel auf die Felder zu geben, was ökologisch evtl mehr Auswirkungen hat.
    Man muss das Ganze halt sachlich betrachten, das machen leider die wenigsten.
    Eine gute Antwort, aber ist sie richtig?
  4. #73

    Denn die Frage ist doch wirklich, ob alles das, was durch gentechnische Manipulation erzeugbar ist, wenigstens theoretisch und durch stichproben beweisbar auch durch Züchtung und Kreuzungsreihen erzeugbar wäre.
    Das kann ich – wie Forist taxidriver – nirgends verifizieren. Wenn es zuträfe, wäre ich sehr beruhigt.
    (Den Aufruf zur Sachlichkeit unterschreibe ich sofort. Da ist viel Blödsinn unterwegs, genau wie bei der Debatte um angeblich „strahlende“ Handys: Der hessische Rundfunk ist nämlich verantwortlich für meine Kopfschmerzen…(Ironie off))

    Immerhin gibt es ja auch die beachtliche Ansicht
    Zitat von lisahaehnle Beitrag anzeigen
    Hallo Taxidriver, Sie vergessen eines: in der Natur fliegen Pollen aller möglichen Arten herum und landen auf allen möglichen Narben, meistens passiert dabei garnichts. Bienen helfen kräftig mit dabei. Aber Mutter Natur hat halt Spass daran, zu probieren. Dabei kommt es durchaus zu Artkreuzungen mit gewaltigen Konsequenzen. Was die Gentechniker im Labor machen, ist ein schwacher Abklatsch davon, was in der Natur so alles an gentechnischen Veränderungen passiert....
    Tja, was stimmt denn nun?
    Gut fand ich die Verkürzung der Fragestellung durch den Foristen hasenfuss27:
    Zitat von hasenfuss27 Beitrag anzeigen
    Ein Versuch einer extremen Vereinfachung:
    Stellen wir uns ein Genom mal als Reihe von 10 Schaltern vor...
    Beim natürlichen "Gene-Mischen" wird jetzt Schalter Nummer 4 umgelegt...
    Die Frage ist nun, ob es vielleicht bei der natürlichen Variante eine (unbekannte) Funktion gibt, die, wenn Schalter 4 betätigt wird, automatisch Schalter 9 mit umschaltet und ob es sein kann, dass diese Funktion bei der künstlichen Variante nicht gegeben ist...
    Sprich: Kann ich künstlich Genome erzeugen, die auf natürlichem Weg gar nicht entstehen könnten...
    Leider hat bisher niemand in diesem Thread auf die Frage von taxidriver und hasenfuss geantwortet. Die Statements zur Bienenzucht waren hochspannend (ich spiele mit dem Gedanken, Stadtimker zu werden), aber das Argument Genmanipulation zu diskutieren scheint mir doch sehr wichtig.
    Schade, dass s_f oder andere sich hierzu nicht mehr äußern.
  5. #74

    .

    Zitat von werauchimmer Beitrag anzeigen
    Denn die Frage ist doch wirklich, ob alles das, was durch gentechnische Manipulation erzeugbar ist, wenigstens theoretisch und durch stichproben beweisbar auch durch Züchtung und Kreuzungsreihen erzeugbar wäre.
    .
    Aus dem Bakterium bacillus thuringiensis wurde das giftproduzierende Gen isoliert und egoistisch in die Maispflanze eingebaut. Egoistisch deshalb, weil jetzt eine Vielzahl von Ökosystemen sich schlagartig danach ausrichten muß, was profitgierige Menschlein sich ausdenken.

    Die Gen-Techniker, hier Monsanto, haben mittels Gen-Manipulation, in einer evolutionsgeschichtlich winzigen Zeitspanne, Maispflanzen drastisch verändert. Eine jahrtausende alte und für die menschliche Ernährung bewährte ungiftige Speisepflanze produziert jetzt als GVO-Mais, Gift in kleinen Mengen. Säugetiere in englischen und französischen Labors, in diesem Fall Ratten, wurden mit diesem `Giftmais´ gefüttert, und zwar in Mengen die Ratten vermutlich auch sonst fressen. Als Folge wurden ein verändertes Blutbild und eine etwas vergrösserte Leber, bei den Versuchstieren festgestellt.

    Monsanto hat mit allen gerichtlichen Mitteln versucht, die Veröffentlichung dieser Ergebnisse zu verhindern und scheiterte. Die Transparenz siegte. Genauso lehnen es die Damen u. Herren von Monsanto es ab, eine Haftung für evtl. Folgeschäden an der Natur zu übernehmen.

