Inflationsangst: Utah erklärt Gold zum offiziellen Zahlungsmittel

Die Furcht vor Geldentwertung treibt Politiker in den USA zu einem ungewöhnlichen Schritt: Der Mormonenstaat Utah hat Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. Auch 13 weitere US-Bundesstaaten* planen ähnliche Gesetze.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...752686,00.html
  1. #40

    Besitz

    Zitat von Currywurst Beitrag anzeigen
    Wie soll eigentlich etwas als Inflationsschutz dienen, was erst mühevoll gefördert werden muss, dann aber in seiner bereits geförderten Menge zu nichts mehr Nutze ist?
    Dass etwas Seltenes und Beständiges wertvoll ist, begreifen normalerweise auch Sechsjährige. Es ist der jahrzehntelangen Gehirnwäsche geschuldet, wenn Ältere dies nicht mehr tun.

    Zitat von Currywurst Beitrag anzeigen
    In der gesellschaftlichen Lage, die eintreten müsste, damit Gold als Zahlungsmittel wieder relevant werden könnte, wäre eine AK-47 mit reichlich Munition sicherlich noch besser...
    Edelmetall dient der Wertaufbewahrung und dem Tausch, die AK-47 hilft dabei, den Besitz desselben zu sichern. Hat sich seit ältesten Zeiten bewährt...
    Notfalls kann man auch mit einem Kilobarren werfen ;-)
  2. #41

    Tea Party

    Zitat von Ghost12 Beitrag anzeigen
    Die Tea Party-Bewegung ist endlich eine echte Opposition zum derzeitigen Wahnsinn.
    Ja, sowas brauchen wir hier auch dringend. Möglichst noch vor dem offiziellen Bankrott.
  3. #42

    Revolution

    Zitat von peterkamm-mueller Beitrag anzeigen
    Praktisch wird man dann Gold-Münzen haben, die nach Gewicht gestückelt sind. Was man dann mit z.B. 1 Gramm Gold kaufen kann, hängt vom aktuellen Wert von Gold ab. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit Silber, weil Silber auch ein sehr seltenes Metall ist.
    Es geht einfacher mit einer Eintauschverpflichtung. Auf jeder Dollarnote stand ja früher: "Gegen diesen Schein erhalten Sie von Ihrer freundlichen Notenbank x Gramm Feingold."
    Wenn die Bevölkerung nur noch solche eintauschbaren Banknoten akzeptiert und die Eintauschbarkeit jederzeit überprüfen kann, wird die Regierung dauerhaft an der Geldmanipulation gehindert. Und damit wieder auf ein vernünftiges Maß zurechtgestutzt.
    Vermutlich muss man da aber ein wenig nachhelfen; freiwillig wird die Nomenklatura die Macht nicht abgeben.
    (Achtung: Dies war ein Aufruf zur Revolution!)
  4. #43

    Kaufen Sie Silbermünzen 1oz

    Zitat von kck Beitrag anzeigen
    Kennt jemand schon die Stückelungen des offiziellen Zahlungsmittels? Wie zahle ich im Sommer meine Tankfüllung in Utah? Muss ich an der Tankstelle meinen 1-oz-Taler dort gegen US$-Scheine tauschen und dann damit zahlen oder kann ich mit 1/10-oz-Tälerle zahlen - oder nach wie vor mit meiner Kreditkarte?

    Die kosten z.Zt. ca. 30 €. Damit können Sie in Utah eine Tankfüllung bekommen. Vielleicht reicht das Wechselgeld noch für 1 Burger. Wenn nicht, werden Sie Mormone.
  5. #44

    Der Goldpreis wird wieder sinken ...

