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Inhaftierte Oppositionsführerin: Charité-Chef besucht Timoschenko im Gefängnis

REUTERS / Ukrayinska PravdaSie leidet an einem Bandscheibenvorfall, sie ist seit zwei Wochen im Hungerstreik: Jetzt reist Charité-Chef Karl Max Einhäupl in die Ukraine, um Julia Timoschenko zu untersuchen. Nach einem Zeitungsbericht bereitet das Gefängnis die Zwangsernährung der inhaftierten Oppositionsführerin vor.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831311,00.html
  1. #100

    prima Geschäft

    Zitat von pawel-kortschagin Beitrag anzeigen
    100 Mio EUR Sicherheiten in der Ukraine hinterlegen, Pass in der Ukraine abgeben und sicherstellen, dass die Behandlungskosten in Deutschland auch bezahlt werden (Sicherheitsleistung).
    Da sie wahrscheinlich nicht in die Ukraine zurückkehren wird, hat dieses Land dann ein Problem weniger und 100 Mio mehr.
    Wie man lesen kann, ist sie eine Multimilliardärin.
    Beim ihrem Vorschlag hätte sie also viele Mia., die möglicherweise der Ukraine gehören, außer Landes gerettet.
  2. #101

    Wer

    Zitat von conny2 Beitrag anzeigen
    ...ob Janutschenko seine Claqueure zwecks Stimmungsmache hier versammelt hat. Sie werden aber wohl nicht viel erreichen. Und zwar durchaus nicht nur wegen seiner eigenen schon eher "mopsig" zu nennenden Figur, die er in der Badehose machen düfte, sondern weil die Zeit für Machthaber wie ihn in Europa längst abgelaufen ist, augenscheinlich ganz ohne dass er es bemerkt hat, und was ja nicht unbedingt für seinen Weitblick spricht. Denn es kann ja gut sein, dass auch mit ihm eines Tages abgerechnet und er dann vielleicht ganz froh darüber sein wird, dass es Menschenrechte gibt, die ihn vor dem Schlimmsten bewahren - wenn er Glück hat.
    hier Stimmung macht,ist ja wohl offensichtlich.
    Frau Timoschenko ist das beste Beispiel für das Ausnutzen
    von Grauzonen nach dem Zusammenbruch der UdSSR und das
    Zusammenraffen von hunderten Millionen zu Lasten der breiten Bevölkerung halbwegs legal /illegal.
    Vorbild ?
    bestenfalls für den schimmsten Raubtierkapitalismus
  3. #102

    Hintergrund

    Zitat von darpan Beitrag anzeigen
    sind leider fast alle Leserkommentare, wenn es um diesen Fall geht. Manchmal die allerunterste Schublade, im Kindergarten geht es sicherlich zivlisierter zu. Argumente treten in den Hintergrund oder werden erst gar nicht vorgebracht. Hoffentlich ist diese Haltung nicht repräsentativ für die überwiegend formell christlichen Deutschen.
    Ja, sehen Sie, zum Glück tritt ja das Christentum bei uns immer mehr in den Hintergrund. Sie wissen schon, diese Institution, mit der man früher die Bevölkerung so herrlich verdummen konnte
  4. #103

    Reine PR-Aktion von Merkel & Co.

    Zitat von backstabber1987 Beitrag anzeigen
    Die Forenbeiträge zu diesem Thema sind ein Musterbeispiel für deutsche Gehässigkeit...
    Ich wette, wenn auch nur der Hälfte der Schreiber hier was auch nur annähernd ähnliches passieren würde (z.B. Geld- oder Bewährungsstrafe, obwohl unschuldig) würde wieder das große Geschrei á la "Ich dachte, wir lebten in einen Rechtsstaat!" losgehen.

    Aber was sollst, Timoschenko ist ja sehr hübsch für ihr alter, da kann man so richtig schön seinen Hass und Neid entladen; gibt übrigens auch Hinweise, dass bei den Hexenprozessen bevorzugt überdurchschnittlich hübsche Frauen "angeklagt" wurden. Bin sicher, dass hier grad ein ähnlicher Mechanismus am Werk ist.
    Würde auch nur ein deutscher Politiker aufschreien, geschweige denn eines der deutschen Leitmedien, wenn es sich um einen völlig durchschnittlich aussehenden Mann handeln würde? Würde da die Charité einfliegen? Warum kümmert sich die deutsche Politik nicht um den chinesischen Bürgerrechtler Chen Guangcheng? Sind die Gefängnisse in China weniger unmenschlich als die in der Ukraine? Chen hätte den Einsatz der deutschen Politik allemal eher verdient als Julija T.

    Sie unterschätzen die Klugheit der Menschen - und der SPON-Leser. Die merken genau, dass es sich im Fall Timoschenko wieder mal um die übliche PR-Suppe handelt, die ihnen da serviert wird. Und sie sind darüber nicht froh. Es passt alles zu gut: Hübsche Frau, dazu noch blond, die Anbindung an die EM, die Bösewichter (mit denen die gute Julija zum Teil eng zusammen gearbeitet hat). Mit ihrem Einsatz für Julija T. versetzen Merkel & Co. allen echten politischen Gefangenen einen Schlag ins Gesicht. Dem deutschen Image tun sie damit keinen Gefallen. Jetzt sieht es so aus, als ob sich die deutsche Politik vorrangig für Leute einsetzt, die Millionen auf dubiose Weise erworben haben.