    Wenn jetzt Bienen diesen Pollen in den Stock tragen um damit ihre Larven zu füttern und diesen selbst zu fressen, werden sie, so scheint es, anfälliger für Virenerkrankungen und NOSEMA, eine Durchfallerkrankung. Ihr Immunsystem wird beschädigt. Insekt und Säugetier reagieren somit.

    USA ist das grösste GEN-Agraranbauland und hat bestimmt nicht zufällig die höchsten Bienenverluste. Und bevor der Zusammenhang widerlegt ist, sollten wir uns auf keine Freilandexperimente einlassen. Denn Folgeschäden bezahlt Monsanto ja nicht.
    Und versichern will die auch keiner. Hier ist der Zusammenhang offensichtlich: Das Risiko ist nicht zu handhaben.
  6. #75

    Sachlich?

    Zitat von s_f Beitrag anzeigen
    Dann muss man halt sachlich beurteilen ob es besser ist eine Pflanze künstlich mit einem Insektizid zu 'bestücken' oder statt dessen massenhaft Spritzmittel auf die Felder zu geben, was ökologisch evtl mehr Auswirkungen hat.

    Man muss das Ganze halt sachlich betrachten, das machen leider die wenigsten.
    Sachlich gesehen ist beides eines Katastrophe und ich hoffe, keiner der Wege wird langfristig beschritten.
  7. #76

    Ist bestimmt was dran

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Als weiteren Faktor für den Rückgang der Bienen und der Wachsenden Unfruchtbarkeit bei vielen Tierarten und dem Menschen selbst, würde ich mal genauer die tägliche Strahlung Belastung untersuchen! ...

    Denn die hat doch in den vergangenen 10 Jahren dramatisch zugenommen - oder irre ich?

    Radio & Stromleitungen haben über lange Zeit Felder erzeugt ok, aber nun sind noch Handy-Masten und Funkzellen überall,
    WLAN Hotspots in jedem Haushalt und bald auch noch Funk-Strom dazugekommen.

    Fast jeder umgibt sich heute mit 10x mehr Elektro- Geräten als noch vor 10-15 Jahren.

    kann ja sein, das das alles für den Menschen nicht schädlich ist. Allerdings würde ich jetzt einfach mal davon ausgehen, das sowohl kleinere Tierarten wie auch die Spermien eventuell etwas stärker dadurch Belastet werden?

    Was meint ihr?
    Totaler Unsinn was ich schreibe?
    Oder könnte was dran sein?
    Ist mit eben nur so in den Kopf gekommen...
    Denke schon, dass da was dran ist. Geringe radioaktive Strahlung wurde bisher auch immer als harmlos eingestuft, was sich im Zusammenhang mit Untersuchungen von Leukämieerkrankungen von Kindern im Umkreis von Atomkraftwerken auch nicht als völlig richtig dargestellt hat. Die Natur ist auf vieles, was wir Menschen ihr bieten, nicht eingestellt und es gibt immer Gruppen, die empfindlicher reagieren als andere. Ich denke, das Bienensterben ist hervorgerufen durch viele Faktoren, wie kalte Winter, Pestizide, Infektionskrankheiten der Bienen oder Befall mit dieser Bienenmilbe und vielleicht auch vermehrte Strahlenbelastung.
    Wir sollten uns wieder einen etwas behutsameren Umgang mit unserer Natur angewöhnen.
  8. #77

    Zuviel von allem in geringer Dosis

    Ich denke auch, dass unabhängig von dem Bienenproblem, wir das Problem haben, dass die Summe der Belastungen zu hoch ist. Z.B. Lebensmittelzusätze - im Labor wird ein einzelner Stoff getestet und dann ein Grenzwert herausgegeben, in der dieser verwendet werden darf. Nun sind es in den letzten Jahrzehnten aber hunderte Stoffe geworden, die den Lebensmitteln hinzugegeben werden.
    Ich denke, nicht nur die Dosis macht das Gift sondern auch die Anzahl der Gifte ist entscheidend. Ich erinnere mich noch, als ich noch Nicht-Bio-Lebensmittel gekauft habe - Sodbrennen hatte ich da öfters. Klassischer Weise kauft man sich dann ein Mittel gegen Sodbrennen und glaubt, es liegt an einem selbst, statt die winzigen Ursachen zu betrachten.

