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Inflationsangst: Warum Aktien eine gute Geldanlage sind

Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...742341,00.html
  1. #90

    .

    Zitat von 5Minute Beitrag anzeigen
    Und Sie hatten Glück gehabt.
    Angefangen im richtigen Jahr geboren zu sein, im richtigen Jahr Geld übrig für Aktien und sich damit beschäftigen.
    Glück noch, dass ihr Halbwissen sie bewogen hat, die richtigen Aktien zu kaufen und nicht die Falschen. So sicher Sie sich hinterher sind, so zufällig war es doch in Wirklichkeit.

    Hinterher war natürlich alles genau so geplant und konnte gar nicht anders kommen.
    Sie scheinen mich gut zu kennen. Sie wissen:
    - in welchem Jahr ich geboren bin (versteh schonmal gar nicht welchen Einlfuss dies haben sollte)
    - dass ich Geld uebrig hatte
    - dass ich Halbwissen habe
    - dass ich nur die richtigen Aktien gekauft habe

    Ich habe in Bezug auf Kursgweninne und VERLUSTE ein ausgeglichenes Depot, jetzt wieder nach 2 Jahren, d.h. ich habe/hatte auch was Sie als 'falsche Aktien' bezeichnen. Was bei mir Gewinne bringt ist meine Ausrichtung auf hohe Dividenden. Dvidenden sind weder virtuell noch Zufall noch Glück.

    Einach mal Suchbegriffen wie Dividenden Dax googlen ... http://lmgtfy.com/?q=dividenden+dax+2010+spiegel
    Dies sind reale Werte ... und die genannten Renditen sind bezogen auf relativ hohe Kurse in 2010. Mal nur so. es gibt Firmen die ueber Jahre hinweg Dividendenrenditen von 20%.
  2. #91

    Aktien

    Wer Ende der 90er Aktion gekaufft hat, kann doch heute froh sein, wenn sie in Zahlen noch das gleiche wert sind wie damals. Da sich inzwischen auch die Preise verdoppelt haben, bekäme man zwar nur noch halb so viel dafür, aber das trifft ja Geldanlagen auch zu.
  3. #92

    Dax

    Zitat von rhs Beitrag anzeigen
    ...trotzdem ist das nichts für Jedermann. In userer Abteilung haben auch viele mit Aktien gehandelt, aber letztendlich hat nur einer (!) wirklich davon provitiert. Ich muss einfach zugeben, dass er ein "goldenes Händchen" und sehr viel Gespür hat. Im Gegensatz zu mir z.B. hat er immer ein sehr gutes Timing gehabt.
    Die Erfolgreichen sind auch hier nur spärlich gesäät.
    Zitat von Damon Ridenow Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Leidensgeschichte mit Fonds schaut wie folgt aus: auf Anraten meines Anlageberaters hab ich im Jahr 2000 in Aktienfonds investiert, mit dem Ziel des langfristigen Gewinns. Ich hab in den Fond A einmalig 2500 Euro eingezahlt, in den Fond B und C hab ich 3 Jahre lang jeweils 1x im Monat 306 Euro gesteckt, nach einem festen Sparplan.
    ...
    Mein persönliches Fazit: hätt ich das Geld auf ein popeliges Sparbuch mit 1% Zins gelegt, hätt ich mehr davon gehabt.


    Deswegen investiert man ja wenn überhaupt in Fonds, die die Gesamtwirtschaft -DAX- abbilden.

    Zu meinen, man könnte als Privatmann 'Gespür' beweisen und mal gerade in Aktien mit Potential investieren ist Quatsch. Das kann nur in die Hose gehen. Gleiches gilt aber übrigens auch für von Banken angebotene Fonds. Auch wenn die Berater und die Aktienhändler gerne was anderes erzählen ist es reiner Zufall wenn ein bestimmter Fonds besser läuft als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Wahrscheinlicher ist das Gegenteil. Man kann Aktienkurse nicht vorhersagen.
    Investiert man hingegen in DAX-Zertifikate trägt man zwar auch die Rezession mit, profitiert aber auch wie im Moment vom Aufschwung.
  4. #93

    Wer zuletzt lacht

    Sollte sich der Aktienerwerb entgegen der Expertise der meisten Foristen doch noch als erfolgreich erweisen, gibt es immer noch Plan B: Reichensteuer, Vermögensteuer, Vermögensabgabe, Enteignung pp.
  5. #94

    .

