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Inflationsangst: Amerikas neuer Goldrausch

Es ist ein Angriff auf die mächtigste Notenbank der Welt. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten wollen Gold und Silber zu gesetzlichen Zahlungsmitteln machen. Hinter der Kampagne steckten Zweifel am Dollar, Angst vor Inflation, und*Wut auf*Washington.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...753253,00.html
  1. #90

    Waldbrände

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Nein, Depression und Massenarbeitslosigkeit entstanden ja erst, weil man die Heilungsprozesse kleinerer Rezessionen nicht als solche verstand, sondern mit allen Mitteln bekämpfte.
    Es entstanden kleinere Ungleichgewichte und als Folge kleinere Rezessionen. Nun haben wir aber solche wahnsinnigen Ungleichgewichte wie noch nie.
    Das ist ein Teufelspakt; die Rechnung wird kommen.
    Seit man jedes noch so kleine Feuer sofort löscht, kommt es zu weit schlimmeren Busch- und Waldbränden als je zuvor. Man sorgt so dafür, daß sich jahre- und jahrzehntelang der Zunder anhäufen kann...

    Übrigens vermehren sich Mammutbäume nur nach Bränden.
  2. #91

    .

    Zitat von Family Man Beitrag anzeigen
    ...uns wird es aber nicht anders ergehen, denn auch hier haben wir eine Fiat-Währung ohne Deckung, der gerade u.A. von den FED-Eigentümerbanken benutzt wird um die EU-Staaten leerzusaugen. Die BIS - Bank of International Settlement - in Basel ist die Zentralbank der Zentralbanken. Sie stellt die Spielregeln (siehe Basel I,II und II), ist aber auch eine Privatbank (Rothschild-Besitz)!
    Kleine Kuriosität am Rande; die Rebellen in Libyen mussten sich als erstes verpflichten eine "unabhänginge" Zentralbank einzurichten. Bei Ghadaffi ist die Zentralbank nämlich im Besitz des Staates und das Geld wird Zinsfrei erzeugt, weil es nicht geliehen werden muss. Das neue Libyen muss natürlich als erstes in das internationale Währungssystem "eingegliedert" - sprich: in die Schuldenabhängigkeit versetzt -werden.

    Darf Frau um Belege bitten?
  3. #92

    Hoffen wir mal

    Zitat von metaller16 Beitrag anzeigen
    Wie ich schon sagte Hoffen wir daß es noch eine Zeitlang weiterläuft.
    Ja, jeder Monat mehr gibt einem Gelegenheit, die privaten Goldreserven zu erhöhen - solange die Steuern noch nicht aberwitzig hoch sind (kommt, wenn die Garantien für den Euro fällig werden).

    Danke an die Player an der COMEX für jede Goldpreisdrückung bzw. Subvention - das hält Gold noch eine Weile auch für mich bezahlbar...
  4. #93

    Notoperation ohne Kenntnis der Anatomie

    Zitat von cashcow Beitrag anzeigen
    Fragen Sie doch mal in Unternehmen nach, wie hoch die rendite ist und welchen Zinssatz man dort für Kredite zahlen muss, die die EZB an die Banken für unter 1% vergibt!

    Die Finanzwirtschaft saugt die Realwirtschaft gnadenlos aus. Und wenn die zecke erst doppelt so groß ist wie der Wirt...
    Das Ganze basiert auf einem fundamentalen Missverständnis:
    "Wie war das möglich? Japans Zentralbanker stellten 2002 geschockt fest: Von acht Yen, die man den Geschäftsbanken geliehen hatte, kam nur ein einziger bei den Unternehmen an! Ihre geldpolitischen Maßnahmen verpufften offenbar wirkungslos ...
    Die Zinsnullung, die ebendiesen guten Unternehmen der Realwirtschaft Geld zuführen sollte, hat sie wegen der im Crash erlittenen Wertverluste bei den Kreditsicherheiten noch wesentlich stärker in ihrer Fähigkeit beeinträchtigt, Geld zu leihen. Die liebenswert-naiven Firmenhelfer in den Zentralbanken werden zu wahren Monstern der Unternehmenszerstörung.
    Hätte man nach dem Fiasko früherer Nullzinspolitik wenigstens das System zu durchschauen versucht, wäre das Übel womöglich geringer. Stattdessen wird aber am ökonomischen Leib gerade eine Notoperation durchgeführt, bevor wir zutreffende Kenntnis von dessen Anatomie besitzen."
    Die Zukunft des Kapitalismus
  5. #94