    Zur Radiaktivität - vor einer Weile habe ich mal ein Radiofeature gehört, bei dem es um die Atomwaffentests in der Atmosphäre ging. Ein Schwerpunkt war, dass die Grundstrahlung auf unserem Planeten stark zugenommen hat und wir einer dauerhaften, unnatürlichen Grundstrahlung ausgesetzt sind. Ist schon gruselig, was die Menschheit mit dem Planeten anstellt.
  9. #78

    Die Bienen sterben

    Zitat von lisahaehnle Beitrag anzeigen
    ...Sie vergessen eines: in der Natur fliegen Pollen aller möglichen Arten herum und landen auf allen möglichen Narben, meistens passiert dabei garnichts. Bienen helfen kräftig mit dabei...
    ".... Ich gehe davon aus, dass die Imker was falsch machen..."
    Die Bienen sind als Bestäuber anderen Insekten vielfach überlegen. Als staatenbildende Lebensform sind sie, wie kann es anders sein, hochgradig organisiert und arbeiten mit System: Wenn sie Pollen einsammeln, dann trägt jedes Insekt immer nur eine Pollensorte einer einzigen Pflanzenart in den Stock! Im Stock und in den Waben ergibt sich dann allerdings ein farbenfrohes Pollenmosaik. Ausser bei Monokulturen! Hier ist die Wabe einfarbig. Entweder gelb (Raps), orange (Kürbis), violett (Phacelia), usw.
    Auf einer artenreichen Wiese sind jeweils Bienengruppen unterwegs. Jede Gruppe sammelt auf diesem Flug nur eine Sorte Pollen. Der Nutzen ist seitens der Pflanze enorm. Sie bekommt auf ihre Narben, bedingt durch den systematischen Bienenbesuch, überwiegend Pollen ihrer gleichen Art und weniger eine windbedingte Zufallsladung aller möglichen Fremdpollen.
    Diese Eigenschaft der Biene nennt man Blütenstetigkeit. Die macht sich die Landwirtschaft zu nutze: Die Erntemengen sind nach dem gezielten Einsatz von Bienen bis zu 40 % höher. D.h. ohne Bienen, geringere Ernten, höhere Preise.

    Fatal für die Bienen ist allerdings das in Monokulturen einseitige Pollenangebot. Wenn ein Bienenvolk in unberührter Natur vielleicht 100 Pollensorten als buntes Mosaik in die Waben einlagert und von dieser vielseitigen Eiweißmischung profitiert, bekommt es hingegen in Monokulturen wochenlang nur 1 Pollensorte. Und was eine einseitige Ernährung auslösen kann, weiß man aus der Humanmedizin: Mangelerscheinungen. Der Kunde bekommt dann folgerichtig auch einen einseitigen Honig: Den Sortenhonig! Für Menschen ist allenfalls der Gedanke daran relevant...

    Und wenn die wochenlang einzige eingetragene Pollenart neuerdings auch noch das `Transgene´ also artfremde Gift eines Bakteriums (bacillus thuringiensis) in sich trägt, setzt das große Bienensterben ein.

    Monsanto bearbeitet unsere Politiker, der Wähler hat das letzte Wort und der Verbraucher
    eine unglaubliche Macht: Die Forderung nach einer Produkthaftung für GVO-Nahrungsmittel.

    Zitat von lisahaehnle Beitrag anzeigen
    .... Ich gehe davon aus, dass die Imker was falsch machen..."
    Erzählen Sie das Bitte nicht meinen Bienen!
  10. #79

    Blühende Streifen

    Zitat von ibramaru Beitrag anzeigen
    Fatal für die Bienen ist allerdings das in Monokulturen einseitige Pollenangebot. Wenn ein Bienenvolk in unberührter Natur vielleicht 100 Pollensorten als buntes Mosaik in die Waben einlagert und von dieser vielseitigen Eiweißmischung profitiert, bekommt es hingegen in Monokulturen wochenlang nur 1 Pollensorte. Und was eine einseitige Ernährung auslösen kann, weiß man aus der Humanmedizin: Mangelerscheinungen.
    Und weiter geht's den Winter über, viele konventionelle Imker nehmen allen Honig weg und geben Zuckerwasser. Wenn man bedenkt, dass Honig ein natürliches Heilmittel ist, ist der Austausch gegen Zucker schon bedenklich. OK, mancher Honig wie der reine Waldhonig ist schwerer verdaulich, aber normalerweise haben Bienen auch einen Honigvorrat, der einen Querschnitt des Jahres bildet.
    Ein Schritt in Richtung Pollenvielfalt wäre, dass in ganz Deutschland blühende Streifen an Feldern Pflicht würden.

    Ein Elend ist auch, dass neben Straßen extrem breite Streifen regelgmäßig abgemäht werden. Viel Lebensraum bleibt unseren Insekten wirklich nicht mehr.

    Und auch noch bedenklich finde ich, dass ohne das Bienensterben sich kaum jemand darum kümmern würde, ob durch die industrielle Landwirtschaft Tiere aussterben.








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