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Inhaftierte Oppositionsführerin: Charité-Chef besucht Timoschenko im Gefängnis

REUTERS / Ukrayinska PravdaSie leidet an einem Bandscheibenvorfall, sie ist seit zwei Wochen im Hungerstreik: Jetzt reist Charité-Chef Karl Max Einhäupl in die Ukraine, um Julia Timoschenko zu untersuchen. Nach einem Zeitungsbericht bereitet das Gefängnis die Zwangsernährung der inhaftierten Oppositionsführerin vor.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831311,00.html
  1. #150

    muss schon sein

    Zitat von bene_lava Beitrag anzeigen
    Tja, richtig erkannt....das kann einfach nicht sein. Worum geht es wirklich"? Warum wird nicht mit offenen Karten gespielt?
    Tja, es wird wohl darum gehen, was sie sich medizinisch noch erlauben kann, um die Sache weiter eskalieren zu lassen, ohne am Ende doch noch gesundheitlichen Schaden zu nehmen.

    Dazu sollte man schon einen ausgewiesenen deutschen Fachmann konsultieren!
  2. #151

    Allzweckwaffe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie leidet an einem Bandscheibenvorfall, sie ist seit zwei Wochen im Hungerstreik: Jetzt reist Charité-Chef Karl Max Einhäupl in die Ukraine, um Julia Timoschenko zu untersuchen. Nach einem Zeitungsbericht bereitet das Gefängnis die Zwangsernährung der inhaftierten Oppositionsführerin vor.

    Charité-Chef Einhäupl erneut bei Julija Timoschenko in der Ukraine - SPIEGEL ONLINE
    Als Neurologe ist der "Charité-Chef" natürlich "der" Fachmann für die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls. Aber vielleicht haben die ja keine Spezialisten an der Charité? Man sollte sich mit der Mayo-Klinik in Verbindung setzen, dann könnte Timoschenko auch gleich in die USA ausreisen. Wir können sie hier nicht brauchen!
  3. #152

    Zitat von Klaschfr Beitrag anzeigen
    Als Neurologe ist der "Charité-Chef" natürlich "der" Fachmann für die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls [...]
    Natuerlich: Alleine der Neurologe stellt die Indikation ob OP oder nicht ...
  4. #153

    Dazu benötigen wir kein Christentum. Das schaffen wir auch selber!

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Ja, sehen Sie, zum Glück tritt ja das Christentum bei uns immer mehr in den Hintergrund. Sie wissen schon, diese Institution, mit der man früher die Bevölkerung so herrlich verdummen konnte
  5. #154

    Nachfrage...

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Natuerlich: Alleine der Neurologe stellt die Indikation ob OP oder nicht ...
    ...mich interessiert immernoch die Frage, ob Sie auch deutschen Ärzten vorsätzliche Körperverletzung vorwerfen?
  6. #155

    Zitat von darpan Beitrag anzeigen
    sind leider fast alle Leserkommentare, wenn es um diesen Fall geht. Manchmal die allerunterste Schublade, im Kindergarten geht es sicherlich zivlisierter zu. Argumente treten in den Hintergrund oder werden erst gar nicht vorgebracht. Hoffentlich ist diese Haltung nicht repräsentativ für die überwiegend formell christlichen Deutschen. In der Bevölkerung breit getragener Nazi-Wahnsinn (wie könnte man da von ein Diktatur reden) - DDR-Unrechtsregime übelster Sorte, auch nicht ohne viele Überzeugte - alles nur Zufall - was kommt demnächst?
    "Argumente treten in den Hintergrund " schreiben Sie, - und bringen selber keine. Es wäre doch für uns alle wertvoll gewesen, wenn Sie uns durch Ihren Standpunkt zu neuen Erkenntnissen gebracht hätten. Oder haben Sie etwa keine?
  7. #156

    Zitat von Knut Albers Beitrag anzeigen
    Darauf hatte ich nur noch gewartet. Weg vom Thema, hin zur aeusseren Erscheinung von Timoschenko.
    Solche menschenverachtenden Aeusserungen gehen ins Persoenliche und sind irrelevant.(...)
    Warum? Sie instrumentalisiert doch ihr Aussehen für ihre Zwecke und liegt dort in der Zelle wie das Leiden Christi mit frisch gefärbten Haaren. Der Kerker kann so unmenschlich nicht sein, wenn man sogar Fotografen hienen lässt, um diese Aufnahmen zu machen.
  8. #157

    Zitat von janos71 Beitrag anzeigen
    (...) Timoscheko hat ihre Multi-Millionen wie viele andere Oligarchen in den ehemaligen GUS Staaten "verdient" und dabei ist bei weitem nicht alles sauber gelaufen. Erstaunlich ist doch auch, dass hier im Westen deutlich mehr Wirbel um Ihre Person gemacht wird als in der ukrainischen Bevölkerung.
    Da gibt es in Russland einen weiteren Oligarchen, der gerade einsitzt und der ebenfalls bei uns im Westen den Status des verfolgten Oppositionellen genießt. Andere haben sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht.
  9. #158