    Zitat von peyton Beitrag anzeigen
    Lehman und andere Banken haben im großen Stil Zertifikate (mit hochriskantem Wett-Charakter) und andere komplexe Bankprodukte an blauäugige Kunden verscherbelt, und das Ganze als "sichere Anlage" verkauft.
    Der Witz an der Sache ist, dass diese Produkte auch sicher waren, weil einfach niemand daran dachte, dass eine über 100 Jahre alte Investmentbank einfach pop macht. Das Gleiche Theater geht wieder los, wenn ein Land wie Spanien pop macht, weil dann eine Reihe von Lebensversicherungen pleite sind und mit ihnen die Lebensversicherungsverträge Schall und Rauch sind. Ein Risiko, das in keinem Lebensversicherungsvertrag ausführlich erklärt wird.

    Zitat von peyton Beitrag anzeigen
    Aktien sind verbriefte Anteile an realen Unternehmen. Wird das Unternehmen wertvoller, werden auch die Aktien des Unternehmens wertvoller. Natürlich kann man dabei auch einen Verlust erleiden...
    Absolut, in vielerlei Hinsicht sogar. Korruptes Management (Enron), Streiks, Patentverlust, Bankenkrise, Überschuldung, Regulierungen, etc. Wer aber gut streut, also nicht alles Geld in T-Aktien investiert, sondern ein Portfolio aus mindestens 30 Aktientitel anlegt, der mindert sein Ausfallrisiko enorm. Einige Aktien haben sogar den zweiten Weltkrieg überstanden - während Immo, Geld, etc. pop machten.

    Noch wichtiger: Dividenden. In guten Zeiten (letztes Jahr) kann man Dividendenaktien kaufen, die über die nächsten 10 Jahre ziemlich sicher 4% und mehr an Dividenden ausschütten.
  6. #95

    Was für ein Quark

    "Die Antwort der Fachleute ist: nein. "Langfristig bringen Aktien eine durchschnittliche Rendite von bis zu acht Prozent", meint DAI-Fachmann Leven.
    Zwei Begriffe, die niemals miteinander verquirlt werden dürften: "durchschnittlich" beschreibt einen Mittelwert und "von bis zu" eine Obergrenze. Das zur Glaubwürdigkeit solcher Aussagen von "Fachleuten", welche die elementarsten Grundregeln der Logik glauben missachten zu dürfen.
  7. #96

    unser "Aktienprofi"...

    Zitat von rhs Beitrag anzeigen
    ...trotzdem ist das nichts für Jedermann. In userer Abteilung haben auch viele mit Aktien gehandelt, aber letztendlich hat nur einer (!) wirklich davon provitiert. Ich muss einfach zugeben, dass er ein "goldenes Händchen" und sehr viel Gespür hat. Im Gegensatz zu mir z.B. hat er immer ein sehr gutes Timing gehabt.
    Die Erfolgreichen sind auch hier nur spärlich gesäät.
    Genau... Unser "Aktienprofi" hat mit allem gehandelt, womit zu handeln war.. Aktien, Anleihen, Schweinebäuche, usw. und fährt nach 10 Jahren immer noch die gleiche verbeutle Karre... viel schlaues Gelabere, wenig überzeugende Resultate.
    Wer Angst vor Inflation hat, gibt sein Geld aus und investiert in "Steine"... Ich probier's hat damit.
    Ansonsten erinnern sich wohl viele an das T-desaster und haben jetzt hat die Nase voll. Ich auch.

