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Infrastruktur: Kommunen fordern Lkw-Maut auf allen Straßen

DPADer Deutsche Städte- und Gemeindebund hat eine Maut für Lkw auf allen Straßen gefordert. Die Kommunen, die das größte Straßennetz in Deutschland unterhalten müssten zudem an den Einnahmen beteiligt werden - sonst könnten sie nicht mehr investieren.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...846960,00.html
  1. #130

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Das geht nur solange gut, bis Sie oder Ihre Kinder merken, dass man Geld nicht essen kann.
    Falsch. Ohne Geld gibt es nichts zu essen, kein Dach über dem Kopf, keine medizinische Versorgung, keine Pflege, keine Rente.
  2. #131

    Ach du meine Güte...

    Zitat von OskarVernon Beitrag anzeigen
    Ihre vierköpfige Familie (Paar mit zwei Kindern <14) bezahlt laut bahn.de maximal den Normalpreis von 270 Euro; selbst die reichen dem Sattelzug noch nicht mal für den Sprit von M nach HH ;-)
    Sie haben recht, das sagt die Online-Tarifauskunft der DB aus. Der eben 'mal aus dem Handgelenk geschüttelte Vergleich war wohl nichts.
    An den lächerlich niedrigen Transportkosten ändert das allerdings nichts.
  3. #132

    unwichtig

    Zitat von katzenfreund10 Beitrag anzeigen
    Sie haben natürlich den Überblick zu entscheiden welche Transporte überflüssig sind und welche nicht.
    Spielt doch keine Rolle - machen sie alle teurer, was notwendig ist, wird dennoch transportiert. Die Logik ist bestechend, jedoch dem Konsum nicht förderlich. Ebenso wenig nützt es der industriellen Produktion und an diesem Punkt wird's schwierig, da industrielle Arbeitsplätze in Mitteleuropa besser unter Artenschutz gestellt werden sollten.

    Tja, das waren noch Zeiten als jedes Werk ein Anschlussgleis hatte und die LKW-Transportpreise mit dem R(eichs)K(raftwagen)T(arif) auf Betreiben der DB künstlich hochgehalten wurden (1935-1994).
  4. #133

    nur mit der Natur

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Falsch. Ohne Geld gibt es nichts zu essen, kein Dach über dem Kopf, keine medizinische Versorgung, keine Pflege, keine Rente.
    Was natürlich falsch ist. Essen gibt es nur mit der Natur und von der Natur. Geld, Muscheln oder Steine sind nur Tauschmittel. Wenn die Natur zerstört wird (Umweltverschmutzung, CO2-Belastung, ...) nützt keines der Tauschmittel etwas - nicht mal für die Rente.
  5. #134

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Was natürlich falsch ist. Essen gibt es nur mit der Natur und von der Natur. Geld, Muscheln oder Steine sind nur Tauschmittel. Wenn die Natur zerstört wird (Umweltverschmutzung, CO2-Belastung, ...) nützt keines der Tauschmittel etwas - nicht mal für die Rente.
    Das Elend der Welt ist überwiegend ökonomischer, nicht ökologischer Natur.

    Ihre Naturromantik funktioniert leidlich in abgeschiedenen archaischen Kleingesellschaften.
  6. #135

    schon wieder daneben

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das Elend der Welt ist überwiegend ökonomischer, nicht ökologischer Natur.
    Ihre Naturromantik funktioniert leidlich in abgeschiedenen archaischen Kleingesellschaften.
    Es ist umgekehrt: Alles ökonomische Elend der Welt lässt sich auf politisches und ökologisches Elend zurückführen - und das schon seit der Antike.
  7. #136

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Andernfalls werde der Investitionsrückstau der kommunalen Straßen weiter zunehmen, sagte Landsberg der Zeitung. Das bedeutet konkret: Die Städte und Gemeinden würden nicht mehr in den Erhalt ihrer Straßen und Brücken investieren, die Infrastruktur würde weiter verfallen.
    Kommunen fordern Lkw-Maut auf allen Straßen - SPIEGEL ONLINE
    Dann sollen sie halt ein "Infrastruktur-zwingendes Erhaltungsgesetz" verabschieden in dem festgelegt ist das die Kommunen und Bund ihren Kram in Ordnung halten müssen.
  8. #137

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Es ist umgekehrt: Alles ökonomische Elend der Welt lässt sich auf politisches und ökologisches Elend zurückführen - und das schon seit der Antike.
    Das ist falsch. Armut ist ein Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten, nicht ein Mangel an Ressourcen.

    Der Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten hat viele Ursachen. Dazu gehören politische Ursachen, nicht aber ökologische. Der Mensch kommt mit ökologischen Defiziten zurecht, mit ökonomischem Mangel hingegen nur schwerlich, denn er minimiert die Möglichkeiten am tiefgreifendsten.

    Ich spreche wohlgemerkt von arbeitsteiligen Massengesellschaften, nicht von isolierten archaischen Kleingesellschaften.


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