Es ist ein Angriff auf die mächtigste Notenbank der Welt. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten wollen Gold und Silber zu gesetzlichen Zahlungsmitteln machen. Hinter der Kampagne steckten Zweifel am Dollar, Angst vor Inflation, und*Wut auf*Washington.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...753253,00.html
Ja, jeder Monat mehr gibt einem Gelegenheit, die privaten Goldreserven zu erhöhen - solange die Steuern noch nicht aberwitzig hoch sind (kommt, wenn die Garantien für den Euro fällig werden).
Danke an die Player an der COMEX für jede Goldpreisdrückung bzw. Subvention - das hält Gold noch eine Weile auch für mich bezahlbar...
Das Ganze basiert auf einem fundamentalen Missverständnis:
"Wie war das möglich? Japans Zentralbanker stellten 2002 geschockt fest: Von acht Yen, die man den Geschäftsbanken geliehen hatte, kam nur ein einziger bei den Unternehmen an! Ihre geldpolitischen Maßnahmen verpufften offenbar wirkungslos ...
Die Zinsnullung, die ebendiesen guten Unternehmen der Realwirtschaft Geld zuführen sollte, hat sie wegen der im Crash erlittenen Wertverluste bei den Kreditsicherheiten noch wesentlich stärker in ihrer Fähigkeit beeinträchtigt, Geld zu leihen. Die liebenswert-naiven Firmenhelfer in den Zentralbanken werden zu wahren Monstern der Unternehmenszerstörung.
Hätte man nach dem Fiasko früherer Nullzinspolitik wenigstens das System zu durchschauen versucht, wäre das Übel womöglich geringer. Stattdessen wird aber am ökonomischen Leib gerade eine Notoperation durchgeführt, bevor wir zutreffende Kenntnis von dessen Anatomie besitzen."
Die Zukunft des Kapitalismus
Wissen Sie, was mich wurmt?
Der ganze unnötige Müll, mit dem man uns in der Schule vollgestopft hat - und das man uns zum Kern des Systems, der Geldschöpfung, kein Sterbenswörtchen verraten hat. Dabei hätte dies für das Leben mit am meisten Relevant gehabt.
Ich denke langfristig und versuche dieses Manko nun bei meinen Kindern selbst auszugleichen. Die aktuelle Krise liefert Anschauungsmaterial zu Hauf. Das wird eine Lektion für's Leben...
Vergessen Sie die ganzen Filmchen und lesen Sie statt dessen diese Artikel:
Geld
Fiat money
Gold und wirtschaftliche Freiheit
Dann noch diesen über Staatsschulden:
Staatsschulden sind gar nicht so übel
Das macht zwar mehr Mühe, bringt einen aber wirklich weiter.
Googeln Sie mal...
Die ( entsprechend gedeckte) Goldmark als "Antagonist" zur dann als zum Toilettentapezieren gebräuchlichen "Papiermark", die ab 1914 in den heißlaufenden Druckwerken phantastilliardenfach vervielfältigt wurde - Entenhausen lässt grüßen!
Auch der Dollar war ja dereinst goldgedeckt.
Ab wann der wohl zum Tapezieren entsprechender Bequemlichkeiten nenützt werden darf/kann?
bzw. mehr und mehr Menschen verstehen, dass das jetzige Geld- und Wirtschaftssystem gescheitert ist und seit 2008 nur mit Gelddrucken und stetig steigender Staatsverschuldung, inkl. Kollektivhaftung für gescheiterte Banken & Spekulanten, zur Absicherung ihrer virtuellen Billionen am Leben erhalten wird.
Money as debt - hoffentlich bald überwunden.
Geld aus dem Nichts zu erschaffen und sich gleichzeitig auf Kosten der übrigen Welt unendlich refinanzieren zu können - das war einmal.
Wenn China seine gewaltigen Devisen- bzw. Dollarberge sinnvoll in Realgüter finanziert hat, war es das mit dem Greenback ebenso mit dem €uro.
Eine mögliche Lösung: Komplementär-Geld.
Hierzu eine sehr interessante Doku, welche vor kurzem auf 3sat lief: Der Schein trügt! Einfach sehenswert!
http://www.youtube.com/watch?v=skzuJnGT9eU
Gruß
Gman
Die willfähigen Erfüllungsgehilfen aus der Politik & Zentralbanken schütten mit Ihrer 0 - 1 % Zinspolitik (Geldschwemme)immer mehr Benzin ins Feuer und die "Kapitalmärkte" bieten Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland diese Gelder in Form von Notkrediten für 7,8 oder 9 % Zinsen an oder das Geld geht gleich in die Spekulation.
Das Ausfallrisiko übernimmt jedoch der Steuerzahler (Stichwort: €-Rettungsschirm) - risikofreier kann man kein Geld verdienen - das grenzt schon an legalisiertem Betrug.
Die nächste Blase wird gerade produziert.
Wann gehen die Menschen endlich auf die Barrikaden und lassen sich nicht mehr in die Schulden- und Zinssklaverei verkaufen?
Gruß
Gman
Der Gold-Standard macht Sinn, aber nur wenn die Geldmenge konstant bleibt. Das (die Geldmenge bleibt konstant) macht allerdings nur Sinn wenn das Geld schnell im Geldkreislauf umläuft. Beides sehe ich nicht!
Wir müssen endlich einsehen, dass wir in einer endlichen Welt leben! Unser Währungssystem ist aber fälschlicherweise auf eine unendliche Welt ausgelegt. Eine Welt die unendlich groß ist, mit unendlichem Wirtschafts-Wachstum und daraus resultierend unendlichem Zinswachstum. Dadurch wird aber das Währungssystem schlussendlich zusammenbrechen. Was sich ja schon daran anbahnt dass die zwei großen Währungen Euro und Dollar am schwanken sind.
Also ich habe keine große Angst vor dem Währungszusammenbruch, ich sehe das eher als Chance dass der normale Bürger sich mal überlegt warum eigentlich ständig die Wirtschaft zusammenbricht obwohl sich doch in der Realwirtschaft nicht viel ändert.
Wer diesen Prozess schonmal im vornherein durchlaufen möchte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgesichertes_Geld
http://www.joytopia.net/vitamoney.html
Suchbegriffe:
-Dritter Weg
-Natürliche Wirtschaftsordnung
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