    Guts nächtle...
  8. #97

    Grob geschrieben. weil grob gedacht

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Eine Firma, deren Aktien Sie kaufen, hat selten etwas davon. Denn wenn die Aktien einmal verteilt sind (nach der Ausgabe), sind die Aktiengeschäfte nicht als Investition in eine Firma zu verstehen. Sie kaufen mit Ihren Aktien Stimmanteile und Wertanteile einer Firma und haben ein Anrecht auf eine Dividende. Grob geschrieben.

    Sie sind also Mitbesitzer, aber sicherlich kein Investor der Firma. Neues Geld bringen Sie nicht mit. Eher im Gegenteil.
    Dadurch, dass viele aus mehr oder weniger guten Gründen Aktien einer bestimmten Firma kaufen, steigt der Preis= Kurs dieser Mitbesitz-Anteilscheine.

    Alle, welche bereits zuvor Aktien zu eimem niedrigeren Kurs gekauft haben, wird das erfreuen, jedoch nicht nur die sondern ganz besonders den Finanzvorstand dieser Firma, und das sogar dann, wenn er selber gar keine Anteile an der Firma haben sollte, für die er arbeitet.


    Warum nur würde sich . z.B. Daimler-Chef Zetschke sogar freuen, wenn auch der chinesische Staat noch Daimer- Anteile kaufen würde? http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D211...~Scontent.html

    Ist dieser Schnauzbart etwa ein verrückter Masochist?
  9. #98

    Aktien machens möglich

    Hallo, ich möchte keinen persönlich angreifen nur etwas wachrütteln mit meiner Sicht der Dinge. Es ist meine Meinung und keiner muss davon etwas halten;)
    Wenn ich mir die ganzen Kommentare hier so durchlese vergisst die Mehrzahl eine entscheidende Sache. Mit Aktien beteilige ich mich an einem Unternehmen und dessen Gewinn. In der globalisierten Welt werden Gewinne deutscher Firmen immer mehr im Ausland generiert. Somit ist es mir als Bürger in Deutschland möglich mit Aktien an der globalisierten Wirtschaft zu partizipieren. Aktien die jederzeit verkäuflich sind ergeben einen Vetrauensfaktor und bessere Finanzratings. Diese Unternehmen können demzufolge leichter große Investitionen tätigen. Aber auch Kapitalerhöhungen sind möglich. Fakt ist das der Deutsche der z.B. in einem Dax-Konzern arbeitet nicht am Aufschwung teil hat. Vielleicht etwas Lohnerhöhung wenn dieser Glück hat oder gar mal eine Prämie.

    Ein weiterer Vorteil ist die Kurstrendäquivalenz zur Geldmenge. Viele Staaten haben hunderte Milliarden in Konjunkturpakete gesteckt. Diese sorgen für eine Geldentwertung ob nun Dollar oder Euro oder sonst was. Mit steigenden Geldmengen erhöhen sich die Kurse tendenziel äquivalent. Deshalb ist auch ein Dax mit 10000 oder mehr Punkten durchaus denkbar. Natürlich ist es wichtig welches Unternehmen (Marktchancen, Innovationskraft, Stabilität...).
    Das es besser sei, sein Geld in Gold anzulegen ist Schwachsinn, für eine Unze Gold hat man sich im alten London schon immer genau einen Maßanzug schneidern lassen können, heute wie 1880. Der Wert ändert sich nur bedingt. Und mal ehrlich von Gold wird kein Mensch satt. Da ist es besser sich gut handelbare Zigaretten im Keller zu horten wenn es mal ganz dicke kommt...

