"Denn wer sich Allianz versichert,
der ist voll und ganz gesichert.
Der schließt vom ersten Augenblick
ein festes Bündnis mit dem Glück.
Eine Allianz für's Leben."
Sehr gut.
Sehr, sehr gut.
Getty ImagesDie Allianz hat offenbar Probleme, Daten ihrer Kunden zu schützen. Polizeiliche und staatsanwaltliche Ermittlungsakten, Asylanträge, Zeugenaussagen und andere Unterlagen drangen nach draußen, sie liegen SPIEGEL ONLINE vor. Das Unternehmen nennt einen Privatdetektiv als Ursache für das Datenleck.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...851171,00.html
"Denn wer sich Allianz versichert,
der ist voll und ganz gesichert.
Der schließt vom ersten Augenblick
ein festes Bündnis mit dem Glück.
Eine Allianz für's Leben."
Sehr gut.
Sehr, sehr gut.
Erst kommt die Überschrift "Allianz ist böse" um dann wieder in den RTL-Chor einzufallen "Alle Bürger sind Abzocker".
Ich will beides nicht bestreiten oder bestätigen aber ich persönlich bin noch *nie* in einem Schadensfall wirklich ausreichend entschädigt worden. Die Tricks der Versicherungen gehen wirklich gegen unendlich um ein paar Groschen zu sparen. Dienstleistung ist eigentlich etwas anderes.
Versicherungen in Deutschland geben keine Sicherheit sondern mildern den Schaden etwas ab. Insofern hat man in Deutschland im Schadensfall immer doppelt Pech gehabt. Auch im unverschuldeten - leider.
DH
Das zeigt mal wieder, wie wichtig Datenschutz auch für Otto Normalbürger ist, der "nichts zu verbergen hat". Was der Artikel nicht erwähnt ist nämlich, dass die Versicherungen diese Datan auch untereinander austauschen (kann man in den AGB nachlesen). Wenn dann nämlich in so einer Datenbank ein "verdächtiger" Punkt auftaucht bekommt man plötzlich keine oder nur teure Versicherungen.
Wo ist denn nun der Skandal?
Die Allianz beauftragt einen Detektiv, einen zweifelhaften Schaden zu untersuchen. Das die Geschichte stinkt, sieht ja ein auch eine Laie auf den ersten Blick (für 250.000 EUR DVD's reinigen lassen und sie an die gleiche Firma danach für 35.000 EUR zu verkaufen).
In so einer Beauftragung wird auch das Thema Datenschutz, Aufbewahrung von Daten, etc. geklärt. Dieser Verpflichtung zur Vernichtung ist der Detektiv nicht nachgekommen, anscheinend sogar vorsätzlich. Stattdessen gibt er diese vertraulichen Informationen an die Presse und versucht der Allianz ans Bein zu pinkeln. Und SPON steigt wieder ganz groß ins Thema ein.
...aber der Titel klingt reißerisch. Den wirklichen Skandal oder gar eine "Sammelwut" kann ich da nicht sehen.
Es ist doch offensichtlich, dass die Versicherung in dem beschriebenen Fall abgezockt wurde. Natürlich fängt diese dann an zu forschen. Und wenn ein Privatdetektiv die Daten an SPON gibt, kann auch die Allianz das nicht verhindern. Alternative wäre eine Allianz-interne "Fahndungsabteilung", um sensible Daten nicht mit indiskreten Privatdetektiven teilen zu müssen.
Aber Hand auf´s Herz...wenn die hier geschilderten Fälle
@dth1978
Selbst wenn, was wäre so schlimm daran für 50€ im Jahr die Versicherung zu wechseln? Es ist doch egal, wie hoch die Versicherungskosten sind. Offenbar wird von jedem die Daten gesammelt, die die Versicherung auch iwann in Anspruch nehmen. Ich finde das eine Frechheit. Zur Allianz würde ich sowieso nie wechseln. Egal wie günstig sie sein wären.