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Innovationswunder Portugal: Schlau aus dem Reformstau
SPIEGEL ONLINEDie Wirtschaft schrumpft, die Zahl der Arbeitslosen wächst - doch die Portugiesen geben sich nicht auf. Statt für weitere Rettungsmilliarden zu demonstrieren, erschließt eine junge Unternehmergeneration mitten in der Krise die Wachstumsmärkte der Zukunft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...842961,00.html
- #1 09.07.2012 13:51 von
Dank und Respekt an diese Gruppe Portugiesen. Welcher Schlag in's Gesicht der Griechen muss es sein, wenn Menschen aus Eurokriesenländern eben nicht empört auf die Strasse gehen und gegen Deutschland geifern, sondern sich am eigenen Kragen packen und aus eigener Kraft versuchen, der Krise zu entkommen!
- #2 09.07.2012 14:13 von
genug mit dem griechen-schlagen
Solche Erfolgsgeschichten koenne man in allen von deutschen "Pleitelaender" finden, inklusiv Griechenland, lieber LH526. Sie werden aber nicht reichen die Wirtschaft dessen Laender zu retten. Das Euro ist naemlich ein entscheidender Faktor. Und genug mit dem Griechen-schlagen. Die sind Ihnen an nichts schuld.
- #3 09.07.2012 14:43 von
gibt es überall
Junge Menschen gibt es überall. Gute Projekte ebenfalls, auch in Griechenland. Mir geht es ohnehin auf den Keks und ich vermeide es bewusst in Diskussion über DIE Griechen, DIE Detuschen, DIE Portugiesen etc. so reden.
Weder haben wir noch sie, die Krise erbaut, noch befeuert
und forciert. Nur ausbaden werden WIR es.
Das ist so, ob man nun jammert oder anpackt. Es wäre nur einmal schön, wenn Verantwortliche auch zu dieser gezogen werden. Das kommt praktisch nicht vor. Mal schauen, wie weit die Europa die "gute Mensch von Sezuan" Taktik noch bringt. - #4 09.07.2012 15:00 von
- #5 09.07.2012 15:02 von
na ja, ganz so einfach
wie in dem Artikel wird es nicht sein. Mag es auch junge begeisterte innovationsfreudige Menschen da geben, die Mentalitaet und die Strukturen in der Beamtenschaft und Justiz aufzubrechen, erfordert Zeit und Geduld. Das ist wie fast überall das größte Problem. Aber vielleicht hilft ja die Krise. Seien wir ehrlich, ist es bei uns viel anders?
- #6 09.07.2012 15:06 von
Augenwäscherei
Als Unternehmer in Portugal möchte ich zu diesem Beitrag gerne folgendes hinzufügen:
Die angepriesenen Reformen und das beispielhafte Verhalten der Portugiesischen Regierung in Bezug auf die Vorgaben der Troika tragen in keinster Weise zu einer absehbaren Strukturreform bei.
Die Aussichten für Betriebe in diesem Land werden von Woche zu Woche schlechter, denn die Zahlen, die die Regierung uns für das erste Quartal vorgelegt hat, lassen nichts gutes erahnen.
Trotz Steuererhöhung und Kürzung der Sozialabgaben, sind die Steuereinnahmen gesunken. Da die Rentenkassen der Staatlichen Betriebe bereits zur Verschönerung der Zahlen in 2011 geplündert wurden, ist die Aussicht auf eine Punktlandung bei 4,5% Haushaltsdefizit verschwindend gering.
Mangels Alternativen wird schon jetzt auf die zusätzliche Besteuerung von Kapitalanalgen geschielt, was unweigerlich eine Kapital-Flucht zufolge haben wird.
Mein Fazit: Dieser von der Troika vorgegebene, rigorose "Spar-Kurs" ohne irgendwelche sinnvollen Massnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums wird somit die Wirtschaft lange vor irgendwelchem Aufschwung zugrunde richten. - #7 09.07.2012 15:09 von
optional
Selbstverständlich gibt es solche Beispiele auch anderen-lands. Aber es steht für ein Prinzip der Portugiesen. "Nicht jammern, sondern mir Einsichtigkeit die Probleme anpacken" Und dies liebe "Grieschenland-Verteidiger" findet man in GR leider nur ganz selten und wenn,dann in "Nichmaßgebenden Kreisen" Stattdessen fast nur Lügen und Hinhalteversprechungen. GR(und das ist eben die vom Volk gewählte Regierung) hat sicht damit einfach Unglaubwürdig gemacht und das wird noch sehr, sehr lange so bleiben !
- #8 09.07.2012 15:13 von
Manchmal frag ich mich schon. Man könnte meinen es gibt den Prototypen von Deutschen, Portugiesen, Griechen, etc.
Bei Journalisten ist es sogar gut, dass diese verschiedene Denkmuster aufweisen. Sonst wären die Artikel ja überall gleich! Auch müsste Ihnen dann auffallen, dass es bei den Deutschen Unternehmer, Unternehmerinnen, Angestellte und Beamte gibt. Da wird auch kein Fass aufgemacht, obwohl der Durchschnittsdeutsche wohl eher angestellt ist. Auch sind wir im Schnitt nicht alle Zwitter, sondern unterscheiden uns nach Geschlecht.
Das einzige, was mich in dieser Richtung sehr wundert ist, dass sich die vom Volk gewählten Vertreter nach der Wahl nicht mehr nach dem Durchschnittsmenschen richten, sondern einzig und alleine ihre Interessen vertreten. Dafür aber sind sie nicht gewählt. Bei dieser Gruppe kann man durchaus ein Fass aufmachen, wenn sie sich nicht um die Vertretung der Bürgerinteressen kümmern. - #9 09.07.2012 15:24 von
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