Forum


 

Inflationsangst: Utah erklärt Gold zum offiziellen Zahlungsmittel

Die Furcht vor Geldentwertung treibt Politiker in den USA zu einem ungewöhnlichen Schritt: Der Mormonenstaat Utah hat Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. Auch 13 weitere US-Bundesstaaten* planen ähnliche Gesetze.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...752686,00.html
  1. #50

    .

    Zitat von fdominicus Beitrag anzeigen
    Ja mit Papiergeld hat man es da sicher besser. Der Nährwert dürfte auch höher sein....
    Warten wir mal ob, ob man beizeiten eher Gold gegen Nahrung bekommt oder gegen "Papierfetzen"
    Wenn schon, dann muss die Frage lauten, ob man Nahrung gegen Gold bekommt...
    Bei apokalyptischen Zuständen: Nö.
  2. #51

    Irrtum

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    ... die Frage ist nicht ob, sondern wann. Denn Gold kann derzeit zu einem Bruchteil des Wertes, zu dem es gehandelt wird, gefördert werden. Alle bestehenden Goldmienen arbeiten auf Hochtouren, überall auf der Welt werden neue Goldmienen gebuddelt. Es gibt also eine klassische Spekulationsblase, und diejenigen, die zuletzt vor dem Crash kaufen, werden die großen Verlierer sein. Wie vor 10 Jahren bei der T-Aktie, wie vor drei Jahren bei Zertifikaten auf Ramsch-Hypotheken, wie bei ...
    Solange Finanzpoitik zwischen Berlin u.New York darin besteht Schuldenberge hin und her zu schieben und sogar noch Kriege auf Pump geführt werden kann der Goldpreis nicht sinken.Er wird wenn überhaupt bei ersten Ansätzen einer soliden Finanzpolitik sinken.
  3. #52

    Inflation 10% pro Jahr ist nicht Hyperinflation

    Zitat von Currywurst Beitrag anzeigen
    Wenn schon, dann muss die Frage lauten, ob man Nahrung gegen Gold bekommt...
    Bei apokalyptischen Zuständen: Nö.
    Es geht gar nicht um apokalyptische Zustände. Dann wären, wie ich schon geschrieben habe, Waffen die "beste Wahl".

    Es geht vielmehr um einen schleichenden Enteignungsprozess der Sparer durch Inflation. Sagen wir mal in einer Spanne von 5-10% pro Jahr. Nach wenigen Jahren hat die Inflation dann Ihre kompletten Ersparnisse aufgefressen.
    Wer Gold hat, wird in Zukunft weiter Mercedes fahren können. Der, der kein Gold hat, wird vielleicht zum Flaschensammler degenerieren.

    Und Brot kann man unter den genannten Umständen immer noch kaufen. Wir reden schließlich nicht von Hyperinflation mit zb einer Inflationsrate von 100% pro Jahr.
  4. #53

    ...

    Ob es nun "offizielles" Zahlungsmittel ist oder nicht ist in meinen Augen vollkommen irrelevant. In allen Gebieten der Erde und zur fast allen Zeiten waren Gold/Silber Zahlungsmittel. Gold ist das ultimative Zahlungsmittel. Siehe Gahddafi - alle seine Konten in Fiatgeld wurden gesperrt - aber er kann sich mit dem gehorteten Gold Waffen, Soldaten und alles andere erwerben.

    Eine hyperinflationäre Lektion hatte Weimar-Deutschland schon hinter sich, da stiegt der Goldpreis schneller als die Infationsrate. In einer solchen Zeit ist aber der Goldpreis gemessen in Papiergeld vollkommen uninteressant, da Papiergeld als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert wird sondern eben nur noch Edelmetalle und Sachwerte.
    Auch in Zimbabwe und Argentinien kann man wunderbar mit Gold zahlen.
    Sicherlich kann man auch mit Waffen, Tabak, Alkohol und Weizen usw. bezahlen. Aber die haben den Nachteil, dass sie schwieriger Lagerbar sind und mitunter Transportnachteile.
  5. #54

