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Inflationsangst: Amerikas neuer Goldrausch

Es ist ein Angriff auf die mächtigste Notenbank der Welt. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten wollen Gold und Silber zu gesetzlichen Zahlungsmitteln machen. Hinter der Kampagne steckten Zweifel am Dollar, Angst vor Inflation, und*Wut auf*Washington.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...753253,00.html
  1. #100

    Tatsächlich seltsam

    Zitat von cashcow Beitrag anzeigen
    Wissen Sie, was mich wurmt?
    Der ganze unnötige Müll, mit dem man uns in der Schule vollgestopft hat - und das man uns zum Kern des Systems, der Geldschöpfung, kein Sterbenswörtchen verraten hat. Dabei hätte dies für das Leben mit am meisten Relevant gehabt.

    Ich denke langfristig und versuche dieses Manko nun bei meinen Kindern selbst auszugleichen. Die aktuelle Krise liefert Anschauungsmaterial zu Hauf. Das wird eine Lektion für's Leben...
    Sie haben absolut Recht, solche elementar wichtigen Dinge wurden nicht gelehrt, auch nicht an den Unis. Aber natürlich kannten die Gelehrten die Hintergründe ebenfalls nicht.

    Gleiches gilt für Staatsphilosophie; das Grundprinzip von "individueller Freiheit" als Grenze gegenüber staatlicher Gewalt wurde als "anachronistisch" abgebügelt. Besonders Ron Paul ist es zu verdanken, dass bisherige Mechanismen in den USA hinterfragt werden.

    Wie hier schon geschrieben wurde- das Verbreiten der Zusammenhänge lässt sich jetzt durch das Internet nicht mehr aufhalten- das macht Hoffnung, aber auch Angst, weil es auf einen großen Konflikt hinauslaufen wird.
  2. #101

    Münzfälschung

    Zitat von Reg Schuh Beitrag anzeigen
    Es gibt einen (eigentlich sogar mehrere) guten Grund dafür, daß modernes Münzgeld nicht aus Gold geprägt wird.
    Das würde nicht lang dauern, bis Kriminelle
    - die Münzen verkleinern
    - Goldmünzen mit einem Bleikern prägen
    - das Gold mit anderen Metallen strecken
    Dagegen kann man sich schützen, genau so wie es ein jeder Automat tut, der Münzen akzeptiert.

    Münzen verkleinern, dann ist die Prägung/Rendelung/Inschrift am Rand weg, leicht erkennbar. Oder einfach mit einer Schablone prüfen.

    Bleikern, mit anderen Metallen strecken, das verändert das Gewicht, mit einer simplen Goldwaage festzustellen. Außerdem müssen dazu die Münzen eingeschmolzen werden, beim Einschmelzen entsteht ein Verlust, ist also nicht wirklich ein Gewinn.
  3. #102

    Von NotHaus hat gesagt:

    Seit 1913 hat der US-Dollar 96 Prozent seiner Kaufkraft verloren", begründete NotHaus seine skurrile Aktion 2007 in der TV-Show des Fox-News-Polemikers Glenn Beck, der selbst seit Jahren gegen die Fed wettert. Jeder Bürger habe das Recht auf eine Alternativwährung: "Ich möchte wissen, was daran illegal ist.
    So ist es laut all unseren Amerikanischen Goldspinnern: Der US-Dollar ist heute nur vier 1913-Cents wert. Was sie aber stets vergessen ist, daß es ebenso mit allen anderen Währungen ist: Mit nur einigen Dollar, Reichsmarken, oder UK-Shillingen war in 1913 eine Nacht in einem erstklassigen Hotel sowie ein Abendmahl in der besten Gaststätte. In diesem Hinsicht ist das US-Dollar keineswegs einzigartig.

    Zitat von Der Spiegel
    13 US-Bundesstaaten - mehr als ein Viertel aller Staaten
    , wo aber nicht einmal ein Achtel von uns wohnen.
  4. #103

    :)

    Mir wurde während Gymnasiums und Studiums immer I = S bewiesen. Die Wirkung der Banken wird systematisch ignoriert.
    Manches ist einfach nur eine Farce.
  5. #104

    Stimmt nicht: Früher waren die Krisen größer

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Man kann allerdings zwischen schlechten und ganz schlechten Lösungen unterscheiden.

    Mit Fiat-Geld sind die Blasen nur "etwas" größer, und auch die Folgen beim Platzen.
    Darauf könnte ich sagen, dass die Wirtschaftskrisen, die früher auf das Platzen folgten, auch größer waren. Wir hatten erst eine Weltwirtschaftskrise und damals war der Dollar ans Gold gebunden ...
  6. #105

    1914

    Zitat von egghat Beitrag anzeigen
    Darauf könnte ich sagen, dass die Wirtschaftskrisen, die früher auf das Platzen folgten, auch größer waren. Wir hatten erst eine Weltwirtschaftskrise und damals war der Dollar ans Gold gebunden ...
    Die klassische Goldbindung wurde 1914 aufgehoben, um den Krieg finanzieren zu können. Daraus folgte alles Weitere.








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