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Inflationsangst: Warum Aktien eine gute Geldanlage sind

Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...742341,00.html
  1. #110

    Für "Europa"

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Der Verzicht darauf, Mitbesitzer der eigenen Wirtschaft zu sein, ist reine Verantwortungsscheu.

    Die meisten Deutschen sind nun mal lieber Gehaltsempfänger, Versicherungsnehmer, Mieter, Rentner etc. und denken über den Verkauf der eigenen Arbeitskraft nicht hinaus.
    Und so gehören unsere stolzen Unternehmen bald mehrheitlich Ausländern.
    Dafür habe ich dann die ganzen ausländischen Firmen und freue mich, dass ich jemanden wie Sie übertrumpft habe.
    Nebenbei: Ein Glück wird wieder von der "boulevard-presse" über Aktien berichtet....man sollte hellhörig werden.
  2. #111

    .

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Eine Firma, deren Aktien Sie kaufen, hat selten etwas davon. Denn wenn die Aktien einmal verteilt sind (nach der Ausgabe), sind die Aktiengeschäfte nicht als Investition in eine Firma zu verstehen. Sie kaufen mit Ihren Aktien Stimmanteile und Wertanteile einer Firma und haben ein Anrecht auf eine Dividende. Grob geschrieben.

    Sie sind also Mitbesitzer, aber sicherlich kein Investor der Firma. Neues Geld bringen Sie nicht mit. Eher im Gegenteil.
    Was wenn die Fima mehr Aktien ausgibt? Was ist mit all den neuen Firmen, die an die Börse gehen um sich mit Kapital fürs Wachstum auszustatten?

    Was ist mit dem Verkäufer der Aktien, der die erlösten Gewinne für ein TV, Auto, Herzoperation, etc ausgibt? Schwups ist das Geld wieder in der Realwirtschaft.

    Wie kann ein "gesunder Geist, eine solide akademische Ausbildung in einem der härtesten Fächer" von A nach B, aber nicht von A über B nach C denken?
  3. #112

    .

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Machen Sie das Leben jetzt schön, geniessen es, lassen sie teilhaben. Man lebt jetzt.
    Und im Alter von H4?
  4. #113

    .

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Ich möchte eine These aufstellen:

    Meines Erachtens ist es notwendig, die gesamte Bevölkerung am volkswirtschaftlichen Kapitalstock zu beteiligen. Mit den.....
    Gibt es doch: Aktien. Man muss sich nur damit beschäftigen.
    Hilfreich ist, wer Englisch lesen kann, weil die Amis mit Aktienanlagen zur Altersvorsorge extrem mehr Erfahrung haben als die Deutschen.
    Hab mal gelesen, dass einer nur Aktien grosser Konzerne kauft wenn die Dividende über 3% liegt. Hat er Aktien im Portfolio bei denen die Dividende unter 3% fällt, drückt er den Verkaufsknopf.
  5. #114

    Aktien sind gar keine Geldanlage sondern Müll

    Und darum werde ich mein hart verdientes Geld, was ich durch Aktien komplett verlieren kann, niemals den Zockern in die Hand geben. Ich werde an diesem Scheiss-System nicht teilnehmen, selbst wenn ich mein Geld etwas mehren können, nein, Danke. Für mich zählen Prinzipien und kein Sack voller Geld.
  6. #115

    Bitte mehr davon!!!

    Zitat von marvinw Beitrag anzeigen

    Aktien sind gar keine Geldanlage sondern Müll

    Und darum werde ich mein hart verdientes Geld, was ich durch Aktien komplett verlieren kann, niemals den Zockern in die Hand geben. Ich werde an diesem Scheiss-System nicht teilnehmen, selbst wenn ich mein Geld etwas mehren können, nein, Danke. Für mich zählen Prinzipien und kein Sack voller Geld.
    Danke, Sie machen es mir leicht. Mehr von Ihrer Sorte, die, stolz auf ihre Unkenntnis, völlig inhaltsleere Prinzipien propagieren!
    Aktien "guter Unternehmen" sind eine solide Geldanlage, gedeckt durch die Substanzwerte und die Gewinne, die diese Unternehmen machen und von daher potenziell "sicherer" als dubiose Kredite, die Banken aus Ihren Sparkröten vergeben, oder gar Staatsschulden des eigenen oder anderer Staaten. Sie unterliegen dabei einem Kursrisiko, das sich einstellt, wenn zu viele Leute, die weder vom Geschäftsmodell des Unternehmens, noch vom Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn eine Ahnung haben - und auf ihre Unkenntnis auch noch stolz sind.

    Mir gefällt Ihr statement gut, verpflichtet es mich doch geradezu mein Aktienportfolio aufzustocken. Nur so ist mein Geld vor den Leuten, die nicht nur gierig, sondern überdies noch dumm sind, einigermaßen sicher.
  7. #116

    Zitat von teutatos2 Beitrag anzeigen
    ...
    Das es besser sei, sein Geld in Gold anzulegen ist Schwachsinn, ...
    Un na klar wird es irgendwann einen Währungsschnitt geben, zahlen wird diesen der Bürger und auch die Enteignung oder Sondersteuern bei Immobilienbesitz, Gold usw. ist denkbar.
    Aktien sind zwar nicht schlecht, man kann sie aber auch nicht Essen. Für den absoluten worstcase bekommt man für eine Goldmünze eher was zu essen als für eine Aktie in einem elektonischen Depot.
    Der Invest in Edelmetalle ist nichts anderes als der in Aktion, nur das ich die Herrschaft über meinen Besitz habe.