    Schule

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Ich halte mich nicht für sonderlich doof. Aber ich muß sagen, daß mich all die Aufklärungsvideos über Geldschöpfung, Bankwesen etc. die also dieses "Unterdrückungsmodell" entlarven sollen (und ich habe eine MENGE davon gesehen), immer mehr verwirren als weiterbilden.
    Irgendwie wurmt mich das schon ganz schön.
    Wissen Sie, was mich wurmt?
    Der ganze unnötige Müll, mit dem man uns in der Schule vollgestopft hat - und das man uns zum Kern des Systems, der Geldschöpfung, kein Sterbenswörtchen verraten hat. Dabei hätte dies für das Leben mit am meisten Relevant gehabt.

    Ich denke langfristig und versuche dieses Manko nun bei meinen Kindern selbst auszugleichen. Die aktuelle Krise liefert Anschauungsmaterial zu Hauf. Das wird eine Lektion für's Leben...
  6. #95

    lohnt sich

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Ich halte mich nicht für sonderlich doof. Aber ich muß sagen, daß mich all die Aufklärungsvideos über Geldschöpfung, Bankwesen etc. die also dieses "Unterdrückungsmodell" entlarven sollen (und ich habe eine MENGE davon gesehen), immer mehr verwirren als weiterbilden.
    Irgendwie wurmt mich das schon ganz schön.
    Vergessen Sie die ganzen Filmchen und lesen Sie statt dessen diese Artikel:
    Geld
    Fiat money
    Gold und wirtschaftliche Freiheit

    Dann noch diesen über Staatsschulden:
    Staatsschulden sind gar nicht so übel

    Das macht zwar mehr Mühe, bringt einen aber wirklich weiter.
  7. #96

    Goldene Zeiten, goldige Währungen...

    Zitat von Oly Beitrag anzeigen
    Klingt so, als wäre das eine Beschreibung der EU. Zweifel am Euro bestehen ja auch hierzulande... gab es nicht schon mal die Goldmark? ;-)
    Googeln Sie mal...
    Die ( entsprechend gedeckte) Goldmark als "Antagonist" zur dann als zum Toilettentapezieren gebräuchlichen "Papiermark", die ab 1914 in den heißlaufenden Druckwerken phantastilliardenfach vervielfältigt wurde - Entenhausen lässt grüßen!
    Auch der Dollar war ja dereinst goldgedeckt.
    Ab wann der wohl zum Tapezieren entsprechender Bequemlichkeiten nenützt werden darf/kann?
  8. #97

    Währungsschnitt rückt näher

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Angriff auf die mächtigste Notenbank der Welt. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten wollen Gold und Silber zu gesetzlichen Zahlungsmitteln machen. Hinter der Kampagne steckten Zweifel am Dollar, Angst vor Inflation, und*Wut auf*Washington.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...753253,00.html
    bzw. mehr und mehr Menschen verstehen, dass das jetzige Geld- und Wirtschaftssystem gescheitert ist und seit 2008 nur mit Gelddrucken und stetig steigender Staatsverschuldung, inkl. Kollektivhaftung für gescheiterte Banken & Spekulanten, zur Absicherung ihrer virtuellen Billionen am Leben erhalten wird.

    Money as debt - hoffentlich bald überwunden.