    ... die Frage ist nicht ob, sondern wann. Denn Gold kann derzeit zu einem Bruchteil des Wertes, zu dem es gehandelt wird, gefördert werden. Alle bestehenden Goldmienen arbeiten auf Hochtouren, überall auf der Welt werden neue Goldmienen gebuddelt. Es gibt also eine klassische Spekulationsblase, und diejenigen, die zuletzt vor dem Crash kaufen, werden die großen Verlierer sein. Wie vor 10 Jahren bei der T-Aktie, wie vor drei Jahren bei Zertifikaten auf Ramsch-Hypotheken, wie bei ...
  6. #45

    Titel verweigert

    Was in Utah gemacht wird, ist nur ein Herumdoktern an Symptomen, an die Ursache der enormen Staatverschuldung geht das nicht.
    Kalifornien ist einer der "Pleite"-Staaten, hat aber gleichzeitig eine der höchsten Milliardärsdichte. Diese werden immer reicher, der Staat und weite Teile der Bevölkerung werden immer ärmer. Der Grund ist, dass seit Reagan die Steuern für grosse Einkommen und Vermögen immer weiter gesenkt wurden, die Einnahmen des Staates also immer weniger wurden. Gleichzeitig wurden den USA von Bush sen. und Bush jun. riesige Kriegsausgaben aufgebürdet, für Kriege, die die Bevölkerung in den USA nicht wollte.
    Bevor man also über die Abschaffung des Dollars spricht, sollte man über die Reorganisation der Staatsfinanzen reden, und da insbesondere über die Anhebung der Einkommens-, Vermögens- und Kapitalertragssteuer.

    Im kleineren Maßstab trifft das auch auf Deutschland zu.
  7. #46

    Wertvoll schon,...

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Dass etwas Seltenes und Beständiges wertvoll ist, begreifen normalerweise auch Sechsjährige. Es ist der jahrzehntelangen Gehirnwäsche geschuldet, wenn Ältere dies nicht mehr tun.
    Dass Gold wertvoll ist, bestreitet auch niemand, dass es aber wertstabil, und sicher vor Spekulation ist, ist allerdings ein Märchen. Wenn Sie Hunger haben, kommt es schließlich nicht darauf an, wieviel Gold sie besitzen, sondern wieviel Brot da ist, dass Ihnen jemand für das Gold einzutauschen bereit ist.
    Auch Tulpenzwiebeln und hübsche Telefonkarten sind wertvoll..
  8. #47

    Wertaufbewahrung ist ...

    nicht das was wir brauchen ... was wir brauchen ist Währungsumlauf ... und da der anscheinend im Verhältnis zur Anzahl der Menschen und der Bedürfnisse die befriedigt werden wollen und befriedigt werden können nicht hoch genug ist muss eben zwangsweise Geld gedruckt werden ... die letzen Jahre wurde das durch Erzeugung von Schulden gemacht und nun wollen die Schulden das Geld sehen ...
    Geld muss in unserer Wirtschaftsordnung FLIESSEN ! Parken kann man Autos ...
  9. #48

    Papiergeld ist ja auch nahrhafter

    Zitat von S_Bast Beitrag anzeigen
    Dass Gold wertvoll ist, bestreitet auch niemand, dass es aber wertstabil, und sicher vor Spekulation ist, ist allerdings ein Märchen. Wenn Sie Hunger haben, kommt es schließlich nicht darauf an, wieviel Gold sie besitzen, sondern wieviel Brot da ist, dass Ihnen jemand für das Gold einzutauschen bereit ist.
    Auch Tulpenzwiebeln und hübsche Telefonkarten sind wertvoll..
    Ja mit Papiergeld hat man es da sicher besser. Der Nährwert dürfte auch höher sein....
    Warten wir mal ob, ob man beizeiten eher Gold gegen Nahrung bekommt oder gegen "Papierfetzen"
  10. #49

    in die Röhre

    Zitat von frustrat2 Beitrag anzeigen
    nicht das was wir brauchen ... was wir brauchen ist Währungsumlauf ... und da der anscheinend im Verhältnis zur Anzahl der Menschen und der Bedürfnisse die befriedigt werden wollen und befriedigt werden können nicht hoch genug ist muss eben zwangsweise Geld gedruckt werden ... die letzen Jahre wurde das durch Erzeugung von Schulden gemacht und nun wollen die Schulden das Geld sehen ...
    Richtig, und die Gläubiger (Besitzer von Lebensversicherungen, Fonds, Pensionszusagen usw.) gucken in die Röhre. Das spricht sich rum und wenn es endlich genug Leute gemerkt haben, wird niemand mehr die bunten Scheinchen für eine Leistung akzeptieren.