Inflationsangst: Warum Aktien eine gute Geldanlage sind

Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...742341,00.html
  1. #80

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    Zitat von teekaysevenfive Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die süffisanten Beiträge zu den Meinungsäußerungen von TS_Alien, der offenbar weder ein ausgeprägtes Verständnis für Investitionstätigkeiten noch für volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Ganzen aufbringt. Ich habe Ihren Dialog nun verfolgt und gebe Ihnen vollkommen Recht. Es ist mir (da bin ich ehrlich :-)) einfach zu mühsam dann alles ein weiteres Mal zu formulieren. Daher bleibt mir an dieser Stelle nur ihre Meinung zu unterstützen und mir weiter die Frage zu stellen, wo TS_Alien seine Fachkenntnisse erworben haben könnte.
    Eine Firma, deren Aktien Sie kaufen, hat selten etwas davon. Denn wenn die Aktien einmal verteilt sind (nach der Ausgabe), sind die Aktiengeschäfte nicht als Investition in eine Firma zu verstehen. Sie kaufen mit Ihren Aktien Stimmanteile und Wertanteile einer Firma und haben ein Anrecht auf eine Dividende. Grob geschrieben.

    Sie sind also Mitbesitzer, aber sicherlich kein Investor der Firma. Neues Geld bringen Sie nicht mit. Eher im Gegenteil.
  2. #81

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    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich betrachtet sind Aktien sicherlich nicht der Knüller.
    Doch, die Wirtschaft ist schon der Knüller. Wir alle leben praktisch von nichts anderem.



    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Selbst wenn jemand mit Aktiengeschäften Geld verdient hat, hat er doch damit einen Teil dazu beigetragen, dass der Staat nun ein paar Hundert Milliarden mehr Schulden hat (das Bankensystem, das sich mit seinen Geldgeschäften ruiniert hat, muss gestützt werden).
    Gut, das ist frei erfunden. Genausogut könnte ich das Gegenteil behaupten: Schuld sind diejenigen, die nicht ausreichend gespart und investiert haben.


    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Man muss alles betrachten, nicht nur die eigene sehr subjektive Sicht gelten lassen.
    Ja, aber es gibt auch eine Grenze, wo Betrachtungen sich von der Wirklichkeit entfernen und blödsinnig werden. Nicht alles, was sich sagen oder denken lässt, macht Sinn.



    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Wenn ich heute ein paar Euro an den Börsen mache und gleichzeitig - praktisch zwangsläufig - Millionen Bürger Deutschlands in die Armut stürze (Billiglöhne, prekäre Arbeitsplätze, ...), von den unzähligen Ausgebeuteten anderer Länder schreibe ich schon gar nicht, dann sieht mir das nicht wirklich wie ein Gewinn aus.
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nennen Sie mir Ihre letzte wirtschaftliche Aktivität, und ich behaupte, sie haben damit Bürger in Armut gestürzt. Nur - inwiefern bringt uns dieser Kindergarten weiter?


    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Heutige DAX-Größen können rasch an Strahlkraft verlieren.
    Aber die Gesamtwirtschaft nicht. Und selbst wenn, dann ist dies die letze Einkommensquelle, die versiegt. Davor sind schon längst alle anderen Quellen, die aus Wirtschaft gespeist werden (Löhne, Renten, Sozialhilfe) versiegt.
  3. #82

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    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Meinen Sie jetzt selbst genutztes Wohneigentum oder Wohneigentum zur Kapitalanlage?
    Am selbstgenutzten ist die Idee leichter zu verstehen, aber ich meine tatsächlich beides. Oder wollen Sie etwa das Prinzip, Wohnungen zu eignen, um sie zu vermieten, in Frage stellen? Damit würden Sie ja das Prinzip der Wohnungsmiete in Frage stellen. Aber was bleibt denn dann?

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Ein gesunder Geist, eine solide akademische Ausbildung in einem der härtesten Fächer, und schon glaubt man keinem Börsenmärchen mehr.
    Haha. Darf ich raten: Soziologie? Politologie? Psychologie? Journalistik?