    Sie

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Schon einmal daran gedacht, dass man solch ein Video auch faelschen kann? Frauen, die aussehen wie Julija Tymoschenko, gibt es in der Ukraine zuhauf!
    Ich persoenlich glaube da doch lieber Prof. Einhaeupl als irgendeinem obskuren Youtube-Video ...


    glauben ?
    Dann glauben sie mal weiter.
    Selbst der Prof. wird nicht ausschließen können,daß übermäßige Schmerzen simuliert werden können bei einem Bandscheibenvorfall,
    wie im Fall Timoschenko.
    Jedenfalls ganz ausschließen wird der Prof.Einhäupl dies nicht,
    Schmerzen gehören zum Krankheitsbild.
    Jedenfalls so in seiner Pressekonferenz vor einigen Tagen..
  10. #159

    Interessanter Erklärungsversuch

    Zitat von blumstajn Beitrag anzeigen
    Das Drama um Timoschenko wird weiter am Kochen gehalten. Jetzt schickt Deutschland auch noch einen Arzt, um der ukrainischen Demokratie-Ikone medizinisch (sprich: humanitaer) beizustehen. Warum wurde die Timoschenko Affaere gerade in Deutschland losgetreten? Alle anderen Laender halten sich auffaellig sehr bedeckt. In USA existiert dieses Thema gar nicht. Um den fatalen Eindruck zu vermeiden, dass man alleine auf die Ukraine draufhaut, hat man einige europaeische Politiker wie Barroso, die im Sold von Berlin stehen, gebeten die Berliner Parole gefaelligst nachzuplappern.

    Warum ist Berlin die Lust an Ukraine vergangen? Die Finanzkrise hat gezeigt, dass Deutschalnd sich mit der EU und dem Euro-Projekt uebernommen hat. Man weiss nicht, was man noch fuer Spanien, und spaeter fuer Italien, moeglicherweise auch fuer Frankreich in der Zukunft wird zahlen muessen. Und dann noch Ukraine dazu - gross und arm. Unausdenkbar, was das kosten koennte! Nein, das ist eine gute Gelegenheit der eigenen Bevoelkerung zu sagen, dass man mit solchem Unrechtsstaat nichts zu tun haben will - aus Liebe zu Menschenrechten, aus Mitleid zu Timoschenko. Man will den finanziellen Schaden fuer Deutschland begrenzen. Eine Taktik, die man sich den Amerikanern abgeschaut hat, und eine Uebung, wie man die eigenen Medien fuer die grosse Wohl des Landes einspannen kann. Immerhin, eine Machtdemonstration - nicht mit den Panzern, aber mit der soft power. Das werden sich die anderen merken, was man machen kann. Kaczynski und Orban haben das schon zu spaeren bekommen. Die Medien spielen mit. Sogar Maybritt Illner laesst in ihrer Sendung die Tochter von Timoschenko ueber Menschenrechte, Anstand und Demokratie schwadronnieren. Mehr als peinlich. Der VW-Mann in der Duskussions-Runde hat sich mit der Kritik sehr vornehm zurueckgehalten aber zu verstehen gegeben, was er davon haelt.
    Die Taktik ist auch globalpolitisch schlau. Man wirbt um die Gunst Moskau's. Die unterschwellige Botschaft: wir machen etwas Theater um die Menschenrechte, aber wir konzedieren, dass Ukraine euch gehoert. Keine Sorge, wir habe kein Interesse mehr. Und Moskau versteht die Botschaft und spielt mit. Deswegen die Gegenauffuehrung Moskau's. Nein man ist mit Deutschland gar nicht zufrieden. Dieser Raketenbeschluss ist fuer Moskau inakzepatable. Ja, die Welt soll ja gar nicht auf den Gedanken kommen, dass Merkel und Putin laengst zusammen in einem Bett liegen.
    Solche Schachzuege und Medienspiele werden auf die Dauer Deutschland in Europa schaden. Aber vielleicht ist das auch gewollt. Am Ende kann Deutschland entruestet aus der EU austreten und in ein Buendnis mit Russland treten.
    Klingt zwar ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie aber meiner Meinung nach ein interessanter Standpunkt. Das Problem ist ja auch in unseren zum Teil gleichgeschalteten Medien die wirklich relevanten Fakten herauszuhören. Ich denke mal, dass auf beiden Seiten (Janukowitsch - Timoschenko) keine Unschuldslämmer sitzen. Gestern bei Illner erwähnte Bosbach zumindest, dass einen Tag vor der Verurteilung von Timoschenko der Richter durch einen 31-jährigen Novizen ersetzt wurde, der sich an einem Tag durch ca. 11.000 Seiten Prozessakten hätte durchackern müssen. Das ist natürlich ein Unding und somit kein fairer Prozess. Janukowitsch sollte das anerkennen und das Verfahren neu aufrollen. Aber vermutlich hat er selbst zu viel Angst, dass ihn belastende Details ans Tageslicht kommen.








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