    Richtig das der Staat immer dort zugreift wo es noch was gibt.
    Verbieten und besteuern kann man eher Dinge die greifbar sind. Ihre Edelmetalle dürfen eben nicht grteifbar sein, das ist leichter zu realisieren als bei einen Haus oder bei Aktien.

    Bis 15K kann man alles nach dem Motto "Cash und keine Fragen" abwickeln.
  8. #117

    Was sonst?

    Zitat von Barxxo Beitrag anzeigen
    Aktien sind keine sichere Geldanlage, wenn man den Aktienkurs nicht selbst beeinflussen kann und keine Insiderinformationen hat.
    Aktien kaufen ist für den Normalbürger Glücksspiel, verdienen tun Andere.
    Völliger Blödsinn. Das Problem in D ist nur, dass viele die Aktien zyklisch kaufen. Wer jetzt einsteigt, kann sich eine blutige Nase holen. Wer 2009 gekauft hat, ist jetzt fein raus.

    Ein Beispiel: Ich habe 2009 Daimler für 20 € gekauft und letztes Jahr für 50 € wieder verkauft. Bitte mal die Rendite ausrechnen.
    Weiteres Beispiel: Mitte 2009 E.ON für 23 € gekauft. Was der Kurs da macht, ist mir völlig egal, weil die Dividende je Aktie 1,50 beträgt. Bitte mal die jährliche Rendite ausrechnen.

    Nur, wenn ich 2008/09 zu jemandem gesagt habe "kauf jetzt Aktien", sind die meisten in Schockstarre erstarrt: "Aber die sind doch so gefallen!"

    Ja eben! Jetzt befinden wir uns auf einem Hoch. Wenn ich jetzt jemand die Kursentwicklung der letzten beiden Jahre zeige, ist die Bereitschaft zu investieren größer. Das ist doch nicht nachvollziehbar?

    Welche Alternative gibt es denn für die Anlage? Staatsanleihen? Sind u.U. auch nicht sicher, zumindest, wenn sie Rendite bringen sollen.

    Tagesgeld? Wasglauben Sie, was die Bank mit der Kohle anfängt. Da kann man froh sein, wenn nur Aktien gekauft werden.

    Firmenanleihen? Eine Möglichkeit, aber auch hier gilt: Wenn die Firma pleite geht, ist das Geld weg.

    Gold? Auch der Kurs kann fallen.
  9. #118

    .

    glückwunsch SPON. wenn die kurse schon wieder höchststände erreicht haben und es wahrscheinlicher wieder runter als hoch geht, dann ruft man seine leser auf, einzusteigen. und dann wundert man sich, warum die leute, angesichts solcher meldungen nicht mehr bereit sind, für zeitungen, magazine etc. geld auszugeben.
  10. #119

    alles richtig

    In gewisser Weise nachvollziehbar alle Argumente. Letztendlich können sie eine Beimischung sein. Vergangenheitswerte sind Schall und Rauch. Die Zeiten des Finanzkasinos mit enormer Volatilität fördern nicht gerade das Vertrauen. Sicher ist es auch nicht. Als Altersvorsorge stellt sich die Frage, wer dann kauft, wenn es (die andere Sau, die durchs Dorf getrieben wird) gar keiner mehr da ist, der kaufen könnte (die Demographie-Sau). Lustig, wenn man ausgrechnet dann realisieren muss, wenn man es braucht
    -->

    hier die Amerikaner mit den tollen Pensionsfonds (bis zu 100% Aktienanteil):

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/148401

    Es war die große CNBC und andere Kommunikationsmedien, die Mitte dieser Woche mit der Horrornachricht aufwarteten, im Rentensystem der USA gebe es ein Loch von sage und schreibe 6,6 Billionen US-Dollar. Sie bezogen sich dabei auf eine Studie des Boston College's Center for Retirement Research.

    Werden einem Anlagesystem dauerhaft hohe Zuflüsse beschert, die untergebracht werden müssen, zieht das die Werte der Finanzanlagen ohne unterliegenden Grund in der Realwirtschaft über die enorme Nachfrage erstmal nach oben. Gleichzeitig unterbleiben Investitionen in Realkapital, weil solche Investitionen i.d.R. nicht mit den (erstmal auch nominal realisierbaren) Renditeansprüche des Finanzsektors mithalten können und die Firmen bieten selber zunehmend bei der volkswirtschaftlichen Pferdewette mit.

    Es entsteht also allein aus der inneren Arithmetik der Finanzmärkte eine gigantische Blase, die irgendwann platzt - nämlich dann, wenn die Zufuhr frischen Kapitals ins Stocken gerät. Und das ist spätestens (wahrscheinlich aber viel früher) mit der beginnenden Auflösung der "Rücklagen" der Fall.
    Sicher profitiert allein der Finanzsektor über die Transaktionskosten, ähnlich der Spielbank beim Roulette.
    Bzgl. der angeblichen Unternehmenswerte und solchem Unfug von "eingepreisten zukünftigen Gewinnen"....naja, das ist eben für die strunzdummen Lemminge, die geschröpft werden wollen, cekay lässt grüßen.


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