    Gold hat eine andere Rolle

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    ... die Frage ist nicht ob, sondern wann. Denn Gold kann derzeit zu einem Bruchteil des Wertes, zu dem es gehandelt wird, gefördert werden. Alle bestehenden Goldmienen arbeiten auf Hochtouren, überall auf der Welt werden neue Goldmienen gebuddelt. Es gibt also eine klassische Spekulationsblase, und diejenigen, die zuletzt vor dem Crash kaufen, werden die großen Verlierer sein. Wie vor 10 Jahren bei der T-Aktie, wie vor drei Jahren bei Zertifikaten auf Ramsch-Hypotheken, wie bei ...
    Gold hat im Markt eine ganz andere Rolle als alle anderen Spekulationsobjekte. Das schliesst nicht aus, dass die Zettelwirtschaftsspekulanten nicht auch beim Gold im Paralleluniversum mitspielen und den Preis beeinflussen.
    Ich wollte sie bekämen kalte Füße, dann würde ich mich noch einmal kräftig mit physischen Gold eindecken. Ich habe aber den Eindruck, der Zettelmarkt hat sich in den letzten 10 Wochen bereits verabschiedet und wir sehen die wahre Basis von Gold.
    Und darum geht`s, physische Werte möglichst kompakt über saure Gurken Zeiten retten, in denen das Papiergeld zu Staub zerfällt. Das hat rein gar nichts mit Spekulation zu tun.
    Natürlich kann man das auch mit anderen physischen Werten tun, aber Gold hat sich als eine Art Standardwährung für diesen speziellen Anwendungsfall über Jahrhunderte entwickelt.
    Früher hiess es, eine Unze Gold ist der Gegenwert den ein massgeschneiderter Anzug kostet.
    Solche Daumenwerte halfen den Menschen über die Zeiten von Inflation und Papier Verfall als Benchmark.
  6. #55

    Schöne neue Welt!

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Es geht einfacher mit einer Eintauschverpflichtung. Auf jeder Dollarnote stand ja früher: "Gegen diesen Schein erhalten Sie von Ihrer freundlichen Notenbank x Gramm Feingold."
    Wenn die Bevölkerung nur noch solche eintauschbaren Banknoten akzeptiert und die Eintauschbarkeit jederzeit überprüfen kann, wird die Regierung dauerhaft an der Geldmanipulation gehindert. Und damit wieder auf ein vernünftiges Maß zurechtgestutzt.
    Vermutlich muss man da aber ein wenig nachhelfen; freiwillig wird die Nomenklatura die Macht nicht abgeben.
    (Achtung: Dies war ein Aufruf zur Revolution!)
    In Las Vegas, unweit von Uta, könnte man dann doch praktischerweise diese neue Gold- gedeckte Währung auch als Jetons in den Spiel - Casinos = “Spiel- Banken“ akzeptieren!
    Und würde sich dann der Kreis auch fast wieder schließen...Richtig ?
  7. #56

    öffentliche Gelder

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    In Las Vegas, unweit von Uta, könnte man dann doch praktischerweise diese neue Gold- gedeckte Währung auch als Jetons in den Spiel - Casinos = “Spiel- Banken“ akzeptieren!
    Und würde sich dann der Kreis auch fast wieder schließen...Richtig ?
    Wenn jemand mit seinem Geld Dummheiten macht, ist das seine Privatsache. Etwas ganz anderes ist die Verwendung öffentlicher Gelder. Es ist unbegreiflich, dass es Kommunalangestellten möglich ist, mit solchem Geld riskante "Finanzprodukte" zu kaufen.
    Man sollte vielleicht mit solchen Leuten verfahren wie im Mittelalter mit Gewichtsfälschern.
  8. #57

    °

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Wenn jemand mit seinem Geld Dummheiten macht, ist das seine Privatsache. Etwas ganz anderes ist die Verwendung öffentlicher Gelder. Es ist unbegreiflich, dass es Kommunalangestellten möglich ist, mit solchem Geld riskante "Finanzprodukte" zu kaufen.
    Man sollte vielleicht mit solchen Leuten verfahren wie im Mittelalter mit Gewichtsfälschern.
    "Finanzprodukte" sind keine Sachwerte, keine wahren Produkte und auch nicht wertbeständig sondern Fake wie des Kaisers Neue Kleider.

    Wer sich sowas andrehen läßt, gehört in die Anstalt!
  9. #58

    Ab in die Anstalt!

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    "Finanzprodukte" sind keine Sachwerte, keine wahren Produkte und auch nicht wertbeständig sondern Fake wie des Kaisers Neue Kleider.

    Wer sich sowas andrehen läßt, gehört in die Anstalt!
    Dann gehört ja halb Deutschland in die Anstalt! Wer vertraut(e) nicht auf Papier wie Geldscheine, Aktien oder Obligationen.

    Wenn ein Staat nicht für eine gewisse Deckung seiner Papiere sorgt, ist es doch logisch, dass die Cleveren in Sachwerte investieren: Grund & Boden, Edelmetalle, Antiquitäten, Edelsteine usw.
    Wenn ein Staat die Steuergelder auf mannigfaltige Art verschleudert, wie soll man dann noch Vertrauen haben in irgendwelche Finanz- oder Wirtschaftspolitik?

    Das Geld wird der Mittelschicht in atemberaubendem Tempo aus den Taschen gesogen und man kann nichts dagegen tun. Außer ein anderes Übel wählen zu dürfen.
  10. #59

    Downsizing

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Das Geld wird der Mittelschicht in atemberaubendem Tempo aus den Taschen gesogen und man kann nichts dagegen tun.
    Doch: Downsizing. Weniger Einkommen, weniger Konsum, weniger abgezockt werden. Dafür: Mehr Zeit.


TOP



TOP