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Influenza: Schweinegrippe könnte Universalimpfstoff liefern
Die Schweinegrippe könnte auch etwas Gutes gebracht haben: Das Pandemievirus hilft vielleicht, einen Impfstoff zu entwickeln, der vor vielen Grippestämmen gleichzeitig schützt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...738636,00.html
- #1 10.01.2011 14:22 von
Europarat
Was macht eigentlich der Untersuchungsausschuß des Europarates zum Thema When-pigs-fly-Impfhysterie durch GroßPharma zwecks staatlich finanzierter Gewinnmaximierung?
War da was?
PS: Novartis hatte damals 1 Tag vor Bekanntwerden des ersten Ansteckungsfalles den Impfstoff bereits patentieren lassen... aargghh Verzeihung. Das war sie wieder diese VT-Persönlichkeit. - #2 10.01.2011 15:00 von
wie jetzt ?
- #3 10.01.2011 15:04 von Zwergnase
-
Wer in den Medien das Wort "Schweinegrippe" wieder aufwärmt, und damit nicht die Verfolgung und Unschädlichmachung der Pharmagauner initiiert, sollte weg gesperrt werden.
- #4 10.01.2011 16:19 von mbschmid
Des Kaisers neue Kleider
Ich werde schon krank wenn ich das Wort Schweinegrippe nur lese. Ich kam mir damals vor wie in Hans Christian Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Jeder der sich ansah, wie sich die Lage in Mexiko nach Ausbruch der Grippe entwickelt, konnte im August schon Entwarnung geben.
Beim Wort "Universalimpfstoff" werde ich erst recht nervös. Sorry, aber es wird eine Weile dauern, bis ich der WHO und der Pharmaindustrie wieder etwas glaube. - #5 10.01.2011 16:47 von
Kontra.
Man(speziell wohl auch Sie) mag es kaum glauben, aber derzeit gibt es anscheinend eine ganze ganze Reihe an schwer verlaufenden Fällen von "Schweinegrippe". Auf der Intensivstation, auf der ich arbeite liegen zwei junge, bis dahin kerngesunde Menschen mit H1N1. Ohne Übertreibung und auch völlig ohne Witz dramatisch schwerstkrank. Ich höre auch von ähnlichen Fällen aus anderen Häusern.
Dieser Post wurde übrigens nicht von Schering oder so gesponsert, mit der frage muss man ja rechnen ;-) - #6 10.01.2011 19:04 von Baracke Osama
- #7 10.01.2011 19:50 von Yong
- #8 10.01.2011 21:47 von Kassander
Präzisierung
- #9 10.01.2011 22:54 von
Angenehme Nebeneffekte
Ich fand den Winter vor einem Jahr interessant und in mehrfacher Hinsicht erkenntnisreich. Plötzlich wurden Hände an Supermarktkassen und Verkaufstheken desinfiziert oder wenigstens gewaschen, Reinigungsprozeduren überwacht, man hustete sich nicht mehr an, Kranke wurden nach Hause geschickt statt die Kollegen zu kontaminieren, Behörden- und Schulleiter lasen erstmals das Infektionsschutzgesetz und die Richtlinien dazu, man wurde nicht mehr schräg angesehen wenn man einen Mundschutz trug, auf der Betriebstoilette materialisierte ein Handdesinfektionsspender, Videochats boomten, uvm.
Diesen Winter - alles schon wieder vergessen - man wird angehustet, kranke Kollegen schleppen sich ins Office und teilen ihre Virenstämme, die Spender sind leer und vergammelt, man niest wieder in die Hände und die Zahl der Erkrankten überschreitet die Raten vom Vorjahr.
Es war weniger das Massenimpfen, das nicht stattgefunden hat, oder die mangelnde Aggressivität des Virus, die die Epidemie verhinderten, es war das gestiegene Hygienebewusstsein. Wenn man die massive direkte Übertragung ausschaltet und die Häufigkeit des schwachen Kontakts senkt, dann hat das Immunsystem bei der gesunden und fitten Bevölkerung alle Chancen das Virus in den Griff zu bekommen.
Dass es diesen Winter hauptsächlich jüngere und fitte trifft könnte an einer negativen Selektion liegen, die haben sich letztes Jahr nicht impfen lassen, dieses Jahr auch nicht und sind generell am wenigsten vorsichtig. Die exponierten Berufe haben einen Impfschutz oder eine Resistenz aus Vorerkrankungen, ältere und kranke Menschen sind noch sensibilisiert.
Auch so kann man die Grippeverbreitung und das Szenario in Korrelation bringen.
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