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Wenn die Aktienanlage so toll ist, warum machen die Protagonisten dieser Anlage ihre Geschäfte nicht selbst? Und zwar heimlich, still und leise?
    Letztens im Autohaus: "Wenn Ihre Autos so gut sind - warum fahren Sie sie dann nicht alle selber? AHA!"
  4. #83

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    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Eine Firma, deren Aktien Sie kaufen, hat selten etwas davon. Denn wenn die Aktien einmal verteilt sind (nach der Ausgabe), sind die Aktiengeschäfte nicht als Investition in eine Firma zu verstehen. Sie kaufen mit Ihren Aktien Stimmanteile und Wertanteile einer Firma und haben ein Anrecht auf eine Dividende. Grob geschrieben.

    Sie sind also Mitbesitzer, aber sicherlich kein Investor der Firma. Neues Geld bringen Sie nicht mit.
    Ich bin aber trotzdem Investor. Sonst hätte die Firma ja plötzlich keinen Investor mehr. Der andere hat seine Anteile ja verkauft.
  5. #84

    Eine Kornkammer ist wichtiger als vergrabenes Gold

    In die Familie, dem Familiensitz, warum nicht ein Feriendomizil für die ganze Familie, oder einem Hobby das Anlage sein kann und ausserdem noch mächtig Spass macht zu investieren ist momentan sicher die Beste Anlage neben dem Geld auf dem Konto.

    Machen Sie das Leben jetzt schön, geniessen es, lassen sie teilhaben. Man lebt jetzt.
  6. #85

    Schöner Werbe- Artikel

    Aktien sind keine sichere Geldanlage, wenn man den Aktienkurs nicht selbst beeinflussen kann und keine Insiderinformationen hat.

    Aktien kaufen ist für den Normalbürger Glücksspiel, verdienen tun Andere.
  7. #86

    "Die Aktienverdrossenheit unter den Privatanlegern ist in der Tat sehr hoch", sagt auch Eberhard Weinberger, Vorstand der DJE Kapital AG. "Nach zwei Jahrhundertbörsenabstürzen innerhalb eines Jahrzehnts ist das allerdings nicht verwunderlich."
    Und jetzt schalten wir mal bitte das Denkwerk ein, bevor wir das Mundwerk in Bewegung setzen. Und sowas erklärt mir, wie ich mein Geld anzulegen habe...
  8. #87

    Titelkampf

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Gewinne erzielen Sie erst dann, wenn Sie über die Dividendenzahlungen mehr erhalten als Sie über die Aktienkäufe ausgegeben haben, inflationsbereinigt. Dann sind Sie wirklich nicht mehr abhängig von Käufern Ihrer Aktien. Wie viele Jahre wird das in etwa bei Ihnen noch dauern? Und wie viele Jahre wird das bei Neueinsteigern dauern?
    das ist doch Quatsch,wennihnen ein haus gehört erzielen sie doch auch nicht dann gewinne wenn, die Mieten den kaufpreis deshauses übersteigen. das haus hat doch auch einen wert, welche zwar schwankt. dasselbe gilt so für aktien, mit größren schwankungen.
  9. #88

    ooo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...742341,00.html
    wer ist wirklich nochmal so blöde ?
    soalnge es hedgefonds gibt und ein Aktienkauf nicht im Geringsten ein Anteil an einer realen Forma entspricht wird wohl nochmal Jemand darauf reinfallen.
    Da nutzen auch solche dämlichen Sprüche wie: Kaufen wenn die Kanonen donnern etc .. rein gar nichts
    Früher war eine Aktie wenigstens noch Papier.. heute ist das noch nicht einmal mehr ein Datenbankeintrag.
  10. #89

    ...

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Um wirklich Gewinn zu machen, müssen Sie für Ihre Aktien noch Käufer finden. Ein Depotwert ist zunächst einmal relativ virtuell. Und die Käufer Ihrer Aktien müssen wiederum Käufer finden, die dann auch noch usw. usf. .

    Schneeballsystem!
    Nach der Logik ist auch die Rentenversicherung ein Schneeballsystem, denn die funktioniert nur, wenn es Kinder gibt und die wieder Kinder haben etc.pp.

    Aktien von DAX-Konzernen können eigentlich immer gehandelt werden.