    Un na klar wird es irgendwann einen Währungsschnitt geben, zahlen wird diesen der Bürger und auch die Enteignung oder Sondersteuern bei Immobilienbesitz, Gold usw. ist denkbar. Ein Staat der Pleite ist, holt sich die Zeche beim Bürger. Das Zinseszinssystem ist nun mal exponentiell und wird irgendwann versagen. Aber hört deswegen ein VW-Konzern auf zu existieren, ich denke nicht. Weiterhin hat mal Jemand über das unmögliche Renten/Generationssystem nachgedacht? Junge Bürger von heute haben die Schulden der letzten beiden Generationen auf den Schultern, sollen die "Alten" versorgen den Kindern die Ausbildung finanzieren, ein Haus bauen und na klar die eigene Atersvorsorge treffen und natürlich für die Eltern haften wenn die Pflege ruft. Ist doch Chanchengleichheit wie 1960 oder. Jetzt will ich einen Pensionär hören der 40 Jahre gewählt hat und eine Renterhöhung in Erwägung zieht;)

    Das System wird irgendwann zerfallen, die Frage ist was wird danach übrigbleiben. Vielleicht ist es doch das Beste sich einen Bauernhof zu kaufen;)

    Meine Meinung ist ganz klar investiere in Aktien von Unternehmen die Dinge herstellen welche weltweit in Gebrauch sind, eine gute Marktposition haben, weiteres Potential haben, vor allem dann wenn keiner Aktien kauft.

    Wer hat denn Aktien Anfang 2009 gekauft und ist traurig?

    Ich finde es auch bedenklich das halb Deutschland den Chinesen und Arabern gehört, welche sich die Gewinne einstecken. Ich glaube da wäre es viel besser sein Land zurückzukaufen, bevor man als globalisierter Sklave endet.

    Oder wer hat Lust unter der Peitsche vom Chinesen zu arbeiten, Lohnerhöhung aus seinem Wortschatz streichen muss und alles was an Wert erschöpft wird, in andere einzelne Taschen flißen sehen muss.
  10. #99

    Aha

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Aso? Bleibt das Geld denn in den Aktien stecken?
    Brüll. Wenn da nicht wieder mal in großem Stil Kinder verarscht würden, wärs ja rein zum Lachen.
    Der Durchblicker hat gesprochen

    > http://www.mano-dienste.de/finanz-bl...n-verlust.html

    Von wegen Verarsche lieber stärke ich mit meinen Zwischentauschmittel die Region in der ich lebe als dieser beim Sterben zuzusehen, weil ich Ihr eben >nicht< dieses Zwischentauschmittel durch Investition in hohe Gewinnmargen entziehe sprich in Aktien in China investiere. Zudem höchst fragwürdige Invetments getätigt werden Stichwort Landgrabbing

    > http://www.alliancesud.ch/de/dokumen.../land-grabbing

    So und dann widerlegen Sie mal den Chiemgauer und seinen nachprüfbaren und nachweislichen Erfolg. Sie können auch nicht von der Hand weisen das der Freistaat Bayern zum Beispiel gerade am Ast sägt, das Gegenteil ist hier im Bundesdurchschnitt eher anzutreffen und hier gibt es über 60 verschiedene Regiogeldinitiativen und diese tragen hier nachweislich Ihren Teil zu diesem Staus Quo bei! Während anderswo die Realwirtschaft abstirbt entstehen hier Arbeitsplätze im Handwerk Handel etc.pp...
    Damit und zwar mit Regionaler Währung trage ich meinen bescheidenen Teil dazu bei, das Deflationäre Tendenzen eingeschränkt, beziehungsweise erst gar nicht entstehen.

    > http://de.wikipedia.org/wiki/Regiogeld
    > http://gabrielbur.info/index.php?key=Regionalgeld

    Oder kennen Sie die ITHACA HOURS WÄHRUNG ?

    > http://km42.spiegel.de/home/index.php?directid=4178

    So bevor nun Ihr Gegenargument die Inflationskeule daherkommt please read this first

    > http://www.nzz.ch/finanzen/nachricht...1.9130923.html

    aber auch was feines > Bankenkrise

    > http://www.youtube.com/watch?v=kxyBy-UrwE0
    > http://www.youtube.com/watch?v=kE8B4UYxKm8&NR=1

    Es bleibt dabei Geld muss zirkulieren und nicht angesammelt werden und dem Kreislauf entzogen werden!

    mfg








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