REUTERS / Ukrayinska PravdaSie leidet an einem Bandscheibenvorfall, sie ist seit zwei Wochen im Hungerstreik: Jetzt reist Charité-Chef Karl Max Einhäupl in die Ukraine, um Julia Timoschenko zu untersuchen. Nach einem Zeitungsbericht bereitet das Gefängnis die Zwangsernährung der inhaftierten Oppositionsführerin vor.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831311,00.html
hier Stimmung macht,ist ja wohl offensichtlich.
Frau Timoschenko ist das beste Beispiel für das Ausnutzen
von Grauzonen nach dem Zusammenbruch der UdSSR und das
Zusammenraffen von hunderten Millionen zu Lasten der breiten Bevölkerung halbwegs legal /illegal.
Vorbild ?
bestenfalls für den schimmsten Raubtierkapitalismus
Würde auch nur ein deutscher Politiker aufschreien, geschweige denn eines der deutschen Leitmedien, wenn es sich um einen völlig durchschnittlich aussehenden Mann handeln würde? Würde da die Charité einfliegen? Warum kümmert sich die deutsche Politik nicht um den chinesischen Bürgerrechtler Chen Guangcheng? Sind die Gefängnisse in China weniger unmenschlich als die in der Ukraine? Chen hätte den Einsatz der deutschen Politik allemal eher verdient als Julija T.
Sie unterschätzen die Klugheit der Menschen - und der SPON-Leser. Die merken genau, dass es sich im Fall Timoschenko wieder mal um die übliche PR-Suppe handelt, die ihnen da serviert wird. Und sie sind darüber nicht froh. Es passt alles zu gut: Hübsche Frau, dazu noch blond, die Anbindung an die EM, die Bösewichter (mit denen die gute Julija zum Teil eng zusammen gearbeitet hat). Mit ihrem Einsatz für Julija T. versetzen Merkel & Co. allen echten politischen Gefangenen einen Schlag ins Gesicht. Dem deutschen Image tun sie damit keinen Gefallen. Jetzt sieht es so aus, als ob sich die deutsche Politik vorrangig für Leute einsetzt, die Millionen auf dubiose Weise erworben haben.
Und: Warum fährt der Chef der Charité nicht mal nach Homs? Peking würde es auch tun. Was bleibt, ist ein Nachgeschmack des Ekels, der Abneigung. Und den dürften hier einige Leser haben.
Schön, dass sich der Charité-Chef Karl Max Einhäupl seines hippokratischen Eids besonnen hat und nun auch "kostenlose" Hausbesuche in der Ukraine anbietet. Welche "unschuldig" einsitzenden "Ehrenleute" will er dann als nächstes besuchen: Bernard Madoff, Wiktor But oder gar Charles Manson? Als Gastgeschenk könnte der Mann im weißen Kittel der "blonden Märtyrerin" noch eine im Kuchen eingebackene Metallsäge made in Germany überreichen, damit sie recht bald ihren wohlverdienten Lebensabend am Tegernsee verbingen kann.
Vielleicht sollte jeder der ins Gefaengnis kommt in den Hungerstreik treten.
der Übeltäter war bestimmt ein Regierungsarzt ,oder ?
Sie sollten sich mal schlau machen,wie viele Verfahren in Deutschland
wegen Fehlbehandlung so pro Jahr vor Gerichten anhängig sind.
Ihr Einwurf beweist gar nichts,außer.....auch Ärzte sind nur
Menschen und machen gelegentlich auch Fehler.......insbesondere
auch in Deutschland.
Ja durchaus, soweit ich das mitbekomme verweigert sie sich ja selbst einer Behandlung - man will sich ja nur im Ausland behandeln lassen.
Jetzt nennen sie mir mal einen Staat der Welt, der eine verurteile Inhaftierte in das nicht ausliefernde Ausland ausreisen lassen würde, damit sie sich dort behandeln lassen kann? Mit Millionen wenn nicht Milliarden auf dem Konto wohlgemerkt.
Insbesondere nachdem man offensichtlich einen Mordsaufwand betrieben und ja scheinbar extra für sie modernstes Gerät angeschafft hat, woran selbst das Expertenteam so ziemlich des angesehensten Krankenhaus Europas praktisch NICHTS zu bemängeln hatte? Und man ja sogar gestattet, dass die deutschen Experten doch in der Ukraine operieren sowie sie scheinbar nach belieben inspizieren! Aber das geht ja dann doch nicht, ist ja den Deutschen Experten zu aufwändig. Hallo?
Nur weil sie keine Extrawurst bekommt die vermutlich kein Gefangener in keinem Land der Welt (abgesehen von den am schlimmsten korrumpierten versteht sich) bekommen würde, kann man doch nicht davon reden das ihr die Behandlung verweigert wird?
Da werden doch schlicht die Tatsachen auf den Kopf gestellt.
Und eins würde ich auch mal gerne wissen: Wenn sie doch so schlimm misshandelt wird dort, warum eigentlich gestattet man dann unabhängigen Ärzten, ihren Anwälten etc. so freien Zutritt? Macht das irgendeinen Sinn?