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Inflation: Für Staatsangestellte blieb trotz Lohnplus weniger
APDeutsche Arbeitnehmer haben im Januar 2012 mehr verdient als im selben Monat vor einem Jahr. Trotzdem blieb für viele unterm Strich ein Minus - laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise schneller als die Gehälter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830576,00.html
- #1 30.04.2012 10:58 von
Inflation ist bereits viel höher als 2,1 %
[QUOTE=sysop;10105280]Deutsche Arbeitnehmer haben im Januar 2012 mehr verdient als im selben Monat vor einem Jahr. Trotzdem blieb für viele unterm Strich ein Minus - laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise schneller als die Gehälter.
Der offizielle Warenkorb ist sehr einseitig. Man muß sich seinen eigenen WK zusammenstellen. Ich brauche nicht jedes Jahr einen neuen Flachbildschrim oder sonstigen elektronischen Schnickschnack, dafür steigen die Heizöl- und Benzinpreise, viele Lebensmittel, last not least dramatisch meine Beiträge zur privaten KV (hat SPON ja schon öfter darüber berichtet). Wer zudem heute im Süden D eine Immobilie kauft, zahlt auch deutlich mehr. Fazit: Wie man es auch rechnet (und beschönigen will), die Inflation ist längst voll da. Fragt sich nur, wie sich weiter entwickelt. - #2 30.04.2012 11:03 von
Volksvertretern
Das geht auch lustig so weiter.
Wir "müssen" gewaltig inflationieren und die europäischen Pleite-staaten müssen gewaltig deflationieren, sonst haut's uns den Euro auseinander. Uns das darf ja auf keinen Fall passieren. Sonst gibt's ja,
wie wir alle wissen, sofort den dritten Weltkrieg.
Der Endpunkt dieser Enticklung ist dann irgendwann:
Ganz wenige Ultrasuperreiche. Der Rest arbeitet sehr viel für sehr wenig Gegenwert. Für einen Beutel voll großer Zahlen, für die man sich nix kaufen kann.
Ist so gewollt. Von unserern Volksvertetern und den Eliten, welche hauptsächlich das Wohl des Volkes im Auge haben. - #3 30.04.2012 11:11 von
Soweit zu denen, die einem Mantra gleich ...
... Inflationen in Frage stellen. Und, es ist zuvorderst ein Inflationsergebnis des fatalen EUro-Irrsinns, gepaart mit den Dilettantismen und polit-ideologischen Starrsinn bruesseler Buerokratie, sowie provinzpolitischer Folgeautismen.
- #4 30.04.2012 11:15 von
Zwar wird bei Kommunen und Bund dieses und kommendes Jahr deutlich mehr gezahlt ... aber keine Angst, dafür wird dann auch die Inflation steigen. Seit Jahren sind die Gehälter im öffentlichen Dienst rückläufig. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es überhaupt nicht mehr, Gratifikationen nach 25jähriger Tätigkeit waren dem öffentlichen Dienst schon immer fremd. Wer heute noch in den öffentlichen Dienst geht, ist selber schuld. Und ob die Erhöhungen bei Bund und Kommunen bei den Ländern ankommen wird, steht in den Sternen. Darüber hinaus wird in den oberen Gehaltsgruppen das Plus durch die Steuerprogression aufgefressen. Von der letzten Erhöhung blieben bei mir gerade Mal etwa 34 %. Allein die Steigerungen bei den Betriebskosten für die Mietwohnung haben dieses Plus vollständig aufgezehrt, von den übrigen Preissteigerungen ganz zu schweigen. Parallel dazu wird Personal gespart wo es nur geht - obwohl es eben nicht geht!
- #5 30.04.2012 11:19 von
- #6 30.04.2012 11:20 von
Denkfehler
Was sind schon 6,3 % Erhöhung in 2 Jahren? In einem Jahr mal gut 3 % brutto. Und jeder Arbeitnehmer weiß, daß von jedem zusätzlich verdienten Euro gerade mal die Hälfte im Geldbeutel ankommt. Somit bleiben pro Jahr 1,5 % netto, was bei 2 % Inflation wieder mal ein effektives Minus bedeutet...
- #7 30.04.2012 11:33 von
[QUOTE=stuhlsen;10105373] Nein, er spiegelt den Konsum eines Durchschnittshaushaltes wider.
Das wäre tatsächlich Unsinn, doch unterstellt der offizielle Warenkorb von Destatis selbstverständlich auch solche seltsamen Konsum nicht.Ich brauche nicht jedes Jahr einen neuen Flachbildschrim oder sonstigen elektronischen Schnickschnack,
Wie oft kaufen Sie eine Immobilie? Und ist das nicht nur ein Aktivtausch von Bargeld auf Immobilie, stellt also gar keinen Verbrauch dar?Wer zudem heute im Süden D eine Immobilie kauft, zahlt auch deutlich mehr. - #8 30.04.2012 11:52 von
Schön das der "kleine Mitarbeiter" auch mal ein paar Euro mehr bekommt. Unterm Strich ist es aber immer weniger.
Und dann zockt unser Staat noch an allen Enden und Ecken die Bürger mit Steuern und Abgaben ab.
Jedoch haben wir nichts davon. Das Geld fließt in Pleite-Staaten und Zocker-Banken auf nimmer wiedersehen.
SO haben wir uns unsere LANDES-ZUKUNFT und EUROPA NICHT vorgestellt ! - #9 30.04.2012 11:54 von
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