    Und: Warum fährt der Chef der Charité nicht mal nach Homs? Peking würde es auch tun. Was bleibt, ist ein Nachgeschmack des Ekels, der Abneigung. Und den dürften hier einige Leser haben.
  5. #104

    Absolut lächerlich!

    Schön, dass sich der Charité-Chef Karl Max Einhäupl seines hippokratischen Eids besonnen hat und nun auch "kostenlose" Hausbesuche in der Ukraine anbietet. Welche "unschuldig" einsitzenden "Ehrenleute" will er dann als nächstes besuchen: Bernard Madoff, Wiktor But oder gar Charles Manson? Als Gastgeschenk könnte der Mann im weißen Kittel der "blonden Märtyrerin" noch eine im Kuchen eingebackene Metallsäge made in Germany überreichen, damit sie recht bald ihren wohlverdienten Lebensabend am Tegernsee verbingen kann.
  6. #105

    Hungerstreik

    Vielleicht sollte jeder der ins Gefaengnis kommt in den Hungerstreik treten.
  7. #106

    Und

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Ich behaupte das! Wir hatten einmal ein junge Patientin, die von der angeblichen orthopaedischen Koryphaee der Ukraine operiert worden war.

    Nicht gerade schoen, einer Frau Mitte 20 sagen zu muessen, dass man sie zum Krueppel geschnippelt hat ...
    der Übeltäter war bestimmt ein Regierungsarzt ,oder ?
    Sie sollten sich mal schlau machen,wie viele Verfahren in Deutschland
    wegen Fehlbehandlung so pro Jahr vor Gerichten anhängig sind.
    Ihr Einwurf beweist gar nichts,außer.....auch Ärzte sind nur
    Menschen und machen gelegentlich auch Fehler.......insbesondere
    auch in Deutschland.
  8. #107

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Dass eine aerztliche Untersuchung noch lange keine medizinische Versorgung darstellt, ist Ihnen aber schon klar, oder?
    Ja durchaus, soweit ich das mitbekomme verweigert sie sich ja selbst einer Behandlung - man will sich ja nur im Ausland behandeln lassen.
    Jetzt nennen sie mir mal einen Staat der Welt, der eine verurteile Inhaftierte in das nicht ausliefernde Ausland ausreisen lassen würde, damit sie sich dort behandeln lassen kann? Mit Millionen wenn nicht Milliarden auf dem Konto wohlgemerkt.

    Insbesondere nachdem man offensichtlich einen Mordsaufwand betrieben und ja scheinbar extra für sie modernstes Gerät angeschafft hat, woran selbst das Expertenteam so ziemlich des angesehensten Krankenhaus Europas praktisch NICHTS zu bemängeln hatte? Und man ja sogar gestattet, dass die deutschen Experten doch in der Ukraine operieren sowie sie scheinbar nach belieben inspizieren! Aber das geht ja dann doch nicht, ist ja den Deutschen Experten zu aufwändig. Hallo?

    Nur weil sie keine Extrawurst bekommt die vermutlich kein Gefangener in keinem Land der Welt (abgesehen von den am schlimmsten korrumpierten versteht sich) bekommen würde, kann man doch nicht davon reden das ihr die Behandlung verweigert wird?
    Da werden doch schlicht die Tatsachen auf den Kopf gestellt.
    Und eins würde ich auch mal gerne wissen: Wenn sie doch so schlimm misshandelt wird dort, warum eigentlich gestattet man dann unabhängigen Ärzten, ihren Anwälten etc. so freien Zutritt? Macht das irgendeinen Sinn?
  9. #108

    DAZU müssen Sie nicht in die Ukraine.

    DAS können Sie auch in Deutschland haben.
    Einer Bekannten nähte man nach einem Oberschenkelhalsbruch das Bein falsch an, sodaß sie anschließend an den Rollstuhl gefesselt war.
    Hier in D.
    In der Ukraine wäre die OP vermutlich billiger gewesen.
    (Und der Rollstuhl auch.)

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Ich behaupte das! Wir hatten einmal ein junge Patientin, die von der angeblichen orthopaedischen Koryphaee der Ukraine operiert worden war.

    Nicht gerade schoen, einer Frau Mitte 20 sagen zu muessen, dass man sie zum Krueppel geschnippelt hat ...
  10. #109

    Zitat von brodsky Beitrag anzeigen
    Mein Vater leidet nach Angaben der deutschen Ärzte auch an einem Bandscheibenvorfall, aus dem sich chronische Schmerzen entwickelt haben. An wen soll ich mich wenden, damit der Charité-Chef ihn besuchen kommt? Mein Vater wartet nämlich seit Monaten auf eine Behandlung. Zwar ist er nicht rechtskräftig verurteilt, dafür zahlt er seit Jahrzehnten in die Krankenkasse. Die ganze Familie wäre gerne bereit, sich für die Demokratie in der Ukraine oder einem anderen Land einzusetzen.
    Hat Ihr Vater ebenfalls eine doppelte Staatsbürgerschaft und hunderte Millionen veruntreut und dem Volk einen großen Schaden zugefügt? Nein? Dann können Sie auch nicht mit Hilfe rechnen.


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