    Geld aus dem Nichts zu erschaffen und sich gleichzeitig auf Kosten der übrigen Welt unendlich refinanzieren zu können - das war einmal.
    Wenn China seine gewaltigen Devisen- bzw. Dollarberge sinnvoll in Realgüter finanziert hat, war es das mit dem Greenback ebenso mit dem €uro.

    Eine mögliche Lösung: Komplementär-Geld.
    Hierzu eine sehr interessante Doku, welche vor kurzem auf 3sat lief: Der Schein trügt! Einfach sehenswert!

    http://www.youtube.com/watch?v=skzuJnGT9eU

    Gruß

    Gman
  9. #98

    Korrketur bzw. Ergänzung

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Das Ganze basiert auf einem fundamentalen Missverständnis:
    "Wie war das möglich? Japans Zentralbanker stellten 2002 geschockt fest: Von acht Yen, die man den Geschäftsbanken geliehen hatte, kam nur ein einziger bei den Unternehmen an! Ihre geldpolitischen Maßnahmen verpufften offenbar wirkungslos ...
    Die Zinsnullung, die ebendiesen guten Unternehmen der Realwirtschaft Geld zuführen sollte, hat sie wegen der im Crash erlittenen Wertverluste bei den Kreditsicherheiten noch wesentlich stärker in ihrer Fähigkeit beeinträchtigt, Geld zu leihen. Die liebenswert-naiven Firmenhelfer in den Zentralbanken werden zu wahren Monstern der Unternehmenszerstörung.
    Hätte man nach dem Fiasko früherer Nullzinspolitik wenigstens das System zu durchschauen versucht, wäre das Übel womöglich geringer. Stattdessen wird aber am ökonomischen Leib gerade eine Notoperation durchgeführt, bevor wir zutreffende Kenntnis von dessen Anatomie besitzen."
    Die Zukunft des Kapitalismus
    Die willfähigen Erfüllungsgehilfen aus der Politik & Zentralbanken schütten mit Ihrer 0 - 1 % Zinspolitik (Geldschwemme)immer mehr Benzin ins Feuer und die "Kapitalmärkte" bieten Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland diese Gelder in Form von Notkrediten für 7,8 oder 9 % Zinsen an oder das Geld geht gleich in die Spekulation.
    Das Ausfallrisiko übernimmt jedoch der Steuerzahler (Stichwort: €-Rettungsschirm) - risikofreier kann man kein Geld verdienen - das grenzt schon an legalisiertem Betrug.
    Die nächste Blase wird gerade produziert.

    Wann gehen die Menschen endlich auf die Barrikaden und lassen sich nicht mehr in die Schulden- und Zinssklaverei verkaufen?

    Gruß

    Gman
  10. #99

    Geldhortung bestrafen

    Der Gold-Standard macht Sinn, aber nur wenn die Geldmenge konstant bleibt. Das (die Geldmenge bleibt konstant) macht allerdings nur Sinn wenn das Geld schnell im Geldkreislauf umläuft. Beides sehe ich nicht!

    Wir müssen endlich einsehen, dass wir in einer endlichen Welt leben! Unser Währungssystem ist aber fälschlicherweise auf eine unendliche Welt ausgelegt. Eine Welt die unendlich groß ist, mit unendlichem Wirtschafts-Wachstum und daraus resultierend unendlichem Zinswachstum. Dadurch wird aber das Währungssystem schlussendlich zusammenbrechen. Was sich ja schon daran anbahnt dass die zwei großen Währungen Euro und Dollar am schwanken sind.
    Also ich habe keine große Angst vor dem Währungszusammenbruch, ich sehe das eher als Chance dass der normale Bürger sich mal überlegt warum eigentlich ständig die Wirtschaft zusammenbricht obwohl sich doch in der Realwirtschaft nicht viel ändert.
    Wer diesen Prozess schonmal im vornherein durchlaufen möchte:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgesichertes_Geld
    http://www.joytopia.net/vitamoney.html
    Suchbegriffe:
    -Dritter Weg
    -Natürliche Wirtschaftsordnung
    -Freiwirtschaft








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