Nunja, das mit der Kärntner Biene (Carnica) ist nicht ganz so einfach. Folgendes noch zur Dunklen:
* sie sticht nicht mehr als die Carnica (siehe nordbiene.de und Videos - Imkern im T-Shirt)
* längere Brutpause im Winter, was ein Vorteil gegen die Varromilbe ist, die Milbe die Brut für ihre Jungtiere braucht
* fliegt auch bei verregnetem Wetter (Klimaerwärmung -> erhöhte Verdunstung -> mehr Regen -> Dunkel Biene ;) )
* wird allgemein als robust gelobt
Allgemein wurde die Bienen leider zu sehr in Richtung Imkerei gezüchetet, was zum Beispiel zur Folge hat:
* friedlich -> friedlich auch zur Milbe und zu Eindringlingen, die Krankheiten mitbringen
* geringe Propolisproduktion (spezieller Kitharz) damit die Rähmchen nicht verkleben -> das ist der natürliche Schutz der Biene gegen Schimmel und Krankheiten
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Interessant sind auch Ansätze wie der der Nestwärmeduftbindung, der sagt, mit jedem Öffnen der Beute geht die antibiotisch wirkende Stockluft verloren und macht die Bienen anfälliger. Hinzu kommt, dass die Rähmchenkonstruktion eine natürliche Wärmeverteilung stört und die Bienen verstärkt heizen müssen.
http://www.seanet.com/~alexs/bien/bienenzucht_full.pdf
Ich möchte auch keine neuen Medikamente in den Beuten sehen. Und selbst die Säuredusche mit Ameisensäure ist für die Biene sehr unangenehm. Das schlimme ist doch, dass die immer öfter wiederholten Säureduschen die Varroamilbe nur stärker gemacht haben, da immer ein paar überleben. Wo früher eine Säuredusche reichte sind es nun oft drei oder mehr. Ein langfristige Schädigung und Schwächung der Biene ist da nicht ausgeschlossen.
Was ich mit all dem sagen will ist, der Mensch muß in seiner Beziehung zu seiner Umwelt radikal umdenken und natürliche Wege suchen. Die Imkerei ist da nur ein Beispiel, was ganz gut zeigt, dass der Mensch zu viel Druck auf Tier und Umwelt ausübt.
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