Forum: Blogs
Inflationsangst: Utah erklärt Gold zum offiziellen Zahlungsmittel
Die Furcht vor Geldentwertung treibt Politiker in den USA zu einem ungewöhnlichen Schritt: Der Mormonenstaat Utah hat Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. Auch 13 weitere US-Bundesstaaten* planen ähnliche Gesetze.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...752686,00.html
- #40 24.03.2011 08:38 von
Besitz
Dass etwas Seltenes und Beständiges wertvoll ist, begreifen normalerweise auch Sechsjährige. Es ist der jahrzehntelangen Gehirnwäsche geschuldet, wenn Ältere dies nicht mehr tun.
Edelmetall dient der Wertaufbewahrung und dem Tausch, die AK-47 hilft dabei, den Besitz desselben zu sichern. Hat sich seit ältesten Zeiten bewährt...
Notfalls kann man auch mit einem Kilobarren werfen ;-) - #41 24.03.2011 08:42 von
- #42 24.03.2011 08:50 von
Revolution
Es geht einfacher mit einer Eintauschverpflichtung. Auf jeder Dollarnote stand ja früher: "Gegen diesen Schein erhalten Sie von Ihrer freundlichen Notenbank x Gramm Feingold."
Wenn die Bevölkerung nur noch solche eintauschbaren Banknoten akzeptiert und die Eintauschbarkeit jederzeit überprüfen kann, wird die Regierung dauerhaft an der Geldmanipulation gehindert. Und damit wieder auf ein vernünftiges Maß zurechtgestutzt.
Vermutlich muss man da aber ein wenig nachhelfen; freiwillig wird die Nomenklatura die Macht nicht abgeben.
(Achtung: Dies war ein Aufruf zur Revolution!) - #43 24.03.2011 09:03 von
- #44 24.03.2011 09:26 von
Der Goldpreis wird wieder sinken ...
... die Frage ist nicht ob, sondern wann. Denn Gold kann derzeit zu einem Bruchteil des Wertes, zu dem es gehandelt wird, gefördert werden. Alle bestehenden Goldmienen arbeiten auf Hochtouren, überall auf der Welt werden neue Goldmienen gebuddelt. Es gibt also eine klassische Spekulationsblase, und diejenigen, die zuletzt vor dem Crash kaufen, werden die großen Verlierer sein. Wie vor 10 Jahren bei der T-Aktie, wie vor drei Jahren bei Zertifikaten auf Ramsch-Hypotheken, wie bei ...
- #45 24.03.2011 09:45 von
Titel verweigert
Was in Utah gemacht wird, ist nur ein Herumdoktern an Symptomen, an die Ursache der enormen Staatverschuldung geht das nicht.
Kalifornien ist einer der "Pleite"-Staaten, hat aber gleichzeitig eine der höchsten Milliardärsdichte. Diese werden immer reicher, der Staat und weite Teile der Bevölkerung werden immer ärmer. Der Grund ist, dass seit Reagan die Steuern für grosse Einkommen und Vermögen immer weiter gesenkt wurden, die Einnahmen des Staates also immer weniger wurden. Gleichzeitig wurden den USA von Bush sen. und Bush jun. riesige Kriegsausgaben aufgebürdet, für Kriege, die die Bevölkerung in den USA nicht wollte.
Bevor man also über die Abschaffung des Dollars spricht, sollte man über die Reorganisation der Staatsfinanzen reden, und da insbesondere über die Anhebung der Einkommens-, Vermögens- und Kapitalertragssteuer.
Im kleineren Maßstab trifft das auch auf Deutschland zu. - #46 24.03.2011 09:47 von
Wertvoll schon,...
Dass Gold wertvoll ist, bestreitet auch niemand, dass es aber wertstabil, und sicher vor Spekulation ist, ist allerdings ein Märchen. Wenn Sie Hunger haben, kommt es schließlich nicht darauf an, wieviel Gold sie besitzen, sondern wieviel Brot da ist, dass Ihnen jemand für das Gold einzutauschen bereit ist.
Auch Tulpenzwiebeln und hübsche Telefonkarten sind wertvoll.. - #47 24.03.2011 10:47 von
Wertaufbewahrung ist ...
nicht das was wir brauchen ... was wir brauchen ist Währungsumlauf ... und da der anscheinend im Verhältnis zur Anzahl der Menschen und der Bedürfnisse die befriedigt werden wollen und befriedigt werden können nicht hoch genug ist muss eben zwangsweise Geld gedruckt werden ... die letzen Jahre wurde das durch Erzeugung von Schulden gemacht und nun wollen die Schulden das Geld sehen ...
Geld muss in unserer Wirtschaftsordnung FLIESSEN ! Parken kann man Autos ... - #48 24.03.2011 11:31 von
- #49 24.03.2011 12:05 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

